Unser Ziel ist ein Attraktives Aichwald 2030
!!!!! Alle B√ľrger Aichwalds sind aufgerufen mitzumachen  !!!!!!
Nur wer mitspricht, hat etwas zu sagen.
 


 

Luft, CO2  und Ozon global:

Zu Beginn der Erdgeschichte (vor etwa 4,6 Milliarden Jahren) bestand die Atmosphäre aus 100% CO2 (Kohlendioxid). Als Cyano-Bakterien begannen, Sauerstoff zu emittieren und später die Algen und Pflanzen Sauerstoff produzierten, reicherte sich die Luft kontinuierlich mit Sauerstoff an. Seit etwa 350 Millionen Jahren haben wir konstant etwa 21% Sauerstoff in der Luft. Seitdem - also seit etwa 350 Mio Jahren- haben sich diejenigen Pflanzen und Tiere entwickelt, die wir heute kennen.

Wir brauchen sauber Luft etwa alle 10 Sekunden zum Atmen!

Saubere Luft ist einfach lebenswichtig f√ľr Pflanzen, Tiere und Menschen!
 

Am 4.2.2003 berichtete die Stuttgarter Zeitung √ľber das UN-Umweltprogramms (UNEP):
Von den j√§hrlich 1500 Tonnen Quecksilber, die durch Stromerzeugung und M√ľllverbrennung in die Luft gelangen, stammen dem Bericht zufolge 186 Tonnen aus Europa. Zudem w√ľrden 400 bis 500 Tonnen Quecksilber pro Jahr aus Gold- und Silberminen freigesetzt‚Äú. Und weiter: ‚ÄěNach j√ľngsten Sch√§tzungen liegt der Quecksilberwert im Blut jeder zw√∂lften in den USA lebenden Frau √ľber dem Limit. Einige Forscher gingen davon aus, dass allein in den USA pro Jahr 300 000 Neugeborene ein erh√∂htes Risiko f√ľr Gehirnsch√§den haben".

Flugzeugverkehr:
Die Emissionen der Flugzeuge in 5000m bis 10000m H√∂he ist sehr gro√ü. Bis heute ist unbekannt, welche Auswirkungen diese Emissionen k√ľnftig auf die Luftqualit√§t haben werden.

Ozon:
Ozonloch in 17 km bis 22 km Höhe.
Das Ozonloch entstand durch Kohlenwasserstoffe ,z.B. FCKW oder Kohlendioxid CO2, die von Fabriken emittiert wurden. Das CO2, das derzeit emittiert wird, wirkt dann etwa 120 Jahre ozonschichtzerst√∂rend, FCKW-F-11 wirkt etwa 60 und FCKW-F-12 etwa 130 Jahre lang zerst√∂rend, also wie eine Zeitbombe.  
Die Ultraviolette Strahlung  der Sonne (UV-B-Strahlung) wird vom Ozon herausgefiltert. Lebewesen haben deshalb bisher keinen Abwehrmechanismus gegen UV-B-Strahlung.
Das Ozonloch √ľber der Antarktis ist etwa zweimal so gro√ü wie Europa. Durch das Ozonloch kann die UV-B-Strahlung der Sonne ungefiltert auf die Erde einstrahlen. Dies sch√§digt die Haut und Augen bei Tieren und Menschen. Meeres-Algen, die im Ozean sehr, sehr C02 abbauen und entsprechend viel Sauerstoff daraus produzieren, werden abget√∂tet. Was das einerseits f√ľr die Klimaerw√§rmung durch CO2 und andererseits f√ľr die Abnahme der Sauerstoffkonzentration in der Atmosph√§re bedeute wird, ist derzeit unbekannt.

