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Ameisen sanft vertreiben
 
Zimt und Lavendel statt Gift
 
Wenn Ameisen in Wohnungen eindringen, werden aus Nützlingen Lästlinge. Harmlosere Arten lassen sich mit ungiftigen Hausmittelchen vertreiben - wenn man Pech hat, allerdings nur kurzfristig.

Von Maja Langsdorff

Die ersten ihrer Art wird ein Tierfreund noch halbwegs unbeschadet von innen nach außen zu befördern versuchen. Treten Ameisen aber in Scharen auf, bilden sie Straßen und bevölkern Brotkorb, Obstschale und Pralinenschachtel, wird auch die sanfteste Natur zum Massenmörder. Dabei sind Ameisen eigentlich schützenswert. Wer sie in der Wohnung entdeckt, sollte nicht gleich zur chemischen Keule greifen. Im Normalfall vertreiben Hausmittel die Störenfriede.

Tausende staatenbildender Arten gibt es; in Häusern hat man es hier zu Lande "mit mindestens sechs Arten zu tun", sagt der Zoologe Alfred Buschinger, Professor an der Technischen Universität Darmstadt. Er rät, vom Fachmann abklären zu lassen, welche Art da unterwegs ist. Denn es gibt gewaltige Unterschiede. Schädlingsbekämpfer kennen sich in diesem Gebiet aus.

Gerade nach einer längeren Regenperiode kann es passieren, dass Ameisen auf der Flucht vor Nässe und der Suche nach Futter in Wohnräume vordringen. Dann sollte man sofort Lebensmittel und Essensreste wegräumen, die Ameisen anlocken.

Experten beschreiben Ameisenvölker als "duftgelenkten Staat". Sie gieren nach Süßem wie Kuchen, verstreutem Zucker, reifen Früchten, haben einen sensiblen Geruchssinn und wittern Futterquellen. Zielsicher machen sie Schlupfwinkel aus und dringen über Balkon, Terrasse, Fenster, Türschwellen und Mauerritzen bis zum Objekt der Begierde vor. Sie legen Duftspuren und informieren so ihre Kumpels.

Als erste Hilfe kommen Kehrbesen, Staubsauger und duftende Substanzen zum Einsatz. Ameisen mögen nichts Pulvriges, Öliges und stark Riechendes. Aromen von Zimt, Lavendel-, Nelkenöl, Essigessenz, Thymian stinken den Insekten und schlagen sie in die Flucht. Dies hält allerdings unter Umständen nur so lange an, bis das Pulver verweht oder der Geruch verflogen ist. Wichtig ist es daher, dran zu bleiben, Duftstoffbarrieren zu legen, die Ameisenduftspuren mit Essig zu beseitigen, Einschlupfstellen mitzubehandeln und mit Silikon oder Gips zu verstopfen. Aus (Zimmer-)Pflanzen vertreibt man die Ameisen zuverlässig, indem man die Töpfe mit kaltem Wasser flutet und dann längere Zeit wässert.

Ameisen mit Backpulver den Garaus zu machen ist martialisch: Die Tiere quellen auf und sterben qualvoll. Ameisenköder halten nach Buschinger nicht, was sie versprechen: dass nämlich der Giftstoff ins Nest getragen und an die Königin verfüttert wird. Die Königin hat in den Arbeiterinnen ihre Vorkoster, die vorverdauen und sterben, bevor sie über ihre Drüsen das Futtersekret abgeben konnten. Die Königin überlebt, der Staat regeneriert sich.

Unter den wenigen Arten, die häusliches Leben vorziehen, sind drei, die Schäden anrichten können: die glänzendschwarze Holzameise, die braune Wegameise und die Pharaoameise. Ameisen finden in modernen zentralbeheizten Wohnungen optimale Lebensräume. Hat man Pech, siedeln sie sich in Ritzen und Spalten, in Wänden, Decken oder im Isoliermaterial von Kühlschränken, in Styropor oder Kork an.

Zwei Arten bauen drinnen, wo"s schön warm ist, ihre Nester und begeben sich auf Futtersuche nach draußen. Sie fallen nur einmal im Jahr auf, dann nämlich, wenn unzählige zentimetergroße Jungköniginnen und Männchen am Fenster nach draußen drängen. Ähnlich wie Termiten, allerdings nicht so effektiv, nagen sie aber an Holzkonstruktionen, was in Fachwerkbauten fatal sein kann.

Pharaoameisen sind relativ häufig in Deutschland und siedeln sich gern in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben, Bäckereien und Krankenhäusern an, wo sie ein warmes, feuchtes Klima vorfinden. Diese gelblichen Winzlinge können über unterirdische Heizungsleitungen ganze Wohnblocks befallen und, so Buschinger, nur durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer mit Gift bekämpft werden, am effektivsten im Winter, da sie in der warmen Jahreszeit - vorübergehend! - nach draußen ausweichen.
 
Stuttgarter Zeitung 14.05.2002.

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