Unser Ziel ist ein Attraktives Aichwald 2030
!!!!! Alle BĂŒrger Aichwalds sind aufgerufen mitzumachen  !!!!!!
Nur wer mitspricht, hat etwas zu sagen.



Hier finden Sie Artikel, die von der Lokalen Agenda im Amtsblatt Aichwald veröffentlicht wurden.  
Viele Texte beschÀftigen sich mit Erneuerbaren Energien.
Dazu finden Sie mehr unter
www.Schurwald-SOLAR.de

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Unter jedem Artikel stehen folgende Kontaktdaten:
BĂŒrger-Infotelefon 0711/3655489   und
Gemeinde-Agenda BĂŒro Tel. 0711/36909-35
Internet:
www.Schurwald-SOLAR.de   und   www.Agenda-Aichwald.de .


Gemeinschaltsanlage „Neuwieshof Solar GbR“ am Netz!
Amtsblatt vom 23.9.2009
Seit dem Start am 16.07.2009 lieferte die BĂŒrger- Gemeinschaftsanlage bereits 15000 kWh ins  öffentliche Stromnetz, das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 8 t.
Aufmerksame SpaziergĂ€nger werden die neue Anlage mit ca 420 mÂČ Solarzellen auf dem Dach der Maschinenhalle des Neuwieshofes bereits bemerkt haben. - 14 Gesellschafter bilden die GbR (Gesellschaft bĂŒrgerlichen Rechts).
Zum Werdegang:
Das Energieteam der Lokalen Agenda startete Ende 2007 ein Projekt: Solarstrom- Gemeinschaftsanlage. Viele Interessierte meldeten sich, eine GbR entstand. Auf Anfrage nannte die Gemeindeverwaltung 17 mögliche DĂ€cher von  GemeindegebĂ€uden. Nur wenige eigneten sich und hier meldete der damalige Gemeinderat  Bedenken an.
Die GbR sah sich nach Alternativen um, und fand sie auch. -
Die Herren Stefan BĂ€umen und Bernd Engelhardt, beide Gesellschafter der GbR, kompetent und engagiert, ĂŒbernahmen dankeswerter Weise die technische und wirtschaftliche Leitung des Vorhabens. Herr Traugott Fetzer stellte der GbR das Dach seiner Maschinenhalle zur Nutzung zur VerfĂŒgung.
So konnte die derzeit wohl grĂ¶ĂŸte BĂŒrger-Solar- Gemeinschaftsanlage in Aichwald und Umgebung realisiert werden. -

Technische Daten fĂŒr Interessierte:
- Inbetriebnahme 16.07.2009
- Installierte PV-Leistung: 57,96 kWp
- 322 PV-Module monokristallin
- 6 Wechselrichter SMA
- FernĂŒberwachungssystem
- Einspeisung ĂŒber 400 kVA -Trafostation ins 10 kV Netz
- geplanter Jahresertrag: 55.000 kWh
- CO2-Ersparnis: ca. 29,5 t/Jahr

Noch ein Hinweis:
Die DĂ€cher des neuen Jugendhauses und eines sanierten SchulgebĂ€udes, beide geeignet fĂŒr Solaranlagen, will die Gemeinde dafĂŒr nicht nutzen. Hier zeigen sich Möglichkeiten fĂŒr weitere BĂŒrger-Gemeinschaftsanlagen!

 

FluglĂ€rm ĂŒber Aichwald
Amtsblatt 22.4.09
Wenn ĂŒber uns Flugzeuge donnern, gibt es in Aichwald viele Menschen, die das hören und sich gestört fĂŒhlen. Viele habe auch den Eindruck, dass im Vergleich zu frĂŒher immer mehr FlĂŒge ĂŒber Aichwald fĂŒhren. Wenn das so weitergeht, werden die FlĂŒge ĂŒber Aichwald in den nĂ€chsten Jahren ungehindert zunehmen.
Sie können die Flugzeuge identifizieren, indem Sie 20 Minuten nach dem FluglĂ€rm im Internet aufrufen  
http://www.dfs.de/dfs/internet/deutsch/index.html
und dort bei „Umwelt“ anklicken. Dann sehen Sie bei „FlĂŒge live“, wie das Flugzeug in Stuttgart startet und ĂŒber uns hinwegfliegt, wobei Sie die Flug-ID ablesen können (die FlĂŒge werden erst 30 Minuten nach dem Start ins Internet gestellt). Um das sehen zu können, muss auf Ihrem PC Java installiert sein, was man dort herunterladen kann.
Sie können auch „Flugspuren“ aufrufen. Dort können Sie dann am nĂ€chsten Tag ab 13:30 Uhr alle FlĂŒge sehen, die am Vortag ĂŒber Aichwald flogen.
Der Link steht auch auf der Seite FluglÀrm in
www.Agenda-Aichwald.de .

Wollen wir dagegen etwas tun oder zuhören, wie es immer schlimmer wird?

Was meinen Sie? Bitte schreiben Sie uns.Sicher haben sich auch schon viele BĂŒrger beim LĂ€rmschutzbeauftragten des Flughafens beschwert. Was hat das genĂŒtzt?
Die Lokale Agenda lÀdt Sie gerne zu einem Erfahrungsaustausch ein. Bitte bekunden Sie Ihr Interesse an einem Erfahrungsaustausch per Email an
Fluglaerm@Agenda-Aichwald.de  
oder rufen Sie uns an: Hartmut Streng, Tel.: Drei sechs fĂŒnf fĂŒnf vier fĂŒnf sechs 
mit Anrufbeantworter.
Wir werden dann einen geeigneten Besprechungsort organisieren.
Denn Aichwald
soll eine Oase der Ruhe bleiben.

 

14 Tage Stromausfall – wie ĂŒberleben?
Amtsblatt 4.2.09

In einem GrĂŒnbuch haben Abgeordnete von 4 Parteien dargelegt, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass kĂŒnftig der Strom fĂŒr viele Tage ausfallen kann.
Als GrĂŒnde werden aufgefĂŒhrt. Das Leitungsnetz wird immer maroder, weil die Energieversorger nicht genĂŒgend investieren, Eisregen, Terror, Unwetter, menschliches Versagen.
Wenn der Strom fĂŒr 14 Tage ausfallen wĂŒrde, versinken wir ins Mittelalter, denn es funktionieren z.B. nicht mehr: GeschĂ€fte (Innenbeleuchtung und Kassen), Trinkwasserversorgung, Tankstellen, Heizung, Kochen, Kommunikation aller Art.
Als BĂŒrger fragt man sich da: Was kann ich vorbeugend tun, um z.B. fĂŒr 14 Tage Trinkwasser zu haben, Kochen und Heizen zu können?
Mit diesem Artikel möchten wir anregen, dass Sie sich selbst mal ĂŒberlegen, welche Konsequenzen ein lĂ€ngerer Stromausfall fĂŒr Ihre Familie haben wĂŒrde und was sie vorbeugend bald veranlassen wollen. Über 10 Seiten Text zur weiteren Information finden Sie bei 
www.Schurwald-Solar.de  auf der Seite „Stromausfall“.
Wir können auch gerne mit interessierten BĂŒrgern demnĂ€chst einen Gedankenaustausch zu diesem Thema organisieren, wenn Bedarf besteht. Wer das möchte, möge sich bitte bei uns mit dem Stichwort „Treff Stromausfall“ möglichst per Email anmelden.

Ergebnis: Es haben sich null Interessenten gemeldet.

WĂ€rmeverluste durch die Fenster
Amtsblatt 3.12.08
Sicher haben Sie schon WĂ€rmebilder von HĂ€usern gesehen. Stets sind die Fenster die Stellen mit den höchsten WĂ€rmeverlusten. Was bedeutet das fĂŒr Ihre Fenster: Auch bei Ihnen treten die höchsten WĂ€rmeverluste an den Fenstern auf – Tag und Nacht den ganzen Winter lang.
           Was kann man tun, außer neue Fenster mit 3-fach-Verglasung einbauen zu lassen?
Erstens natĂŒrlich die Dichtheit der Fenster verbessern mit Abdichtungen. Besonders bei Kippfenstern pfeift es oft herein, wenn der Beschlag auf „Kippfenster“ steht.
Zweitens könnten Sie die Glasscheibe mit einer Isolierfolie dÀmmen.
Man klebt eine Fenster-Isolier-Folie (vom Baumarkt oder Internet) innen auf den Fensterrahmen, so dass ein neues Luftpolster vor der Glasscheibe entsteht. Die Falten werden weggeföhnt. Stellen Sie aber bitte keinen Kaktus davor-.
Wenn Sie bei einer Suchmaschine „ Fenster Isolierfolie “ eingeben, werden Sie alle weiteren Informationen finden. Damit Sie Ihr Geld nicht verheizen

 

SolarLokal in Aichwald
Amtsblatt 12.11.08
Die Gemeindeverwaltung hatte im Amtsblatt vom 29.10.2008 berichtet, dass sich Aichwald an SolarLokal beteiligt . Hierbei betonte Herr BĂŒrgermeister Nicolas Fink: "Wir mĂŒssen vor Ort Verantwortung dafĂŒr ĂŒbernehmen, kĂŒnftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.“ Die Umsetzung soll durch die Lokale Agenda erfolgen.
Wir sind froh darĂŒber, mit diesem Auftrag einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, denn wir gehen davon aus, dass wir uns von unserer geradezu sklavische AbhĂ€ngigkeit von fossilen Energiequellen bald lösen mĂŒssen.
Warum?  Fachleute gehen davon aus, dass in etwa 40 Jahren, wenn die fossilen Brennstoffe und Uran knapp werden, Deutschland von den GroßmĂ€chten weder Öl, noch Gas noch Uran wird kaufen können, weil die GroßmĂ€chte das selbst brauchen.
Wir plĂ€dieren dafĂŒr, uns in Aichwald ab sofort darauf vorzubereiten. Wir haben jetzt noch 30 Jahre Zeit, um auf erneuerbare Energien umzustellen. Was wir in Aichwald dafĂŒr tun können, haben wir letztes Jahr als Vorschlag und Anregung in unserem Energie- Entwicklungsprogramm veröffentlicht, siehe
www.Schurwald-SOLAR.de .
Wir hoffen, nun mit SolarLokal einen weiteren Fortschritt machen zu können. Wie frĂŒher berichtet, liegt Aichwald in der Solarbundesliga auf Platz 2 im Kreis Esslingen, weil wir bereits ĂŒber 390 kWp an Sonnenstrom-Anlagen installiert haben. Wenn unsere BĂŒrger bei SolarLokal gut mitmachen, nĂ€hern wir uns dem 1. Platz!
Wir beraten Sie gerne –ehrenamtlich, neutral und kostenlos.
AichwÀlder Firmen können sich bei SolarLokal registrieren lassen, siehe
www.solarlokal.de . Das Anmeldeformular erhalten Sie bei der Lokalen Agenda.

 

Mehr Strom aus Sonne fĂŒr Aichwald
Imagekampagne SolarLokal gestartet
Amtsblatt 29.10.08   Dieser Text wurde von der Gemeindverwaltung veröffentlicht.