Reizgas - Bodennahes Ozon:
Es wird vorwiegend tags√ľber w√§hrend der intensiven Sonneneinstrahlung, besonders bei Inversionswetterlagen, aus Sauerstoff, Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoff- verbindungen gebildet (Sommersmog). Die Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe werden haupts√§chlich durch Kraftfahrzeuge, Kraftwerke und Industrieanlagen freigesetzt.
Das Ozon sch√§digt Schleimh√§ute im Auge und in den Lungen. Pflanzen k√∂nnen absterben. Jedes Ozonmolek√ľl besitzt ein freies Sauerstoffatom, das auf aggressive Weise versucht, chemische Verbindungen einzugehen. Es oxidiert an der sch√ľtzenden Schleimschicht der Atemwege und durchl√∂chert sie so. Danach kann es direkt das Lungengewebe angreifen. Folgen dieser Reizgas-Attacke sind Schwellungen, Sekretst√∂rungen und Verkrampfungen im jeweiligen Lungenbereich. Die Lunge altert vorzeitig.         Smogalarm in Deutschland ab 180 Mikrogramm Ozon/ Kubikmeter.
In Los Angeles wurden schon 800 Mikrogramm Ozon/ Kubikmeter gemessen.

Luft, CO2  und Ozon √ľber Deutschland:
Durchschnittlich emittiert jeder Deutsche etwa 11 Tonnen CO2 j√§hrlich. Der gesamte deutsche CO2-Aussto√ü ist so gro√ü, dass √ľber Deutschland die maximale Arbeitsplatzkonzentration √ľberschritten w√ľrde, wenn der Wind das Kohlendioxid nicht in unsere Nachbarl√§nder blasen w√ľrde.

Kraftwerksemissionen:
Von den Kohle-, √Ėl- und Kernspaltungskraftwerken werden z.B. in die Luft emittiert:
     Ammoniak (NH3),Bor (B), Cyanwasserstoff (HCN;Blaus√§ure), Fuoride(F-), Schwefels√§ure (H2SO4), Schwefelwasserstoff (H2S), Benzo(a)pyren (C20H12), Benzol (C6H6), Formaldehyd (HCHO, Methanal), Chlorwasserstoff (HCl; 'Salzs√§ure'), Fluorwasserstoff (HF; 'Flu√üs√§ure'), Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Lachgas (N2O, Distickstoffmonoxid), Methan (CH4), NMVOC (Summenwert), Schwefeldioxid (SO2), Staub (Summenwert), Stickoxide (NOx), Dioxine (TCDD;TE), PAH (polyzyklische aromatische KW).

Schwermetalle in Luft: Antimon (Sb), Arsen (As), Barium (Ba), Beryllium (Be), Blei (Pb), Cadmium (Cd), Chrom (Cr), Eisen (Fe), Kobalt (Co), Kupfer (Cu), Lanthan (La), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Nickel (Ni), Quecksilber (Hg), Scandium (Sc), Selen (Se), Strontium (Sr), Thallium (Tl), Titan (Ti), Vanadium (V), Zink (Zn), Zinn (Sn).

Von Kernspaltungskraftwerken gehen folgende radioaktiven Emissionen in die Luft :
C14, Kr85, Pu alpha, Ra226, Rn222, Th230, U234, U238.

Emissionen von Haushalten, Pkw und Kraftwerken:
Von der Industrie, unseren Haushalten, unseren Autos und Kraftwerken werden heute  Luftschadstoffe (z.B. Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Stickoxide Schwefeloxid, Staub, Ru√üpartikel, toxische Schwermetalle wie Cadmium-50, Quecksilber-5, Arsen-150, Chrom-140, Kupfer-500, Nickel-280, Blei-1000 ,Zink-4000) in die Lufth√ľlle emittiert und dort quasi kostenlos entsorgt. Die Zahlen geben an, wie viel Tonnen des jeweiligen toxischen Schwermetalls 1990 aus der Luft in die Nordsee gelangten - also ‚ÄúArsen-150‚ÄĚ bedeutet, dass 150 Tonnen Arsen aus der Luft in die Nordsee eingetragen worden waren.

Implizit hei√üt das, dass wir diese Luftschadstoffe auch selbst einatmen. Autoabgase- in der geschlossenen Garage eingeatmet, sind bekannterma√üen t√∂dlich. Nur durch die Verd√ľnnung der Abgase mit der Luft auf der Stra√üe k√∂nnen wir diese Luftverschmutzung √ľberleben.
Es ist nachgewiesen, dass das aus Benzinmotoren austretende Benzol krebserregend ist. Ob. Ru√üpartikel krebserregend sind, ist umstritten. Die Ru√üemission bei Dieselmotoren ging in den letzten 50 Jahren aufgrund motorische Optimierungsma√ünahmen um 99% zur√ľck.

