Unser Ziel ist ein Attraktives Aichwald 2030
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Nur wer mitspricht, hat etwas zu sagen.
 

 

 

Infos zum Tageshospiz und Abschiedsraum,
die am 11.11.2001 bei der Feier zum 1jährigen Bestehen der Lokalen Agenda und im Amtsblatt vom 29.11.2001 gegeben wurden:

Ambulantes Tageshospiz im geplanten Seniorenzentrum im Lutzen
Wir haben angeregt in mehreren Gesprächen mit den Herren Irion und Norwat vom Verein für Ev. Altenheime und uns für Folgendes nachdrücklich eingesetzt:

1. Im Pflegeheim sollen Räume eingeplant werden für ein ambulantes Tageshospiz

  • zur Versorgung mit Palliativ- Medizin
  • um den Kranken z.B. einmal pro Woche Abwechslung bezüglich Umgebung, Essen, Gesprächen usw. zu bieten
  • um die pflegenden Angehörigen zu entlasten.

2. Hozpizliche Begleitung aller Bewohner des Pflegeheims im Lutzen
Alle Bewohner des Pflegeheims sollen von Anfang an hospizlich betreut werden von einer Vertrauensperson.
Wir wollen uns einsetzen für eine neue, liebevolle und würdevolle Kultur des Lebens und Sterbens.
Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hospizdienstes benötigen dafür ein Besprechungs- Beratungs- Zimmer.

3. Palliativ- Medizin im Pflegeheim
Palliativ-Medizin soll von entsprechend ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften angeboten werden.
Was ist Palliativ- Medizin?

  • Die palliative Medizin (Palliare = ummanteln) ist die aktive, ganzheitliche Behandlung der Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.
  • Die medizinische und pflegerische Hilfe konzentriert sich auf die Besserung von Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, aber auch Angst und Unruhe.
  • Ziel der Palliativmedizin ist es, Hilfe zur Bewältigung der Lebenssituation zu geben und eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Tod zu erreichen.

Info: Im Mai 2002 hat sich in den Städtischen Kliniken in Esslingen ein Palliativteam zusammengefunden zur Betreuung von Schwerstkranken. Ziel ist, die bestmögliche Lebensqualität für die Patienten und die Angehörigen zu erreichen. Dabei wird die Behandlung von z.B. Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot durch eine innovative und phantasievolle Pflege unterstützt sowie eine psychische, soziale und spirituelle Begleitung angeboten. (Stuttgartetr Zeitung, 17.5.2002)

Es geht also darum, den Jahren mehr Leben zu geben.

4. Abschiedsraum
Ein Abschiedsraum soll im Pflegeheim eingeplant werden. Dort können die Angehörigen und die Hausbewohner in Ruhe Abschied nehmen von den Verstorbenen.

Derzeitiger Stand:
Unsere intensiven Bemühungen haben leider zu nichts geführt. Die Bauträger planen so, wie sie es selbst wollen. Es wird also im Pflegeheim weder ein Tageshospiz noch einen Abschiedsraum geben.

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