Sonne hat Zukunft-- demnĂ€chst besonders in Aichwald. Aichwald hat sich der bundesweiten Imagekampagne SolarLokal angeschlossen. Zahlreiche Kreise, StĂ€dte und Gemeinden in Deutschland nehmen bereits an SolarLokal teil  und werben mit Informationen und Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr den umweltfreundlichen Solarstrom. Die Kampagne wird getragen von der Deuschen Umwelthilfe e.V. und der SolarWorld AG und unterstĂŒtzt von den kommunalen SpitzenverbĂ€nden. Bundesweit sind alle Kreise, StĂ€dte und Gemeinden eingeladen, bei SolarLokal mitzumachen.
BĂŒrgermeister Nicolas Fink ĂŒberreichte nun die Teilnehmerurkunde an die Vertreter der Lokalen Agenda Peter Gulla und Dr. Hartmut Streng, die SolarLokal in Aichwald umsetzen werden. Hierbei betonte der Rathauschef: "Wir mĂŒssen vor Ort Verantwortung dafĂŒr ĂŒbernehmen, kĂŒnftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Solarstrom dient nicht nur der Umwelt und dem Klimaschutz, sondern lohnt sich auch finanziell. Ich wĂŒnsche mir, dass sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr diese moderne, umweltfreundliche Technologie begeistern und eine Solarstromanlage bauen. Nicht zuletzt fördern wir hiermit unsere Wirtschaft vor Ort - denn die Anlagen werden in der Regel von örtlichen Handwerkern installiert."
Solarstrom wird im Jahr 2008 ĂŒber das Erneuerbare- Energien- Gesetz (EEG) mit dem gesetzlich festgelegten Satz von 46,75 Cent je eingespeiste Kilowattstunde vergĂŒtet. Diese VergĂŒtung ist fĂŒr 20 Jahre garantiert. Das Programm "Solarstrom Erzeugen"' der KfW- Förderbank bietet zinsgĂŒnstige Kredite (www.kfw-foerderbank.de) fĂŒr die Finanzierung von Photovoltaikanlagen.
Handwerksbetriebe mit Sitz,im Kreis Esslingen können sich bei SolarLokal als SolarLokal-Handerker registrieren lassen. Voraussetzung fĂŒr die Registrierung ist der Nachweis, dass der Betrieb drei  Photovoltaikanlagen installiert hat.
NĂ€here Informationen zu Solarstrom und SolarLokal gibt es im Internet unter www.solarlokal.de. Am SolarLokal-Infotelefon unter 01803 2000 3000 erhalten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ein kostenfreies Informationspaket zu Solarstrom und die Adressen der örtlichen Handwerksbetriebe. Die bundesweite und kostenfreie Dachbörse auf der SolarLokal-Internetseite bietet zudem die Möglichkeit, DĂ€cher fĂŒr die Solarstromnutzung zur VerfĂŒgung zu stellen sowie nach geeigneten DachflĂ€chen zu suchen.
Die Lokale Agende Aichwald informiert unter www.agenda-aichwald.de und www.schurwald-solar.de ĂŒber ihre Angebote.

Intelligenter StromzÀhler
Amtsblatt 29.10.08
Ein Stromanbieter wirbt derzeit fĂŒr einen „intelligenten“ StromzĂ€hler. Intelligente BĂŒrger sparen sich die teuere Monatmiete fĂŒr den ZĂ€hler und kaufen sich ein  StromverbrauchsmessgerĂ€t fĂŒr etwa 15 Euro. Damit hat man auch den vollen Durchblick, wenn man seine  Stromverbrauchskosten senken will. Noch intelligentere BĂŒrger leihen sich das GerĂ€t kostenlos bei der Lokalen Agenda aus.
Denn wenn Sie mal alles zu Hause gemessen haben, brauchen Sie das GerĂ€t kĂŒnftig nicht mehr, weil Sie alle ihre VerbrĂ€uche wissen. FĂŒr den ZĂ€hler aber wĂŒrden Sie fĂŒr den Rest Ihres Lebens eine hohe Leasing-GebĂŒhr bezahlen. Außerdem heißt es in der Reklame: Der intelligente StromzĂ€hler kennt Sie. Was bedeutet das genau?  Über Ihren fĂŒr den ZĂ€hler notwendigen  DSL-Anschluss kennt Sie der Stromanbieter genau – Sie werden auch hier zum glĂ€sernen BĂŒrger.

2. Platz bei der Solarbundesliga
Amtsblatt 6.8.08
2. Platz bei der Solarbundesliga im Kreis Esslingen. Wir haben unsere Zahlen fĂŒr Aichwald zum 31. Mai 2008 aktualisiert und an die Solarbundesliga gemeldet:
SolarwÀrme-Anlagen: 963 qm installierte FlÀche.
Solarstrom-Anlagen: 71 Anlagen mit 393 kWp installierter Leistung. Die  Besitzer erzeugen jĂ€hrlich ĂŒber 300 000 kWh sauberen Strom und sie ersparen uns damit etwa 4.600.000 kg CO2. Sie erhalten jĂ€hrlich eine EinspeisevergĂŒtung von ĂŒber 145000 Euro.
Sie sehen: Solarstrom-Anlagen lohnen sich.
Wir beraten Sie gerne, wenn Sie auch eine solche Anlage auf Ihrem Dach installieren lassen wollen.
Auf unserer Homepage
www.Schurwald-SOLAR.de  finden Sie den Link zur Solarbundesliga und weitere Informationen.

Haben Sie schon die bemerkenswerte Rede von Al Gore vom 17.07.08 zum Ausstieg aus den fossilen Energien gelesen?
Zitat: „Unsere gefĂ€hrliche, geradezu sklavische AbhĂ€ngigkeit von fossilen Energiequellen ist die gemeinsame Ursache dieser drei Bedrohungen – der ökonomischen Krise, der Umweltkrise und der Krise der nationalen Sicherheit..... Die Antwort lautet, wir mĂŒssen unsere AbhĂ€ngigkeit von den fossilen Energiequellen beenden...... Wir haben solche Energiequellen. Wissenschaftler bestĂ€tigen, dass alle 40 Minuten genĂŒgend Sonnenenergie auf der ErdoberflĂ€che ankommt, um damit den gesamten Weltenergieverbrauch eines Jahres abzudecken... Die schnellste, billigste und beste Art, all diese Erneuerbaren Energien zu nutzen, ist die Produktion von ElektrizitĂ€t. TatsĂ€chlich können wir ab sofort Solarenergie, Windkraft und geothermische Energie nutzen, um Strom fĂŒr unsere Wohnungen und fĂŒr die Wirtschaft zu erzeugen.. Heute fordere ich unsere Nation auf, sich zu verpflichten, innerhalb von 10 Jahren 100 Prozent unserer ElektrizitĂ€t aus Erneuerbarer Energie und aus wirklich kohlenstoff-freien Quellen zu erzeugen..“
Sie finden den Link auch auf unserer Homepage oder direkt beim Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV): 
www.sfv.de/artikel/2008/A_Genera.htm   . 
 

Earth Day und Earth Week
Amtsblatt 22.4.08
Der Earth Day findet alljĂ€hrlich am 22. April weltweit in ĂŒber 150 LĂ€ndern statt. Das Earth Day-Motto, "Global denken, lokal handeln", soll deutlich machen, dass es hier nicht nur um das heutige Wohlbefinden der Menschen geht. Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt und lebenswerter Ort fĂŒr die Zukunft. Dies bedeutet eine Verwirklichung der Visionen des UN-Erdgipfels in Rio 1992 in den StĂ€dten und Gemeinden, am Wohnort. Die Idee des Earth Days entstand 1970 in den USA . Am 22. April 1970 feierten dort ĂŒber 20 Millionen Menschen mit Aktionen den 1. Earth Day. Am 20. Earth Day 1990 engagieren sich weltweit ĂŒber 200 Millionen Menschen. Der damalige US-PrĂ€sident Bush proklamiert den 20. Earth Day zum nationalen Umwelttag.
Morgen am 23. April wird anlĂ€sslich des 38 Earth Days in Stuttgart ein FachgesprĂ€ch unter dem Motto stattfinden: "Wir haben den Mut zur Nachhaltigkeit: Unsere Stadt wird zukunftsfĂ€hig!" Es wird diskutiert werden, wie Klimaschutz und das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Entwicklung lokaler RĂ€ume wie Kommune, Stadt und Landkreis zur praktischen Anwendung kommen können. Anhand von Fallstudien aus Hessen und Virginia werden zwei anerkannte Experten Handlungsmöglichkeiten lokaler Politiker, BĂŒrger, Unternehmen und Organisationen aufzeigen, siehe
www.earthday.de.
Wie Aichwald zu einer sauberen Energieversorgung kommen kann, haben wir in unserem „Energie-Entwicklungsprogramm“ in
www.Schurwald-SOLAR.de beispielhaft gezeigt.
             Unsere Wirtschaftssysteme sind auf unerschöpfliche Ressourcen und Wachstum ausgelegt. Aber alles, von dem unser Leben abhĂ€ngt – saubere Nahrung, sauberes Wasser, saubere Luft – wird immer weniger und Mangelware. Klimaschutz, saubere Energie und Nachhaltigkeit werden lebenswichtig –auch in Aichwald. Und schon die Frösche wissen es: 
Die Frösche trinken den Teich nicht leer, in dem sie leben.
 

Solarstrom-Gemeinschaftsanlage
Amtsblatt vom 28.11.2007
Zur ersten Projekt-Besprechung am 21.11.07 trafen sich etwa 20 Interessierte. Herr Voigt (Weinstadt) stellte Gemeinschafts-Anlagen im Remstal vor und beantwortete die Fragen der Teilnehmer. Weitere Info bei www.Schurwald-SOLAR.de
Zur 2. Besprechung am 06.12. 07, 19.00 Uhr, wieder im Rathaus, laden wir herzlich ein. Ein Team wird bis dahin die von der Gemeinde vorgeschlagenen DĂ€cher auf ihre Eignung fĂŒr eine PV-Gemeinschaftsanlage hin prĂŒfen. Sagen Sie es weiter, jeder  Interessierte ist ebenfalls willkommen!                   

Flugzeugabgase- wir wissen nicht, was wir tun.
Jeder kennt den Dreck auf dem Fensterbrett. Das wird seit 30 Jahren immer schlimmer!
Jeder von uns braucht etwa alle 10 Sekunden saubere Luft zum Atmen. Bei  der Verbrennung von Flug-Kerosin entstehen u.a. Kohlendioxid, Stickstoffoxid, Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid und Feinstaub
Seit Jahren wird eifrig geforscht, wie sich das auf unsere AtmosphĂ€re bis 10000 m Höhe und unser Klima auswirkt – Bis heute ist aber noch unbekannt, welche Auswirkungen diese Emissionen bisher und kĂŒnftig auf die LuftqualitĂ€t haben werden. Dennoch wird unsere Atemluft durch tĂ€glich etwa 400 Flugbewegungen auf dem Flughafen Stuttgart stĂ€ndig verschlechtert.
Es gilt wohl die alte deutsche Weisheit: Wer heute den Kopf in den Sand steckt, wird morgen mit den ZĂ€hnen knirschen – bzw. krank sein. Beim Start ergeben sich ĂŒbrigens wesentlich höhere Emissionen als beim Reiseflug!  Welche Auswirkungen hat das Abgas all der startenden Flugzeugen in Richtung Schönaich in 500 m Höhe bei SĂŒd-Westwind auf Aichwald? Welche Auswirkungen haben die Starts in Richtung  Baltmannsweiler bei Ostwind auf Aichwald? Welche Auswirkungen hat das alles auf unsere Atemluft, unser Trinkwasser in Trinkwassereinzugsgebieten und unseren Humus, auf dem unser Brot wĂ€chst? Niemand weiß es.
Was also tun? Weitermachen wie bisher und die Anzahl der Flugbewegungen zum Wohle der Wirtschaft erhöhen? Man kann auch sagen: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach – was heißen kann: Lieber jetzt EinkaufsflĂŒge, Wochenendtrips und KegelausflĂŒge ins Ausland machen als spĂ€ter gesund sein.

Denn wir wissen nicht, was wir tun.
Hippokrates (460-377 v. Chr.) sagte ĂŒber Krankheiten:
Die Krankheiten befallen uns 
nicht aus heiterem Himmel,
sondern entwickeln sich
aus  tĂ€glichen kleinen SĂŒnden wider die Natur.
Wenn diese sich gehÀuft haben,
brechen sie scheinbar auf einmal hervor.
Ach ja, man sollte mal dringend wieder die Terrassenplatten mit dem Hochdruckreiniger sÀubern.