Sauerstoff:
Aus CO2 erzeugen Pflanzen und Meeresalgen den Sauerstoff, den wir zum Atmen alle 10 Sekunden brauchen.
Durch Abholzen von Wäldern und das Absterben der Meeresalgen durch UV-B-Strahlung unter dem Ozonloch wird die Sauerstoffproduktion immer geringer.
Andererseits verbrauchen alle Verbrennungsprozesse in der Industrie, in den Haushalten und in den Kraftfahrzeugen sehr, sehr viel Sauerstoff.

Berechnungsbeispiel f√ľr unseren Pkw, f√ľr ein 8-Liter-Auto:
1Liter Kraftstoff (Benzin oder Diesel) braucht 12,5kg Luft = 2 m³ Luft zur Verbrennung.
F√ľr 100 km braucht man also etwa 100 kg Luft oder 77 m¬≥ Luft.
Bei jährlich 15 000 km braucht man pro Jahr etwa 11500 m³ Luft.
Nach 6 Jahren mit 90 000 km hat man etwa 70 000 m¬≥ Luft f√ľr die motorische Verbrennung verbraucht und in Luftschadstoffe umgewandelt.
Dies d√ľrfen wir kostenlos tun, eine Sauerstoffs-Verbrauchspr√§mie und eine Luftverschmutzungs-Pr√§mie muss kein Autofahrer bezahlen!

Treibhausklima:
In obigem Beispiel erzeugt nur ein einziger Pkw mit 90 000 km etwa 19 000 kg CO2.
In Deutschland haben wir √ľber 40 Millionen Pkw.

In der Atmosphäre waren
um 1800 etwa 0,0280% Kohlendioxid
um 1900 etwa 0,0290%     ‚Äú
um 1950 etwa 0,0315%     ‚Äú
um 2000 etwa 0,0355%     ‚Äú
Seit Beginn der Industrialisierung erhöhte sich der CO2 Gehalt also um etwa 25%!

Man spricht von einem menschengemachten (anthropogenen) Effekt, da dies durch die Kraftwerke, alle Verbrennungsprozesse in der Industrie, in den Haushalten und in den Kraftfahrzeugen bewirkt wird.
     Rechensimulationen im Deutschen Klimarechenzentrum haben ergeben, dass der Temperaturanstieg mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit menschengemacht ist. Nur 5% Wahrscheinlichkeit spricht daf√ľr, dass eine nat√ľrliche Ursache vorliegen k√∂nnte.
Dieser winzige Gehalt von urspr√ľnglich etwa 0,028% CO2 bewirkte seit etwa 350 Millionen Jahren, dass die Sonnenw√§rme von der Erde nicht direkt in den Weltraum zur√ľckreflektiert wird, sondern die Atmosph√§re erw√§rmt. Je mehr CO2, desto w√§rmer wird es auf der Erde.
Durch Versteppung, W√ľstenbildung, also weniger Ackerboden und durch steigende Meere, h√§ufigere und heftigere Regeng√ľsse, mehr St√ľrme, mehr Fluten, mehr D√ľrren, mehr Krankheiten, mehr ‚ÄěLand unter‚Äú ist zu erwarten, dass der anthropogenen Treibhauseffekt unermessliches menschliches Elend in der Dritten Welt mit sich bringen wird.
Ein UN-Report vom Juni 2003 warnt, dass in den reicheren Industrieländern von 2000 - 2010 mit einem Anstieg von CO2 um 17% zu rechnen ist, statt dass es nach Kyoto um 5,2% vermindert wird.

