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Der Zukunftsprozess der Lokalen Agenda 21 in Aichwald Der Zukunftsprozess wurde auf Wunsch der Gemeindeverwaltung gestartet. Der Zukunftsprozess für Aichwald soll gemeinschaftlich gestaltet werden von Bürgern und Bürgerinnen, von den etwa 40 Vereinen, von den Unternehmen (Gewerbe, Handel, Gastronomie), von den Schulen und Kindergärten,von der Verwaltung und dem Gemeinderat, von den Amtskirchen, Bibliothek, Feuerwehr, Jugendhaus, Nachbarschaftshilfe, Religionsgemeinschaften, Seniorenbetreuung, Sozialstation, Volkshochschule und allen anderen Gruppierungen. Die Teilnehmer in der Agenda-Gruppe möchten etwa eine Generation, also 30 Jahre vorausdenken und heute die Weichen für eine zukunftsfähige und langfristige Lebensqualität in Aichwald stellen. Was bedeutet Agenda 21? Wer ist die Lokale Agenda in Aichwald? Die Aichwalder Lokale Agenda 21 wurde am 01. Oktober 2000 von unserer Gemeindever-waltung ins Leben gerufen und ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für eine dauerhaft hohe Lebensqualität in der Gemeinde einsetzt, ohne sich dabei politischen Parteien oder anderen Gruppen verpflichtet zu fühlen. Die Agenda versteht sich als offenes Diskussionsforum für das Gemeindeleben und setzt sich aktiv ein für ein gemeindebezogenes Programm zur Verwirklichung eines dauerhaft attraktiven Aichwalds. Und so stärken wir außerdem die direkte bürgerliche Demokratie. Unter welchen Gesichtspunkten handeln wir? Wir wollen dem Gebot der ökologischen Vorsicht folgen, d.h. die Folgen unseres Ein-greifens in die Natur müssen langfristig ver-antwortbar sein. Wir wollen dem Gebot der ökonomischen Weitsicht folgen, d.h. die Folgen unseres wirtschaftlichen Handelns müssen langfristig orientiert sein. Wir wollen dem Gebot der sozialen Rück-sicht folgen, d.h. die Folgen unseres gesell-schaftlichen Handelns müssen weltweit an Normen der Menschenwürde und elemen-tarer Menschenrechte orientiert sein. Woran orientieren wir uns? Daran, dass unsere Kinder und Enkel eine Welt vorfinden sollen, wie wir sie selbst gerne hätten. An der Erkenntnis, dass unsere Erde für unsere menschlichen Eingriffe nicht unbegrenzt belastbar ist, und dass wir nichts endgültig verbrauchen (z.B. Erdöl, Erdgas), sondern das, was wir entnehmen, wieder ersetzen (z.B. Holz). An dem Wissen, dass wir die vorhandenen Ressourcen mit allen Menschen auf unserem Planeten teilen müssen. An den Grenzen der Belastbarkeit der Erde für menschliche Eingriffe, die wir nicht erreichen dürfen. Betroffene Menschen müssen sich selbst aktiv für eine nachhaltige Entwicklung ein-setzen. Nachhaltigkeit darf sich nicht gegen den Menschen richten. © Lokale Agenda Aichwald |
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Was ich selbst für den Klimaschutz sofort tun kann |
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Und denken Sie bitte daran:
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