Deshalb nochmals der Hinweis: Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift an der Protestaktion.
Gegen die 2. Startbahn Stuttgart
, Listen liegen aus in:
Schanbach bei BĂ€ckerei Stolle und Feinkost  BĂ€der
Aichschieß GeschĂ€ft Stolle
Krummhardt Hofladen Bauer Fetzer
Aichelberg  Filiale Stolle

Agenda-Sitzung und 2. Startbahn
Amtsblatt vom 14.11.2007
Einladung zur öffentlichen Sitzung der Lokalen Agenda am Mittwoch, den 21.11.07 um 19:30 Uhr im Rathaus in Schanbach. Nur wer mitspricht, hat etwas zu sagen!
Wie im letzten Amtsblatt mitgeteilt, starten wir bei dieser Sitzung unser neues Projekt
Photovoltaik – Gemeinschaftsanlage, Strom von der Sonne.
Alle daran Interessierten laden wir herzlich ein, sich darĂŒber zu informieren.
Weitere Info dazu in
www.Schurwald-SOLAR.de.

Unterschriften gegen eine 2. Startbahn Flughafen Stuttgart
Im vergangenen Jahr hat der Flugverkehr im StuttgarterRaum erheblich zugenommen. Auch Aichwald ist davon betroffen. Jetzt soll noch eine zweite Startbahn fĂŒr CharterflĂŒge, Winterdrehkreuz und Billigflug durchgesetzt werden. Eine zweite Startbahn wĂŒrde eine Verdoppelung der heutigen Fluggastzahlen auf ĂŒber 20 Millionen bedeuten. Gleichzeitig wĂŒrden weitere fruchtbare Felder, auf denen unser Brot und das Filderkraut wachsen, endgĂŒltig verschwinden und die gesundheitsgefĂ€hrdende Luftverschmutzung zunehmen.
Im Verkehrsbereich zĂ€hlt das Fliegen zuden grĂ¶ĂŸten Klimakillern. Noch mehr FlĂŒge verkraften weder die Menschen – wir brauchen alle 10 Sekunden saubere Luft zum Atmen -  noch die empfindliche LufthĂŒlle der Erde!
Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift an der Protestaktion.
Listen liegen aus in:
Schanbach bei BĂ€ckerei Stolle und Feinkost  BĂ€der
Aichschieß GeschĂ€ft Stolle
Krummhardt Hofladen Bauer Fetzer
Aichelberg  Filiale Stolle
 

Photovoltaik – Gemeinschaftsanlage,
Strom von der Sonne
Amtsblatt vom 7.11.2007
Wir starten ein neues Projekt der Lokalen Agenda Aichwald, um aus der Sonnenstrahlung sauberen Strom zu erzeugen. Alle daran Interessierte laden wir herzlich ein, sich darĂŒber zu informieren am 21.11. um 19:30 Uhr im Rathaus in Schanbach.
Eine PV- Gemeinschaftsanlage bedeutet, dass eine große PV- Anlage gemeinsam finanziert wird - jeder MiteigentĂŒmer gibt z.B. 2000 bis 10000 Euro zur Anschaffung der PV- Gemeinschaftsanlage - und jeder MiteigentĂŒmer erhĂ€lt dann die nĂ€chsten 20 Jahre die ihm zustehende EinspeisevergĂŒtung ĂŒberwiesen. So kann jeder mithelfen, selbst sauberen Strom herzustellen, auch wenn er selbst kein geeignetes Dach besitzt.
ErklÀrung des Wortes Photo voltaik:
Photo 
nach Photos, das griechische Wort fĂŒr Licht und Volta nach Alessandro Volta, Physiker 1745 - 1827. Deshalb verwenden wir nicht die Schreibweise Fotovoltaik. Die internationale Schreibweise ist Photovoltaik.
Bei der Informationsveranstaltung wird ein Fachmann anwesend sein, der selbst schon mehrere PV-Gemeinschaftsanlagen erstellt hat und betreibt, sodass sicher alle Ihre technischen und kaufmÀnnischen Fragen beantwortet werden können.
Alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die sich ĂŒber dieses Projekt informieren und ggf. beteiligen wollen, sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen.  Dieses Projekt und die jeweils aktuellen Informationen dazu finden Sie auch in
www.Schurwald-SOLAR.de .
                           Beim Energietag hatten wir auch zwei weitere Projekte starten wollen: Die Projekte „Energiesparen“ und „Erneuerbare Energien“. Leider hatte sich dafĂŒr niemand gemeldet. Beide Projekte werden deshalb jetzt auf Eis gelegt. Wenn sich aber daran interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab jetzt melden, werden wir diese Projekte gerne beginnen.
Wir verbinden diesen Termin mit einer normalen Sitzung der Lokalen Agenda, bei der die PV-Gemeinschaftsanlage als erster Punkt besprochen wird

Stromfresser Internet - Verbrauch lÀsst sich halbieren
Amtsblatt vom 31.10.2007
Der Stromverbrauch durch das Internet explodiert, Ob im BĂŒro oder zu Hause, der Rechner ist angeschaltet und wegen der Flatrate oft stets am Web.
Immerhin: Seinen PC kann man einfach ausschalten und so krÀftig Energie sparen.
Doch hinter jeder Suchmaschine und jeder Webpage steht mindestens auch ein Server - ein Großrechner, auf dem rund um die Uhr alle Daten zum Abruf bereitstehen. Allein die Suchmaschinen laufen auf Millionen von Servern.
Jonathari Koomey von den Lawrence Berkeley National Laboratories schĂ€tzt, den Stromverbrauch der Server weltweit  2005 auf etwa 123 Milliarden Kilowattstunden. Nach anderen SchĂ€tzungen könnte der Verbrauch dieses Jahr bei 208 Milliarden Kilowattstunden liegen. Das entspricht der Leistung von mehreren Atomkraftwerken.
Die gute Nachricht: Die Einsparpotenziale sind enorm. Der Energieverbrauch der deutschen Server ließe sich durch effiziente Technologien, etwa durch eine bessere KĂŒhlung der Server binnen vier Jahren halbieren, ergab eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums.       Jeder Server-Betreiber kann zudem einfach auf Ökostrom umsteigen.  
Wer selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will, wird auf  www.atomstromfreies-internet.de fĂŒndig. Dort können sich Internetnutzer einen E-Mail-Account einrichten und ihre virtuelle Post garantiert atom- und kohlestromfrei in alle Welt verschicken und finden außerdem ökologische Server.

Energie-Tage Aichwald: Aussteller-Tag 22.09.07 
Amtsblatt vom 17.10.2007
Ein buntes Bild der Vielfalt erlebten die Besucher am Samstag im und am Rathaus. Auf dem Marktplatz und im EG des Rathauses  zeigten 12 Unternehmen aus Aichwald und der nĂ€heren Umgebung ihre Produkte und AktivitĂ€ten zum Thema Erneuerbare Energie.
Informieren konnte man sich ĂŒber Solaranlagen ( Strom und WĂ€rme), Pellet-Heizungen, Blockheizkraftwerke (Kraft-WĂ€rme-Kopplung) auch fĂŒr das Einfamilienhaus, ErdwĂ€rme und WĂ€rmepumpen, Erdgas und Rapsöl als Fahrzeugkraftstoff, Gemeinschaftsauto (CarSharing) und Elektro-Fahrzeuge vom Roller bis zum Versuchsfahrzeug mit Brennstoffzelle (Daimler/ FH-Esslingen).
Im 1.OG des Rathauses gaben Besitzer von Solaranlagen Erfahrungsberichte. Der BUND informierte ĂŒber den Weg zum Ökostrom und tauschte mitgebrachte GlĂŒhbirnen gegen Energiesparlampen. Am Energiefahrrad der Lokalen Agenda konnten Besucher ihr eigenes Muskelkraftwerk testen. Ein Solar- Lehrbaukasten gab differenzierte Einblicke in die Technologie. VorschlĂ€ge und WĂŒnsche der BĂŒrger wurden festgehalten, so z.B. der Bedarf an einer Solar-Gemeinschaftsanlage.
Der Gemeinderat Aichwald prĂ€sentierte mit den gut besuchten FilmvorfĂŒhrungen  Al Gore „Eine unbequeme Wahrheit“ ein Szenario, das sicher zum Nachdenken und zum Handeln anregen wird -?
Zum Thema passend startete am gleichen Tag eine Unterschriftensammlung gegen die Startbahn-Erweiterung Flughafen Stuttgart. Die Listen liegen weiterhin aus in den GeschÀften Stolle und bei Feinkost BÀder. Bisher haben etwa 350 Bewohner Aichwalds unterschrieben!-
Danke den Helfern  und Helferinnen, den Ausstellern, der Gemeindeverwaltung, Herrn BĂŒrgermeister Fink, dem Gemeinderat fĂŒr gute UnterstĂŒtzung und Zusammenarbeit und natĂŒrlich den interessierten Besuchern.

Vortrag: Energieeffizienz und Energiewende
Amtsblatt vom 9.10.2007
Vortrag bei den Aichwalder Energietagen am 21 9.2007 von Herrn van Bergen,
GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stadtwerke SchwĂ€bisch Hall GmbH.
Zum GeschÀftsbereich gehören 15 Beteiligungsgesellschaften, u. a. auch die Stadtwerke Sindelfingen.
Herr van Bergen ist auch PrĂ€sident des Bundesverbands Kraft-WĂ€rme-Kopplung. Die Stadtwerke erarbeiten trotz ökologischer Ausrichtung Gewinne! 2005 betrug der Gewinn 3,9 Millionen Euro. Da man fĂŒr die Sanierung des Freizeitbades 4,7, Mio. Euro aufgewendet hatte, hĂ€tte der Gewinn also eigentlich 8,6 Mio Euro betragen.

Herr van Bergen machte klar, dass in etwa 50 Jahren unsere Brennstoffe wie Öl, Erdgas und Uran zu Ende sein werden. Außerdem wird der Weltenergiebedarf bis 2050 um etwa das dreifache ansteigen durch den Energiehunger von z.B. USA, Russland, China, Indien. So entsteht zwingend die Situation, dass Deutschland bis etwa 2050 sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen sollte, also energieautonom sein muss. Außerdem braucht man eine dezentrale Energieerzeugung.
Die Stadtwerke versuchen seit 20 Jahren konsequent erneuerbare Energie zu erzeugen und stets auszubauen. In etwa 10 Jahren können die Stadtwerke so weit sein, ihre Energie ohne den Einsatz von Öl, Erdgas, Kohle und Uran zu erzeugen.

Im Vortrag legte Herr van Bergen mit Zahlen und Fakten weiter dar, welche Vorteile z.B. Energiesparlampen, ElektrogerÀte der Energieklasse A oder das Abschalten von Stand-by bringen.
Die Stadtwerke erzeugen  45 000 000 kWh Ökostrom aus Biomasse, Windkraft, Photovoltaik, Blockheizkraftwerken und Wasserkraft und verkaufen den an 120 000 Kunden ĂŒber Greenpeace, Naturstrom und EWS-Schönau.
Er wies den Nutzen eines dezentralen BHKW nach, welches eine Energieausnutzung von 87% aufweist, heute mit zentralen Kraftwerken nur 34%. Er zeigte auch die Biomethananlage, in der aus Biomasse Bio-Erdgas erzeugt wird, das in die Erdgasleitungen eingespeist werden kann – um demnĂ€chst von Erdgasimporten unabhĂ€ngig zu werden.
Er zeigte auch die Möglichkeiten des Contractings auf, dessen Prinzip darauf beruht, dass eine Gesellschaft mit dem Um-/ Bau und Wartung einer Anlage beauftragt wird und der Auftraggeber und die Gesellschaft die Gewinne teilen, also beide sind Gewinner.
Der Vortrag war beeindruckend, hochinteressant und ein Gewinn fĂŒr jeden, der sich fĂŒr Erneuerbare Energien interessiert. Er macht Mut, dass wir z.B. mit solchen Stadtwerken die Energiewende schaffen können.


Amtsblatt vom 2.10.2007
Unterschriftensammlung gegen 2. Startbahn Flughafen
Eine 2. Startbahn bedeutet eine Verdopplung der Fluggastzahlen auf 20 Millionen. Mit einer enormen Steigerung der LĂ€rm- und Umweltbelastung ist zu rechnen. Auch Aichwald ist betroffen! Deshalb liegen nun auch Unterschriften-Listen in Schanbach, BĂ€ckerei Stolle und Feinkost BĂ€der sowie in Aichschieß und Aichelberg in den Stolle-Verkaufsstellen aus.