Kohlendioxid lässt Meere versauern
Das Meer nimmt CO2 auf. Das Treibhausgas Kohlendioxid schadet also nicht nur dem Klima, sondern einer US-Studie zufolge auch den Ozeanen. Kohlendioxid werde zu einem Gro√üteil vom Meerwasser aufgenommen und k√∂nnte dessen S√§uregrad Computermodellen zufolge daher deutlich ver√§ndern, schreiben Ken Caldeira und Michael Wickett vom Lawrence Livermore National Laboratory (Kalifornien) im Fachmagazin "Nature" vom 25.9.2003. Der Verbrauch von Kohle, √Ėl und Erdgas k√∂nne die Ozeane in den n√§chsten Jahrhunderten so sauer werden lassen wie seit mindestens 300 Millionen Jahren nicht mehr - mit Folgen f√ľr alle Meerestiere. Mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe habe die Menschheit einen  "Blitzanstieg" der Kohlendioxidmenge in Gang gesetzt.
Sechs Jahre nach der Verabschiedung des Kyoto-Protokolls sind die meisten Länder noch weit von den damals verabredeten Klimaschutzzielen entfernt. Die Kohlendioxidemissionen stiegen nach vorläufigen Schätzungen im Jahr 2002 um fast vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Was kann nun der einzelne B√ľrger tun?
Info zum derzeitigen Energieverbrauch von Haushalten: 
50% f√ľr Heizung,
30% f√ľr Kraftstoff
20% f√ľr Strom aus Kraftwerken.

Bei allen diesen Verbr√§uchen emittieren wir B√ľrger durch Heizung und Pkw etwa die folgenden Anteile an der Luftgesamtbelastung √ľber Deutschland:
Kohlendioxid 26%,
Kohlenmonoxid 64%,
Kohlenwasserstoffe 31%,
Stickoxide 32%, 
Schwefeloxid 8%,
Staub, Rußpartikel 7%.
Diese Zahlen werden gr√∂√üer, wenn man die Emissionen durch unseren Stromverbrauch dazu addieren k√∂nnte. Man kann also nicht behaupten, die Industrie und die Lkw w√ľrden haupts√§chlich die Luftschadstoffe erzeugen und die B√ľrger nicht.

Wir B√ľrger k√∂nnen also mithelfen, die Emissionen drastisch zu verringern durch

  • Sparsame Pkw,
  • √Ėkologische Heizungen
  • Sauberen, gr√ľnen Strom.
  • Benutzen Sie m√∂glichst oft das Fahrrad oder den √ĖPNV statt des Autos (insbesondere bei kurzen Strecken)
  • Kaufen Sie schadstoffarme Kraftfahrzeuge mit modernster Abgasreinigungstechnik
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften
  • Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit, wenn Sie Ihren PKW benutzen m√ľssen
  • Schr√§nken Sie den Gebrauch von benzingetriebenen Rasenm√§hern w√§hrend hoher Ozonkonzentrationen ein
  • Kaufen und verwenden Sie nur l√∂sungsmittelarme Farben, Lacke und Reinigungsmittel
  • Benutzen Sie bei hohen Ozonkonzentrationen nach M√∂glichkeit keine L√∂sungsmittel bzw. l√∂sungsmittelhaltige Produkte

Unsere vorsorgende Emissionspolitik in Aichwald möge also sein:

  • So viel wie m√∂glich eigene Emissionen vermeiden.
  • So wenig wie m√∂glich verbrennen.

Sehr viele weitere Infos finden Sie unter:

http://www.umweltbundesamt.de/luft/index.htm

 

   © Lokale Agenda Aichwald

 



 www.Schurwald-SOLAR.de

Auf der Homepage des Energie-Teams der Lokalen Agenda 
finden Sie interessante Informationen zu Erneuerbaren Energien
und z.B. folgendenThemen:

Was ich selbst f√ľr den Klimaschutz sofort tun kann
Schurwald Solar
Energiebedarf
Strom sparen,  Negawatts
Fossile Brennstoffe
Uran und Atomkraft
Saubere Luft und Treibhaus - Klima
S√ľss - Wasser und Humus
Erneuerbare Energien, NaWaRos
Saubere Energie - Entwicklungsprogramm
Biomasse, Bioenergie
Sauberer Strom, √Ėkostrom
Strom von der Sonne, Photovoltaik
PV - Gemeinschaftsanlage in Aichwald
Wärme von der Sonne, Solarthermie
Solarbundesliga Aichwald
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Und denken Sie bitte daran:
Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
auch heute, an diesem Tag! 
Bitte helfen Sie, spenden Sie ‚Äď f√ľr Sie nat√ľrlich kostenlos - eine Tasse Reis t√§glich durch einfaches Anklicken von 
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