Ergebnis der Solarbundesliga:
Aichwald liegt an 3. Stelle im Kreis ES !
Etwa 1/3 der vorhandenen Solaranlagen wurden bisher nicht gemeldet.
Helfen sie bitte mit, dass alle restlichen Solaranlagen noch gemeldet werden.
Dann wÀren wir vermutlich auf dem 1. Platz.

Daten und Fakten:
Erfasst werden konnten:          138 Solaranlagen in Aichwald. Davon:
WĂ€rme von der Sonne:              98 Solarthemie – Anlagen mit einer FlĂ€che  von 685 mÂČ
Strom von der Sonne :               40 Photovoltaik– Anlagen mit einer Leistung von 220 kWp.

Damit erreicht Aichwald 47 Punkte. Im Kreis Esslingen liegen Oberboihingen und Bissingen a.d. Teck mit je 53 Punkten an der Spitze vor Aichwald. In der kurzen Akazienstrasse in Krummhardt sind die meisten Solaranlagen pro Strasse in Aichwald installiert. Auf 10 HĂ€usern!

Beteiligung an der Umfrage:
Von den EnBW wissen wir, dass in Aichwald 62 PV-Anlagen mit einer Leistung von 348 kWp Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Es haben sich also bisher nur 65 % der PV-Anlagenbesitzer gemeldet. Die restlichen 35% fehlen. So auch vermutlich bei den Solarthermie- Anlagen.

Strom von der Sonne:
Die Besitzer aller Photovoltaikanlagen in Aichwald erzeugen jĂ€hrlich etwa 261 000 kWh sauberen Sonnenstrom und erhalten dafĂŒr von den EnBW etwa 128 000 Euro ausbezahlt. Durch den Sonnenstrom werden jĂ€hrlich etwa 195 000 kg Kohlendioxid in Aichwald eingespart.
 
Bitte an die BĂŒrger:
Installieren Sie weiterhin Solaranlagen, weil auch Oberboihingen und Bissingen die Solarenergie weiter ausbauen werden. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Lassen sie uns bitte in Zukunft beim Ausbau der Sonnenenergie weiter galoppieren.

Mehr Daten und Fakten hier auf der Seite “Solarbundesliga!.

Die Wertungen fĂŒr den Kreis Esslingen finden Sie bei www.solarbundesliga.de/?content=kreiswertung&land=8&bezirk=1&kreis=16
 

Klimaschutz am Schreibtisch
Amtsblatt vom 22.8.2007
JĂ€hrlich werden etwa 15 Millionen Tonnen Altpapier eingesammelt Die Herstellung von Papier aus Altpapier ist reiner Klima- und Ressourcenschutz, denn die Ökobilanz sieht so aus: Recyclingpapier verbraucht im Vergleich zu neuem Papier bei der Herstellung nur 1/3 soviel Strom, braucht nur 1/6 soviel KĂŒhlwasser, belastet das Abwasser nur 1/5 so stark chemisch und verbraucht kein Holz.  Denn um 15 Mio. Tonnen neues Papier herzustellen brĂ€uchte man ĂŒber 30 Mio. Tonnen BĂ€ume!
„WĂŒrde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als BĂŒro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jĂ€hrlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen“, sagte Franz Winterer, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. Das Recyclingpapier nach DIN mit dem Blauen Umweltengel ist heutzutage sehr hochwertig, weil weiß, staubarm und 100 Jahre haltbar. Nachhaltigkeit beginnt also auf dem Schreibtisch.
Eugen Roth dichtete:
Zu fÀllen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert. 

Es ist wesentlich umweltvertrÀglicher, Altpapier wieder zu recyceln und daraus neues Papier herzustellen, als Altpapier zu verbrennen, um daraus Energie zu gewinnen. Dieses Recyclingpapier hilft uns dann tÀglich am Schreibtisch, Energie, C02, Wasser und BÀume einzusparen

Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns ihre Anlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.  Wir versichern Ihnen, dass Ihre persönlichen Angaben vertraulich behandelt  werden. Mehr Info bei www.Agenda-Aichwald.de.
Terminhinweis:
Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

Persönliche C02-Emission (siehe voriges Amtsblatt):
Amtsblatt vom 15.8.2007
Im Durchschnitt werden pro Person in Deutschland etwa 11000 kg C02 verursacht!  
Flugreisen erhöhen den eigenen C02-Ausstoß ganz besonders stark. Derzeit gibt es Forschungsprogramme, um die Auswirkung der Flugzeugabgase in 10000m Höhe zu ergrĂŒnden. Das bedeutet umgekehrt, dass seit Jahrzehnten die Auswirkungen der Flugzeugabgase unbekannt sind. Wir wissen heute noch nicht, welche Folgen das haben wird.
Fernsehtipp: Am Sonntag den 19.8.2007 können Sie die „Stromrebellen“ von Schönau, Ursula und Dr. Michael Sladek, kennen lernen. Um 23.30 Uhr im SWR Fernsehen  bei „Wortwechsel“.
Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns ihre Anlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.  Wir versichern Ihnen, dass Ihre persönlichen Angaben vertraulich behandelt  werden. Mehr Info bei
www.Agenda-Aichwald.de.
Terminhinweis: Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

Treibhaus-Gas CO2
Amtsblatt vom 8.8.2007
Durch menschliche AktivitĂ€ten ist die Konzentration der Treibhausgase in der AtmosphĂ€re in den letzten Jahrzehnten zunehmend gestiegen. Heute misst man z.B. ĂŒber 30% mehr CO2 als zu Beginn des Industriezeitalters. Folge: es findet eine zusĂ€tzliche ErwĂ€rmung der ErdoberflĂ€che und der unteren AtmosphĂ€re statt.
Mit folgender Tabelle können Sie ĂŒberschlĂ€gig Ihre persönliche CO2-Emission oder die Ihrer Familie pro Jahr errechnen:
Verbrauch von 1 l Benzin   2,6 kg CO2
Verbrauch von 1 l Diesel   2,6 kg CO2
Verbrauch von 1 l Heizöl   2,6 kg CO2
Verbrauch von 1 mÂł Erdgas  2,0 kg CO2
Verbrauch von 1 kWh Erdgas 0,2 kg CO2
Verbrauch von 1 kWh FlĂŒssiggas 0,125 kg CO2
Verbrauch von 1 kg FlĂŒssiggas  1,6 kg CO2
Verbrauch von 1 l FlĂŒssiggas 0,8 kg CO2
Verbrauch von 1 kWh Strom  0,6 kg CO2
100 km S-Bahn pro Person 8 kg CO2
100 km Stadt-Bus pro Person  5 kg CO2
100 km Bahn (ICE,IC) pro Person  4 kg CO2
100 km Straßenbahn pro Person  3 kg CO2
100 km Flugzeug pro Person 17 kg CO2
10 l HausmĂŒll    2,5 kg CO2
Den durchschnittlichen Wert eines BundesbĂŒrgers nennen wir Ihnen im nĂ€chsten Amtsblatt.

Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
Nochmals bitten wir alle Besitzer von Solaranlagen, uns Ihre Solaranlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn daraufhin an.
Mehr Info bei
www.Agenda-Aichwald.de .

Terminhinweis:
Energie-Tag in Aichwald am 21. und 22. September, in und um das Rathaus Schanbach. Bitte vormerken!

Energiespar-Tipps:
Warmwasser-Zirkulationspumpe notwendig? 
Amtsblatt vom 1.8.2007
Was können Sie jetzt im Sommer sofort fĂŒr den Klimaschutz tun? Hohe WĂ€rmeverluste treten durch die stĂ€ndige Warmwasser-Zirkulation auf. So heizt man 24 Stunden tĂ€glich die WĂ€nde und der Warmwasserkessel heizt immer wieder nach. Wie hoch Ihr WĂ€rmeverlust ist, können Sie selbst leicht feststellen, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe mal abstellen und vorher und nach zwei Stunden die Wassertemperatur im Bad messen. In vielen HĂ€usern sind folgende Energieeinsparungen möglich:
Tipp 1: Viel WĂ€rme- und Strom-Energie können Sie sparen, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe zeituhrgesteuert nur morgens und abends fĂŒr je Âœ Stunde laufen lassen.
Tipp 2: Noch mehr Energie sparen Sie, wenn Sie die Warmwasser-Zirkulationspumpe ganz abstellen und im Bad bei Bedarf das Wasser 2 Minuten laufen lassen, bis es warm kommt. Dabei mĂŒssen Sie natĂŒrlich selbst entscheiden, ob Sie lieber kaltes Wasser vergeuden oder Ihre fossilen Brennstoffe.
Tipp 3: Besonders komfortabel wÀre im Bad ein Funk-Schalter, mit dem Sie 2 Minuten, bevor Sie das warme Wasser benötigen, die Warmwasser-Zirkulationspumpe einschalten und danach wieder ausschalten.-
Mehr Ideen zum Klimaschutz durch Ihr eigenes Tun finden Sie bei
www.Schurwald-SOLAR.de .

Wir wollen alle Solaranlagen in Aichwald erfassen!
Bitte helfen Sie mit! - damit Aichwald in der Solarbundesliga gut abschneidet. Wir bitten nochmals alle Besitzer von Solaranlagen, uns Ihre Solaranlage zu melden, Tel. 36 55 489 – sofern nicht schon geschehen. Bitte sprechen Sie auch Ihre Solaranlagen-Nachbarn darauf an.
Mehr Info bei
www.Agenda-Aichwald.de .

Gesetz zur Nutzung erneuerbarer WÀrmeenergie in GebÀuden
Amtsblatt 25.7.2007

Die Landesregierung BW legt einen  Gesetzentwurf zur Nutzung erneuerbarer WĂ€rmeenergie in GebĂ€uden vor. “Baden-WĂŒrttemberg nimmt mit diesem Gesetzentwurf beim Klimaschutz eine bundesweite Vorreiterrolle ein und leistet einen wichtigen Beitrag, den Ausstoß des klimaschĂ€dlichen Treibhausgases Kohlendioxid dauerhaft zu vermindern“, erklĂ€rten MinisterprĂ€sident GĂŒnther H. Oettinger und Umweltministerin Tanja Gönner am 10. Juli 2007.-
Danach soll ab 1. April 2008 in neuen WohnhÀusern
20 % des WÀrmebedarfs verpflichtend durch regenerative Energien gedeckt werden. Dazu gehören Solarthermie, Biomasse aus Holzpellets, Geothermie, aber auch Biogas/Bioöl.
 
FĂŒr bestehende WohngebĂ€ude
greifen nach einer ĂŒber zweijĂ€hrigen Übergangsfrist die gesetzliche Regelung erst bei einer notwendig werdenden Erneuerung der Heizungsanlage. Ab 1. Januar 2010 mĂŒssen bestehende WohngebĂ€ude 10 % des WĂ€rmebedarfs aus erneuerbaren Energien decken, wenn die Heizanlage ausgetauscht wird. Muss eine defekte Heizanlage kurzfristig ausgetauscht werden, ist der Verpflichtung innerhalb von 2 Jahren nachzukommen. Befreit von der Pflicht werden diese GebĂ€ude, wenn eine neue WĂ€rmedĂ€mmung die Vorgaben der Energieeinsparverordnung unterschreitet, Kraft- WĂ€rme- Kopplung genutzt wird, ein Anschluss an ein WĂ€rmenetz besteht oder Strom durch Sonnenenergie erzeugt wird. Ausnahmen gibt es, wenn z. B.der Einsatz erneuerbarer  Energien aus technischen GrĂŒnden nicht möglich oder bereits vorhanden ist.
Quelle: 
http://www.zukunftaltbau.deuelles/detail_3.php
Der Gesetzentwurf wird z. Zt. von verschiedenen Interessengruppen geprĂŒft.
Wir informieren Sie darĂŒber.

Aufruf und Bitte an alle Besitzer von Solaranlagen in Aichwald,
die warmes Wasser oder sauberen Strom mittels Sonnenenergie erzeugen:
Amtsblatt vom 18.7.2007

Wir wollen alle Solaranlagen
in Aichwald erfassen

Die Lokale Agenda Aichwald möchte sich an der Solarbundesliga beteiligen, um den weiteren Ausbau der Solarenergie in Aichwald zu unterstĂŒtzen. Dies geschieht  in enger Absprache mit der Gemeindeverwaltung Aichwald. Unser Ziel ist es, zum Energietag am 22.September 2007 unsere Meldung an die Solarbundesliga abgeben zu können.
Dazu wollen wir alle vorhandenen Solaranlagen in Aichwald erfassen. Die in Aichwald insgesamt installierte Leistung kann dann an die Solarbundesliga gemeldet werden. Bitte helfen Sie mit!
Bitte melden Sie uns jetzt Ihre Solaranlage mit folgenden Angaben:
Name des EigentĂŒmers .......................................
Straße .....................................................            
Ortsteil ...........      
Tel.Nr. ...................

A.) Ich betreibe eine Solarthermie-Anlage mit einer FlĂ€che von .............. qm, 
     Baujahr:......   Zufriedenheit.........................
       (FlĂ€che solarthermischer Kollektoren ohne glaslose Schwimmbadabsorber) 

B.) FlĂ€che unverglaster Schwimmbadabsorber...............  qm. Baujahr: ...........

C.) Ich betreibe eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ................. kWp,
     Baujahr: ............. Zufriedenheit..........................

Bitte schicken Sie Ihre Angaben in einem verschlossenen Umschlag an folgende Adresse:
An Lokale Agenda Aichwald
Rathaus,
Seestraße 8, 73773 Aichwald – Schanbach.
oder per Email an 
Umfrage@Agenda-Aichwald.de .
Dazu können Sie das Erfassungsformular in Ihre Email kopieren. Sie finden das Erfassungsformular in
www.Agenda-Aichwald.de bei  „Solarbundesliga“.
SelbstverstÀndlich unterliegen Ihre Daten dem Datenschutz. Die UmschlÀge werden nur von der Lokalen Agenda geöffnet. Es werden dann nur die qm und die kWp in anonymisierter Form an die Solarbundesliga weitergegeben.
Die Gesamtergebnisse werden im Amtsblatt veröffentlicht.
Herzlichen Dank fĂŒr Ihre Mithilfe.
Mehr Infos zur Solarbundesliga finden Sie bei
www.Solarbundesliga.de .
Bitte merken Sie sich den Energietag am 22.9.2007 vor. Mehr Infos zum Energietag finden Sie bei
www.Agenda-Aichwald.de .
Falls Sie keine solche Solaranlage besitzen, informieren Sie bitte Ihren Nachbarn, der eine Solaranlage betreibt, ĂŒber diesen Aufruf.
Eine neutrale und unabhĂ€ngige Beratung ĂŒber eine neue Solaranlage fĂŒr Ihr Dach erhalten Sie bei der Lokalen Agenda, siehe
www.Schurwald-SOLAR.de   .

Klimaschutz-Was kann ich selbst tun?
Amtsblatt vom 11.7.2007
Eine oft gestellte Frage! Es gibt eine leicht zu realisierende und wirksame Maßnahme: Stellen Sie um auf sauberen Strom. Damit unterstĂŒtzen Sie die Ökostromerzeuger.Wir sagen Ihnen wie es geht.
Zum Thema eine Information aus der Stuttgarter Zeitung:
Ökostromfirmen: “Wir fĂŒllen die LĂŒcke”
Am 3.7.2007 betonte der Bundesverband erneuerbarer Energien, die Branche könne bis 2020 mindestens 35% des Strombedarfs decken. Damit ließen sich nicht nur die 14 bis dahin vom Netz gehenden Atomkraftwerke ersetzen, sondern auch 18 von 21 geplanten Kohlemeilern.-
Helfen Sie bitte mit, den Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu steigern

Energietag Aichwald
Amtsblatt vom 3.7.2007
Die Lokale Agenda Aichwald wird am 22.September 2007 den Energietag organisieren in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung. Der Energietag wird ab 10 Uhr im Rathaus und auf dem Rathausplatz stattfinden.
Bereits am Abend vorher wird im Rathaussaal ein Vortrag zu einem aktuellen Energiethema stattfinden. Wir bitten Sie, sich diese beiden Termine jetzt schon vorzumerken.
Unter dem Motto „Zukunft erleben“ fĂŒhrt das Land Baden-WĂŒrttemberg am 22. September 2007 erstmals den Energietag Baden-WĂŒrttemberg durch. Im ganzen Land machen an diesem Tag Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft von MinisterprĂ€sident GĂŒnther H. Oettinger das Energiesparen und erneuerbare Energien zum Erlebnis, siehe
www.Energietag-BW.de . Die zentrale Veranstaltung findet auf dem Stuttgarter Schloßplatz statt. Aber auch viele andere StĂ€dte und Gemeinden im Land wollen mitmachen, so auch Aichwald.
Je mehr Kommunen mitmachen und ihren eigenen Energietag vor Ort organisieren, desto besser. Schließlich profitieren alle vom Energietag: die BĂŒrger von Informationen und Ideen, das örtliche Handwerk von neuen Kontakten und Kunden, das Land von einem florierenden zukunftstrĂ€chtigen Wirtschaftszweig und alle zusammen ĂŒber einen verbesserten Klimaschutz. Mehr ĂŒber den Energietag werden Sie kĂŒnftig an dieser Stelle erfahren, ferner bei
www.Agenda-Aichwald.de .
Firmen und Handwerker, die am 22.9. ĂŒber Ihre Angebote zur Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbaren Energien informieren wollen, können sich bitte ab jetzt anmelden bei Herrn BĂŒrgermeister Nicolas Fink.

Klimaschutz aus der Steckdose
Amtsblatt vom 26.6.2007
Bei all den Diskussionen um den Klimaschutz fragt man sich:
 "Was kann ich selbst tun"?
Hier zwei Hinweise zu sauberem Strom:
Jeder BĂŒrger kann den Klimaschutz selbst unterstĂŒtzen, wenn er
1. Sauberen Ökostrom kauft oder
2. Sonnenstrom selbst erzeugt, indem er sich z.B. an einer Photovoltaik- Gemeinschaftsanlage beteiligt oder sich gar eine eigene PV- Anlage auf dem Dach installieren lĂ€ĂŸt.
NatĂŒrlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, was jeder BĂŒrger sofort selbst fĂŒr den Umweltschutz tun kann .
Mehr Infos dazu finden Sie bei
www.Schurwald-SOLAR.de
auf der Seite "Was ich selbst tun kann".
 

Atomkraftwerke retten nicht das Klima
Amtsblatt vom 25.4.2007
Unser Arbeitskreis-Treffen am 3. April zeigte deutlich den hohen Stellenwert der Energie- problematik fĂŒr die Agenda-AktivitĂ€ten. Information und Motivation sind Schwerpunkte.
Die aktuelle Klimaproblematik und  der 21. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April sind deshalb ein Anlass, auf sehr bemerkenswerte Argumente der Internationalen Ärztevereinigung IPPNW hinzuweisen:

Atomkraftwerke retten nicht das Klima:
Entgegen der Propaganda der Atomwirtschaft und der ihnen genehmen Experten, Medien usw. können Atomkraftwerke das Klima nicht retten.
Man muss nur einmal rechnen: Weltweit tragen 435 Atomkraftwerke nur mit 3 Prozent zur Energieversorgung bei. Was ist mit den „restlichen“ 97 Prozent?
Wenn auch nur 10% der fossilen Energie durch Atomkraft ersetzt werden sollten, mĂŒssten zusĂ€tzlich ca. 1000 neue Atomkraftwerke gebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr einen erneuten Super-Gau wĂŒrde drastisch zunehmen.
Uran fĂŒr die laufenden Atomkraftwerke reicht noch ca. 60 Jahre. Schnell wĂ€ren die Uranreserven bei z. B. 1000 zusĂ€tzlichen Atomkraftwerken verbraucht.
Die deutschen Energieversorgungsunternehmen fordern vehement die LaufzeitverlĂ€ngerung alter Atomkraftwerke. BegrĂŒndet wird dies u.a. mit den CO2-Einsparungen. In Wirklichkeit geht es um wirtschaftliche Interessen. Biblis A, BrunsbĂŒttel und Neckarwestheim wĂ€ren heute aus SicherheitsgrĂŒnden nicht mehr genehmigungsfĂ€hig. Sie sollen aber am Netz bleiben.
Die bekannten Risiken der „friedlichen“ Nutzung der Atomenergie bleiben damit weiter bestehen: Gefahr durch technisches oder menschliches Versagen, Atomterrorismus, AtommĂŒll fĂŒr Jahrtausende, fehlende Endlager, Weiterverbreitung von atomwaffenfĂ€higem Material.
Angesichts drohender KlimaerwĂ€rmung ist eine Energiewende unumgĂ€nglich. Schon die Endlichkeit von, Öl, Gas, Kohle und Uran lĂ€sst uns keine Wahl. Deren vollstĂ€ndiger Ersatz durch Erneuerbare Energien bis 2050 ist nach Aussagen vieler Studien aus den unterschiedlichsten LĂ€ndern möglich.
Die LaufzeitverlĂ€ngerung von Atomkraftwerken sowie der geplante Neubau von 45 fossilen Großkraftwerken in Deutschland wĂŒrden aber diese Energiewende auf Jahrzehnte blockieren.
       Weiterhin brauchen wir eine engagierte Politik zur Effizienzsteigerung und Einsparung von Energie in den Bereichen RaumwĂ€rme, Verkehr und Strom. Damit lĂ€sst sich CO2 in ganz anderen GrĂ¶ĂŸenordnungen vermeiden als durch Atomkraftwerke. (mehr unter
www.ippnw.de )

Termin:
NĂ€chstes Agenda-Arbeitskreistreffen am 15.05.07, 19.30 Uhr,Rathaus, GĂ€ste wie immer herzlich willkommen!
 

Erneuerbare Energien
Amtsblatt vom 18.7.2006

Sauber Energie fĂŒr Sie
Jeder kann saubere Energie aus der Steckdose beziehen, wenn er von der EnBW zu einem anderem Stromanbieter wechselt. So kann jeder etwas zum Umweltschutz beitragen.
Das ist nicht teuer: In der Stgt. Zeitung vom 3.7.06 werden die Strom-Anbieter verglichen. Wenn Sie z.B. 4000 kW pro Jahr verbrauchen, kostet der saubere Strom etwa 70 Euro im Jahr mehr als ihr bisherige Atomstrom. Ist das zuviel Aufwand fĂŒr die Umwelt?

Sauberen Sonnenstrom erzeugen
Mit einer Sonnenstromanlage im Garten, an der Fassade oder auf dem Dach nĂŒtzen Sie nicht nur der Umwelt, sondern machen auch einen finanziellen Gewinn, selbst wenn Sie die Anlage zunĂ€chst finanzieren lassen. Denn Sie verkaufen den selbst erzeugten Sonnnenstrom zu 51,8 Cent pro kW an die EnBW . Den Strom fĂŒr ihre Steckdose kaufen sie aber fĂŒr etwa 19 Cent/kW. Nutzen also auch Sie die staatliche Förderung fĂŒr Sonnenstrom, wenn Sie einen großen Garten oder ein Dach besitzen. Gerade rief ein stolzer Besitzer einer großen PV-Anlage in Krummhardt einem Interessenten zu: VersĂ€umen Sie keinen Tag! Lassen Sie sofort eine Photovoltaikanlage montieren, so groß wie möglich!
Erneuerbare Energie fĂŒr Aichwald
Gas, Öl und Uran sind nur noch fĂŒr etwa 50 Jahre verfĂŒgbar. Diese fossilen Energien haben also keine Zukunft. Um darauf vorbereitet zu sein, sollten wir jetzt anfangen, allmĂ€hlich auf erneuerbare Energien umzustellen. Unser Energie-Entwicklungsprogramm finden Sie bei 
www.Agenda-Aichwald.de . Bitte machen Sie mit.
 

Ökostrom - Was Sie sofort tun können
Amtsblatt vom 23.2.2005
Die Kosten fĂŒr Strom aus fossilen Energien steigen, die zunehmende Verknappung der Ressourcen wird diesen Trend noch verstĂ€rken. Selbst Atomstrom aus lĂ€ngst abgeschriebenen, alten AKW‘s wird immer teurer. Doch das Wichtigste: Wer zu lange bei Kohle Öl und Atom verharrt verspielt nicht nur die ökologische, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft seines Landes. Und hier kann jeder etwas tun. Sie können sofort sauberen Strom bestellen. Die jĂ€hrlichen Mehrkosten des Ökostroms sind gering. Der Ökostromlieferant wird Ihnen dazu gerne eine Vergleichs-Berechnung aufgrund Ihrer bisherigen Stromrechnung liefern.
Damit helfen Sie aktiv mit, Ihren Ressourcen- Verbrauch und Ihre Kohlendioxid- Emission zu verringern. Dazu einige Informationen (aus Publik-Forum, Febr.2005):
Was ist Ökostrom?
Ökostrom wird in der Regel aus erneuerbaren Energien gewonnen: aus Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie oder Biomasse.
Wer kann Ökostrom beziehen?
Jeder Haushalt und jeder Gewerbebetrieb kann Ökostrom beziehen, da der Stromanbieter frei gewĂ€hlt werden kann. Wechselt man zu einem Ökostromanbieter, ĂŒbernimmt dieser    die Ummeldung beim alten Stromversorger. Es kommt zu keiner Stromunterbrechung; bestehende ZĂ€hler und Leitungen bleiben unverĂ€ndert erhalten.
Wie kommt der Ökostrom ins Haus?
Aus der Steckdose kommt immer der gleiche elektrische Strom. Das Stromleitungsnetz lĂ€sst sich mit einem See vergleichen. Aus verschiedenen Kraftwerken und Energiequellen wird Strom in das Netz eingespeist. Die Verbraucher entnehmen Strom aus diesem Strommix. Wer zu einem Ökostromanbieter wechselt, verĂ€ndert dadurch die Zusammensetzung dieses Strommixes. Im Bild gesprochen: Das Wasser des Sees wird sauberer, denn die Ökostromanbieter speisen so viel aus erneuerbaren Energieen gewonnenen Strom ins Netz, wie ihre Kunden an anderer Stelle entnehmen.
Das ist der fĂŒr die Umwelt entscheidende Faktor.
Fragen zum Ökostrom und Ökostromanbietern beantwortet Ihnen gerne die Lokale Agenda.

 

Ab hier finden Sie Artikel, die von der Lokalen Agenda im Amtsblatt Aichwald vom 21.6.2001 bis 31.12.2003 veröffentlicht wurden.

Der PISA – Schock
Amtsblatt vom 3.12.2003
Nachlese zum Abend der lokalen Agenda Aichwald mit Herrn Hermann Proß
„Nicht lange bei der Defizitanalyse verweilen, vielmehr Wege aus der  PISA – Schieflage aufzeigen“, so beschrieb der Referent des Abends, Herr Regierungsschuldirektor Proß, sein Anliegen. Den Zuhörern wurde eine vorbildlich straffe Analyse der PISA  - Schulvergleichsstudie geboten, wie sie angelegt ist, welche  Befunde sie zeigt und,  Schwerpunkt des Abends,  welche bildungs-politischen Konsequenzen daraus zu ziehen sind.
Die Studie macht deutlich, dass und weshalb Deutschland im internationalen Vergleich im letzten Drittel angesiedelt ist. Herr Proß verstand es, die Ergebnisse von PISA an seinen langjĂ€hrigen beruflichen Erfahrungen zu spiegeln. So entstand ein sehr anschauliches und fundiertes Bild ĂŒber die Schwachstellen unseres Bildungswesens.
Zwei Befunde rĂŒckten in den Mittelpunkt :  Erstens die Schulstruktur - Frage  und  zweitens der  Mangel an neueren fĂ€cherĂŒbergreifenden Lernkompetenzen, wie z.B.  problemorientiertes Lernen und die Ausformung personaler Kompetenzen. Der erste Punkt tangiert  unsere - weltweit nahezu einmalig - horizontal gegliederte Schulstruktur. Die PISA – Studie stellt dazu fest: „Das deutsche Schulsystem ist ungerecht“. Keiner der erfolgreichen Staaten kenne eine so scharfe Abgrenzung und eine so frĂŒhe Auslese nach dem 4. Schuljahr. So komme es, dass Lehrer in Deutschland mehr mit Selektionsprozessen (Sitzenbleiben, Umschulung, RĂŒckstellung, Versetzungsordnungen) beschĂ€ftigt seien als mit Förderkonzeptionen. PISA – GewinnerlĂ€nder wie z. B. Finnland förderten den Einzelnen in seiner jeweiligen individuellen Besonderheit, und zwar schon ab dem Kindergarten. Sie verfĂŒgen im Gegensatz zu Deutschland ĂŒber ein ausgebautes StĂŒtz- und Fördersystem.
Herr Proß wollte indes diesen Punkt nicht vertiefen. Zur Zeit bestehe keine Chance, dass in den BundeslĂ€ndern ein integriertes Schulsystem Einzug hĂ€lt. Die Frage der Schulstruktur sei in Deutschland  noch stark ideologisch besetzt. Immerhin sei dank PISA wieder Bewegung in die Strukturfrage gekommen. Es gĂ€be einige ermutigende Zeichen, so z. B. vom Baden – WĂŒrttembergischen Handwerkstag. Wichtiger sei, so Proß, was im Unterricht geschĂ€he, und zwar in allen Schularten. Den Ergebnissen der PISA – Studie folgend mĂŒsse der Wandel vor allem durch eine neue Lernkultur erfolgen. Hierzu konnte der Referent am Beispiel einer bereits in Baden – WĂŒrttemberg angelaufenen bildungspolitischen Entwicklung anschaulich aufzeigen, in welche Richtung dieser Wandel erfolgen muss: nĂ€mlich hin zu einem stĂ€rker projekt- und anwendungsorientierten Unterricht fĂŒr die Sekundarstufe I (5. bis 10. Klasse), der den geforderten ĂŒberfachlichen Handlungskompetenzen   mehr Rechnung trĂ€gt. Vor allem um die Einzelkomponenten ProblemlösefĂ€higkeit, kommunikative Kompetenz und Metho-denkompetenz muss nach PISA der klassische schulische Bildungskanon erweitert werden, Voraussetzungen fĂŒr lebenslanges Lernen und zur Teilhabe am Leben  in der Gesellschaft und  Beruf. Um das zu veranschaulichen, zog der Referent  zum Vergleich auch gĂ€ngige Ausbildungskonzepte aus der Wirtschaft heran.
In einem abschließenden Ausblick umriss Herr Proß weitere Maßnahmen, die im Blick auf eine neue Lernkultur einzufordern sind. PISA – Sieger hĂ€tten ein Schulsystem, bei dem die Einzelschule sehr viel eigenverantwortlicher sei als bei uns. SelbstĂ€ndigkeit fördere die Produktionskraft eines jeden Systems und wĂŒrde sowohl Lehrer als auch SchĂŒler anstecken. Lehrer hĂ€tten eine hohe professionelle Kompetenz, die aber gegenwĂ€rtig nicht immer richtig herausgefordert wĂŒrde. Es gĂ€be noch einen Bruch zwischen denen, die Entscheidungen anordnen und denen, die getroffene Entscheidungen umsetzen mĂŒssten. AnsĂ€tze fĂŒr mehr Spielraum der Einzelschule seien in Baden – WĂŒrttemberg aber angelaufen: Die neuen LehrplĂ€ne ab 2004 schreiben gegenĂŒber heute nur noch zwei Drittel des Stoffes und der Lernziele vor. Das schaffe Spielraum fĂŒr neuere Lernformen wie Projektunterricht und FĂ€cherverbĂŒnde. EigenstĂ€ndigere Schulen seien aber  per se noch keine besseren Schulen. Deshalb wĂŒrden als Konsequenz auf PISA Bildungsstandards und Diagnosearbeiten entwickelt und damit eine Rechenschaftspflicht. Eine solche Neuorientierung könne nicht in der herkömmlichen - und wiederum weltweit einmaligen – Halbtagsschule umgesetzt werden. Die neuen Lernkompetenzen einzuĂŒben gelingt nur in einer Ganztagsschule, in der Lehrer und SchĂŒler mehr Zeit fĂŒr Absprachen und Kommunikation hĂ€tten, auch mehr Zeit zum Fördern und StĂŒtzen. Die Bundesregierung – obwohl nicht zustĂ€ndig – hĂ€tte den LĂ€ndern 4 Milliarden Euro dafĂŒr bereit gestellt. Unangenehm sei PISA nur fĂŒr die, die alles beim Alten lassen wollten.
Die anschließende sehr lebhafte Diskussion beschĂ€ftigte sich u.a. auch mit Fragen zu den SchulverhĂ€ltnissen in Aichwald. „Wieso“, wurde z. B. gefragt, „fahren ganze Realschulklassen nach Esslingen, wo doch in Aichwald eine optimale schulische Infrastruktur, wie z. B. im Sportbereich, bereit stehe.“ Ob dazu Handlungsbedarf bestehe, war nicht die einzige offene Frage dieses interessanten Abends.

Zero-Emission-Village
Amtsblatt vom 26,11,2003
In einer Studie wurde jetzt bewiesen, dass eine Gemeinde ihren Energiebedarf grundsÀtzlich aus eigenen Ressourcen decken kann (ohne Auto-Verkehr) und damit eine CO2-neutrale Energieversorgung erreichbar wird. Vorraussetzung ist, dass Einsparpotentiale ausgeschöpft werden und der Prozess von der Kommune, von Privatinvestoren, der Industrie, den Vereinen und der Bevölkerung mitgetragen wird.
In der Studie wurden fĂŒr die Zukunft untersucht ein Mix aus Sonnenenergie, ErdwĂ€rme, Biomasse und Biogas, Nutzung von Restholz aus dem Wald, die Verwertung von GrĂŒnschnitt und der Aufbau von NahwĂ€rmenetzen durch Holzpellets oder Holzhackschnitzelanlagen. Dazu soll ein Bio-Energie- und Rohstoffzentrum entstehen.
(Weitere Info: Ministerium fĂŒr Umwelt und Forsten, Mainz, Tel.: 06131-16-0).

Wir hatten zum einjÀhrigen Jahrestag der Lokalen Agenda Aichwald am 11.11.2001 unser Energieentwicklungs- Programm zur Förderung der Erneuerbaren Energien im Schurwald vorgestellt, siehe
www.Schurwald-SOLAR.de . Wie Sie aus der neuen Studie oben ersehen, ist unser Programm nur „halblebig“, da wir die Emissionen nur halbieren wollten. Wir werden also ĂŒberlegen, ob wir – da das offenbar realistisch ist - als Ziel anstreben sollten:
Zero- Emission- Aichwald.

Denn offen sind die Fragen:
1. Wie lange sollen wir in Aichwald noch die immer knapper und teurer werdenden fossilen EnergietrÀger nutzen ? Bis 2020 ?
2. Wann sollen die Weichen gestellt werden zur Versorgung Aichwalds mit erneuerbaren Energien, ab 2020?
Wenn alle BĂŒrger, Schulen, Gewerbetreibenden, Vereine, alle Fraktionen und die Gemeindeverwaltung zusammen helfen, werden wir in Aichwald die notwendige Energiewende bereits ab sofort einleiten können.
Ein guter Anfang wĂ€re z.B.: Jeder kauft grĂŒnen Strom.
 

ReprĂ€sentative BĂŒrgerbefragung in Aichwald
Amtsblatt vom 19.11.2003
Sehr geehrte MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,
die Initiative "Lokale Agenda 21 in Aichwald" fĂŒhrt mit UnterstĂŒtzung des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung in der Zeit von Ende November bis Mitte Dezember 2003 eine BĂŒrgerbefragung in Aichwald durch. FĂŒr diese reprĂ€sentative Befragung wurden per Zufallsgenerator 500 Personen in unserer Gemeinde ausgewĂ€hlt. DieBefragung wird von kompetenten Fachleuten begleitet. Die beauftragten und geschulten Interviewer werden sich mit den ausgewĂ€hlten Einwohnern in den nĂ€chsten Tagen
in Verbindung setzen. Damit das Ergebnis der Befragung auf einer soliden Basis steht, bitten wir Sie sehr herzlich, sich konstruktiv zu beteiligen.
Ziel dieser Befragung ist es, Ergebnisse zu erhalten, die Grundlage fĂŒr kĂŒnftige Entscheidungen sein könnten. DafĂŒr dĂŒrfen wir uns bei Ihnen bedanken.
FĂŒr Gemeinderat und Gemeindeverwaltung               FĂŒr die Lokale Agenda
Richard Hohler                                                         Dr. Wilhelm Schwarzenauer
BĂŒrgermeister

Einladung: PassivhÀuser
Amtsblatt vom 22.10.2003
Ein Symposium „PassivhĂ€user: Ökologisches und Innovatives Bauen“ findet am 5.11.2003 ab 19:30 Uhr in Urbach statt. Franz Alt wird einen Vortrag halten ĂŒber die Zukunft des Bauens: „Mit Holz bauen und mit der Sonne heizen“. Dazu gibt es eine Sonderaustellung „Bauen, Leben, Wohnen – NatĂŒrlich Holz“. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit den Bewohnern der PassivhĂ€user Krebenhalde ĂŒber deren Erfahrungen zu sprechen. Nutzen Sie diese Gelegenheit!
Mehr Info bei
www.kurz-holzbau.com , Anmeldung bitte bei 07181- 99 878- 0.

Sonnenstrom ohne Eigenkapital
NĂ€chstes Jahr wird man pro kWh selbst erzeugten Solarstroms etwa 59 Cent erhalten (statt bisher 45 Cents). DafĂŒr fĂ€llt die bisherige gĂŒnstige Finanzierung weg. FĂŒr die nĂ€chsten 6 Wochen gibt es noch ein so gutes Finanzierungsangebot, wie es noch nie da war und wohl auch nie mehr kommen wird: Zins 1,9%, Laufzeit 13 Jahre. Das bedeutet, dass man die PV-Anlage allein mit den ErtrĂ€gen aus dem produzierten Strom abzahlt ohne einen Cent aus dem eigenen Geldbeutel. Weitere Informationen fĂŒr Schnellentschlossene: Tel.: 36 55 456.

Auflösung der Frage aus dem letzten Amtsblatt zur Aussage „Verbrauchen Sie doch soviel Energie wie Sie wollen!
Das stimmt, wenn wir in Zukunft Erneuerbare Energien verwenden wĂŒrden, z.B. Strom und WĂ€rme von der Sonne, aus ErdwĂ€rme und Biomasse.
Neue Frage: Wer war im ersten Quartal 2003 im Gewinnrausch?

Schönauer Strom-Seminar
Amtsblatt vom 15.10.2003
Die Stromrebellen veranstalten vom 7. bis 11.11. 03 in Schönau ein sehr interessantes Strom-Seminar, siehe
www.ews-schoenau.de . Dort können Sie auch die neue EnergiesparbroschĂŒre von EWS und dem Bund der Energieverbraucher herunterladen oder bestellen.
Die Stromrebellen haben schon jetzt eine einmalige Bilanz ihrer BemĂŒhungen:
Es wurden bereits ĂŒber 630 „Rebellenkraftwerke“ mit dem Schönauer Sonnencent gefördert. WĂŒrden alle Energieversorger Deutschlands die Solarstromanlagen vergleichbar fördern, wĂ€re jetzt schon 15 mal mehr Photovoltaik verwirklicht. Außerdem beziehen bereits mehr als 21 000 Stromkunden ihren sauberen Strom von den EWS.
Sie wissen ja: Wir schreiben das Jahr 2003 n. Chr. Ganz Germanien ist von den Stromriesen besetzt. Ganz Germanien? Nein! Eine kleine Ansiedlung unbeugsamer Stromrebellen im Schwarzwald leistet den Stromriesen erfolgreich Widerstand. Und weil viele Menschen in Germanien davon ĂŒberzeugt sind, dass die Schönauer Stromrebellen einen guten Weg zum Atomausstieg und zum Klimaschutz gefunden haben, wandern den Stromriesen scharenweise die Kunden ab.
Auch jeder BĂŒrger in Aichwald kann dort mit dem Programm „WATT IHR SPART“ sauberen Strom kaufen und auf diese Weise mithelfen, effektiven Klimaschutz und ökologische Neuanlagen zu fördern. Mehr Informationen und Anmeldeformulare können Sie gerne bei unserer Hotline erhalten.

Wissen Sie ĂŒbrigens, fĂŒr welchen Fall folgende Aussage gilt: Verbrauchen Sie doch so viel Energie wie Sie wollen.??
Die Auflösung erfahren Sie entweder auf unserer Energie-Homepage www.Schurwald-SOLAR.de oder im nÀchsten Amtsblatt.

Holzpellets - ein Brennstoff mit Zukunft
Amtsblatt vom 1.10.2003
Im Jahr 2000 gab es in Deutschland etwa 4000 automatisch beschickte Pelletsheizungen bis 35 kW, 2002 waren es bereits ĂŒber 12 000 Anlagen, viele tragen bereits den blauen Engel. Zur Versorgung eines Einfamilienhauses braucht man etwa 4 Tonnen Pellets. In Baden-WĂŒrttemberg und  Bayern gibt es bereits 10 Pelletshersteller und allein in Baden-WĂŒrttemberg ĂŒber 35 HĂ€ndler. Inzwischen gibt es auch schon die Kombination von Pelletsheizungen und Solar-WĂ€rmekollektoren. Auch gibt es inzwischen Handwerksbetriebe, die keine Ölheizungen mehr bauen, sondern sich auf Anlagen, die erneuerbare Energien nutzen, umgestellt haben.
Noch mehr können Sie erfahren am 15./16.10.2003  beim Industrieforum Holzenergie auf dem Killesberg, siehe
www.pellets2003.de. Dort gibt es auch einen Pelletsfilm zu sehen oder auf DVD mitzunehmen.

Thema Elektrosmog
Amtsblatt 30.7.2003
Fast 50 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger besuchten unsere Informationsveranstaltung zum Thema Elektrosmog. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer den mit Kompetenz und viel Engagement vorgetragenen und nicht immer einfachen Sachverhalt. Eine rege Diskussion schloß sich an.
Fazit: Elektrosmog ist ein gesundheitliches Risiko. Das bestĂ€tigen viele Betroffene und auch die statistischen Untersuchungen vieler Ärtzte-Teams und nicht zuletzt auch die in vielen LĂ€ndern im Gegensatz zu Deutschland deutlich niedrigeren zulĂ€ssigen Grenzwerte. Beispiele hierfĂŒr sind die Schweiz Österreich, DĂ€nemark und sogar Amerika.
Es liegt nun an jedem Einzelnen das Risiko zu mindern. Möglichkeiten dafĂŒr wurden vorgetragen und diskutiert.
Ein besonderer Fall sind schnurlose DECT-Telefone. Sie senden stÀndig und sind damit ein eigener Mobilfunksender im Haus. Dieser Sachverhalt hat auch uns sehr beeindruckt. Deshalb folgender Hilfe-Vorschlag:
Kauf von CT1+ Schnurlos-Telefonen
Haben Sie stets einen Abstand von mindestens 10 Metern von Ihrem DECT-Telefon? Wir helfen Ihnen, aus dem dauernden Elektrosmog Ihres DECT-Telefons herauszukommen.
Da es die CT1+ Telefone in den KaufhĂ€usern und GroßmĂ€rkten nicht mehr gibt, können sie bei uns ein CT1+ Schnurlos-Telefon "Topcom cocoon 85" zu € 45.- bestellen unter Tel.: 36 55 489.
Nutzen Sie die Gelegenheit, problemlos ein CT1+ Telefon zu erhalten.

Amtsblatt 2.7.03
Informationsveranstaltung ĂŒber Elektrosmog, 18.07.03
Was
Ist Elektrosmog?
Wo und wann tritt Elektrosmog auf?
Wie wirken sich z.B. HaushaltsgerÀte, Handys und DECT-Telefone aus?
Wie wirken Hochspannungsleitungen und Sendeantennen ?
Wo liegen die deutschen Grenzwerte im internationalen Vergleich? Wer hat die deutschen Grenzwerte festgelegt?
Wann kann Ihre Gesundheit beeintrÀchtigt werden?
Wie kann ich mich schĂŒtzen?
Wir laden Sie herzlich ein zu dieser Informationsveranstaltung mit zwei kompetenten Vortragenden, Frau Diplom-Biologin Claire Hermann und Herr Diplom-Ingenieur, Elektrotechnik, Dietrich Ruoff.   Kommen Sie bitte zu einem interessanten Abend und erfahren Sie alles, was Sie schon immer ĂŒber Elerktrosmog wissen wollten.
Ort und Termin: Am 18.7.03 um 19:30 Uhr in der Waldschenke in Aichschieß, Plochinger Str. 25, Tel. 36 12 87.

Amtsblatt 28.5.2003
AUF DEUTSCH- Agenda
So ĂŒberschreibt die Stuttgarter Zeitung einen Artikel, (Autor Klaus Bartels). Und weil auch wir zunehmend nach der Bedeutung des Wortes und auch nach eventuellen ZusammenhĂ€ngen mit dem z. Zt. ĂŒberall auftauchendem Begriff „Agenda 2010“ gefragt werden, hier nun ein Ausschnitt aus  o.g. Artikel:
......Bei der "Agenda 2010" fĂ€ngt das ZauberkunststĂŒck schon im Titel an: Da hat die Sprache im Handumdrehen, Wortumdrehen vielerlei ĂŒberfĂ€llige agenda in eine einzige zukunftstrĂ€chtjge „Agenda" verwandelt. Zu Grunde liegt das lateinische Verb agere mit der Grundbedeutung  „(eine Herde) vor sich her treiben" und einem weiten Bedeutungsspektrum bis hin zu „(das Leben) fĂŒhren";' irgendwo dazwischen liegt die Allerweltsbedeutung „(etwas) betreiben, tun, erledigen", Das so genannte Gerundiv ( eine Art Partizip Futur Passiv) agenda mit der Neutrum-Plural-Endung -a bezeichnet „Dinge, die erst noch betrieben, getan, erledigt werden mĂŒssen"; sein GegenstĂŒck, das Partizip Perfekt Passiv acta in dem gleichen Neutrum Plural bezeichnet die „Dinge. die bereits bearbeitet, getan, erledigt sind". im alten Kanzleideutsch: die „ Akten".....
Alles verstanden?
Wir bleiben dabei: Agenda heißt fĂŒr uns: Was zu tun ist, und das lokal, damit es sich auch in Zukunft lohnt, in Aichwald zu leben. Und wie die Lokale Agenda 21 in Rio 1992 entstanden ist, finden sie in
www.Agenda-Aichwald.de .


Amtsblatt 21.5.2003
Wissenswertes ĂŒber HeilkrĂ€uter
Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und HĂŒgel sind Apotheken“.
Den Beweis hierfĂŒr wird uns Herr Dr. Betz bei einem Spaziergang durch die „Matten und Wiesen“ des Horben liefern. Treffpunkt ist am 24. Mai um 16.00 Uhr am Parkplatz Horben. Petrus möge uns gewogen sein. Sie werden staunen, welche FĂŒlle an HeilkrĂ€utern unsere nahe Umgebung bietet. Dieser Spaziergang ist eine ErgĂ€nzung zum Vortrag mit faszinierenden Fotos am 14.05.03. von H. Dr. Betz. Der Abschluß des Spazierganges wird „Im Horben 3“ in seinem Garten sein, der sicher auch einiges zu bieten haben wird. Wir danken Herrn Betz fĂŒr die freundliche Einladung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Amtsblatt 14.5.2003
Einladung: Wissenswertes ĂŒber HeilkrĂ€uter
Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und HĂŒgel sind Apotheken“.
Den Beweis hierfĂŒr wird uns Herr Dr Betz bei einem Spaziergang durch die „Matten und Wiesen“ des Horben liefern. Treffpunkt ist am 24. Mai um 16.00 Uhr am Parkplatz Horben. Petrus möge uns gewogen sein. Sie werden staunen, welche FĂŒlle an HeilkrĂ€utern unsere nahe Umgebung bietet.- Wie bereits angekĂŒndigt gibt es  vorher noch am 14.05.03 um  19.30 Uhr im Vereinsraum 3 einen Diavortrag zum gleichen Thema, ebenfalls von Herrn Dr. Betz.

Nachlese Maimarkt:
Strahlender Sonnenschein lockte viele interessierte Besucher auch an unseren Stand um  den Unterschied zwischen Muskel- und Sonnenkraft hautnah zu er“fahren“. Aber auch die leckeren Happen als Beispiele gesunder ErnĂ€hrung fanden viel Anerkennung; das ausgelegte historische Rezept zur Zubereitung einer MaikĂ€fer-Suppe erzeugte dagegen eher bedenkliche Gesichter bei den interessierten Lesern.-
Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie an den BDS und die Gemeindeverwaltung fĂŒr die freundliche UnterstĂŒtzung!

Amtsblatt 7.5.2003
Einladung: Wissenswertes ĂŒber HeilkrĂ€uter
Paracelsus sagte einmal: „Alle Wiesen und Matten, alle Berge und HĂŒgel sind Apotheken“.
Einen kleinen Einblick in diese „Gottes-Apotheke“ gibt uns Herr Dr. Betz in einem Diavortrag ĂŒber etwa 70 Pflanzen, die in unserer heimischen Natur entlang des Horbenweges zu finden sind. Es werden ErlĂ€uterungen hinsichtlich Name, BlĂŒtezeit, Giftstoffe bzw Wirkstoffe und deren Anwendung sowie entsprechende Antworten auf Ihre Fragen gegeben. Lassen Sie sich diese interessanten Informationen nicht entgehen!
Beginn 19.30 Uhr am 14.05.03 im Vereinsraum 3 der Schurwaldhalle.
Hinweis: Eine besondere ErgĂ€nzung zum Diavortrag wird es am 24.05. 03 ab 16.00 Uhr bei einer FĂŒhrung im Horben geben!
WeitereTermine:
Bau-Interessenten-Info-Abend
der Fa. Kurz HolzBau GmbH in Urbach,SchĂŒttenhengst 1, am 08. u.14.05. Jeweils 19.00 Uhr. Anmeldung ist dort erforderlich,
Tel 07181/99878-0, Fax 07181/99878-20

Amtsblatt 30.4.2003
Maimarkt, 03.- 04. Mai
Auch in diesem Jahr stehen wir wieder mit Informationen fĂŒr Sie zur VerfĂŒgung, besuchen Sie unseren Ausstellungsstand!
Was ist  „Agenda 21“, welche Leute sind das, was tun sie, wie kann man sich beteiligen?
DarĂŒber und ĂŒber bisherige AktivitĂ€ten und geplante Vorhaben informieren wir Sie.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Amtsblatt vom 23.4.2003
Nutzen Sie Ihr Dach schon zur Sonnenstrom- Produktion ?
Warum verkaufen Sie nicht Sonnenstrom an die NWS? In den 20 Jahren bis 2023 wĂŒrden Sie etwa 35 000 € von den NWS als EinspeisevergĂŒtung erhalten bei einer Anlage mit etwa 46 mÂČ. Davon können Sie die Photovoltaik- Anlage im Wert von etwa 27 000€ ohne Eigenkapital finanzieren und Sie haben noch einen Gewinn. Auf Grund der sehr gĂŒnstigen Förderung mĂŒssten Sie aus eigener Tasche in den Jahren 2008 bis 2013 monatlich etwa 100 € vorstrecken.
FĂŒr eine kleinere Anlage mit 23 mÂČ halbieren Sie einfach alle Zahlen.
Interessiert? Wir zeigen Ihnen, wie’s geht. Mit unserem Computerprogramm berechnen wir individuell fĂŒr Ihr Dach Ihren möglichen Stromertrag und die Finanzierung.

Amtsblatt vom 9.4.2003:
Auch das gibt es in Amerika: Home Power
In den USA wird es jetzt Trend, „off the grid“ zu sein, also frei von einem Anschluss ans Stromnetz , siehe
www.homepower.com . 90 000 Haushalte haben schon Home Power. San Francisco will Solarhauptstadt der USA werden - mit 100 Millionen Dollar wird dort Photovoltaik gefördert.
Nutzen auch Sie alternative Energien. Wenn Sie zu grĂŒnem Strom wechseln wollen, so beraten wir Sie gerne bei der Auswahl eines neuen Stromversorgers.
FĂŒr Aichwald ist es jetzt an der Zeit, eigenen Sonnen- Strom auf dem Dach zu erzeugen. Nutzen Sie bitte auch unsere kostenlose und unabhĂ€ngige Beratung! Wir berechnen gerne fĂŒr Sie individuell Ihren Ertrag an kWh und Euro durch Ihren Sonnenstrom.

Termine:
1. Energiestammtisch, Gasthof Löwe in Aichelberg. am 15.04.03, 19.30 Uhr.
2. Information ĂŒber PassivhĂ€user, Stiftskeller Beutelsbach, am 09.04.03, 19.30 Uhr,  Referenten: Thomas Weinmann, Architekt; Uwe Schelling, Energieberater.

Amtsblatt vom 12.2.2003:
Hospiz- Video
Neulich kam eine sehr interessante Reportage ĂŒber Sterbebegleitung, Hospizarbeit und Palliativmedizin im Fernsehen, 3sat. Wenn Sie an diesen Hinweisen zu einer neuen Kultur des Sterbens interessiert sind, können Sie sich bei uns, Tel.: 3655489, gerne eine Kopie dieser Sendung ausleihen.

RĂŒckblick ErdwĂ€rme
Dicker Schnee und StraßenglĂ€tte hinderten 30 Interessierte nicht,  an der Informationsveranstaltung in Aichschieß zum Thema „Ökologisches Heizen mit ErdwĂ€rme- Sonden“ teilzunehmen. Und es hat sich gelohnt! Kompetent, sachlich, interessant und farbig berichteten die Referenten Herr Kurt Wahl, GBS und Herr Dr. Neumann, NWS ĂŒber Planung, Realisierung und Betrieb der Anlage in der Fa. GBS Wahl, Aichschieß, und in anderen Bauvorhaben. Ein besonderes Highlight wurde dann die Besichtigung „vor Ort“ mit einer angeregten Diskussion. Die lokale Agenda dankt, auch im Namen der Besucher, den Referenten, besonders aber der Firma Wahl  fĂŒr diese einmalige Gelegenheit der kompetenten Information. NĂ€here Sachinformationen zum Thema siehe  www.Schurwald-SOLAR.de .

BĂŒrgertreff
Der nĂ€chste Sommer kommt bestimmt. Zur Einstimmung beachten Sie bitte die Einladung zu unserem ersten öffentlichen BĂŒrgertreff-Abend: Referent ist unser Agendamitglied Siegfried Gaedicke.
Besuchen Sie unseren ersten BĂŒrgertreff-Abend am Dienstag den 25.Februar,19.30 Uhr im Vereinsraum 3 der Schurwaldhalle zu einem Dia-Vortrag in Überblend-Projektion:

Von Passau zum Neusiedlersee
Der Donau- Radweg. Referent: Siegfried Gaedicke.
Anschließend ist Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Anregungen zu gleichen oder Ă€hnlichen „Rad“- AktivitĂ€ten. Jedermann ist herzlich willkommen! Eintritt frei.

Termine:
25.02.2003,  Info-Abend  zum Thema PassivhĂ€user. ZimmerMeisterHaus , Fa. Kurz, HolzBau GmbH, Urbach.Tel.: 07181/99878-0. Anmeldung ist aufgrund der begrenzten PlĂ€tze unbedingt erforderlich (max. 20).
14.02.-16.02.2003, Erneuerbare Energien, CCB Sporthalle Böblingen, Ausstellung und VortrÀge.
26.02.2003, NĂ€chstes Agenda-Arbeitskreis-Treffen, Mittwoch,19.00 Uhr, Rathaus Schanbach.


Allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern wĂŒnscht die Lokale Agenda ein friedvolles und sinnerfĂŒlltes Jahr 2003!
Amtsblatt vom 9.1.2003
Das vergangene Jahr ging fĂŒr uns mit einem hoffnungsvollen und optimistischen Arbeitskreis-Treffen zu Ende. Ein Danke der Ausrichterin des Abends!
Auch im Jahr 2003 werden wir im Sinne der Agenda-Grundlage: Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und UmweltqualitÀt unsere AktivitÀten ausrichten und einsetzen.
Wir werden uns dafĂŒr einsetzen, daß langfristig gedacht, unsere LebensqualitĂ€t in Aichwald nachhaltig geplant und zukunftsfĂ€hig umgesetzt wird. Das Leitmotiv „Global denken, lokal handeln“ bietet auch dem einzelnen BĂŒrger DenkanstĂ¶ĂŸe fĂŒr eigene Entscheidungen. dazu zwei Beispiele:
1. Jörg Kachelmann, der Meteorologe, der Ihnen tĂ€glich „das Wetter“ prĂ€sentiert, schreibt in seinem Artikel „Ist die Umweltschraube locker?“ „...wahrscheinlich ist, daß Unwetter durch menschliches Handeln hĂ€ufiger werden. Wenn wir immer mehr Energie verbrauchen und damit WĂ€rme und Wasserdampf in die AtmosphĂ€re pumpen, dann wird dieses System auch mehr extreme Ereignisse, sprich Unwetter, produzieren. Darin besteht Konsens unter den seriösen Klimaforschern und wir Nur- oder Garnicht- Meteorologen haben keinen Grund an dieser wissenschaftlich begrĂŒndbaren These zu zweifeln.
Durch Nutzung von regenerativen EnergietrĂ€gern, z.B. auf unseren HausdĂ€chern, denken wir also nicht nur an die beste Energieidee der Welt und ihre Vorteile fĂŒr uns selbst, ein bißchen drehen wir wohl auch an der Umweltschraube- zum ersten Mal in die richtige Richtung.“

2. Die aktuelle Ölpest vor der galicischen KĂŒste zeigt: Die Nutzung fossiler Brennstoffe birgt fĂŒr Umwelt und Klima viele Risiken. Allein zwölf große TankerunglĂŒcke haben in den letzten 25 Jahren die KĂŒsten der Weltmeere verschmutzt. Angesichts der ökologischen Konsequenzen liegen die Vorteile von nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Holzpellets auf der Hand: Die kleinen Presslinge sind kompostierbar und klimafreundlich. Sie werden aus Resten der SĂ€geindustrie wie SĂ€gemehl und HobelspĂ€ne hergestellt. Holzpellets sind ein heimischer Brennstoff: Das bedeutet im Vergleich zu Heizöl kurze Transportwege

Lokale Agenda: Zahlreiche laufende und geplante AktivitÀten
Vorgeschlagener Text von der Lokalen Agenda, dann ĂŒberarbeitet von der Gemeindeverwaltung.
RĂŒckblick auf das Jahr 2002.
Januar 2003.

Auch im Jahr 2002 war unserer Motivation "global denken, lokal handeln". Ein guter Teil der Unweltprobleme und der Defizite beim Miteinander Leben entsteht als Summe vieler kleiner „EinzelsĂŒnden“. Deshalb kann auch jeder Einzelne dazu beitragen, die Entwicklung wieder in die richtige Richtung zu steuern. Die Einsicht, dass sich nicht alles zentral verordnen lĂ€sst, ist sicher ein wichtiger Aspekt der Motivation. Viele BĂŒrger haben  keine Lust, sich in der Politik zu engagieren, weil ihnen nicht zusagt, wie dort Entscheidungen getroffen werden. Lokale Agenda heißt, sich mit den Möglichkeiten und Problemen vor Ort zu befassen und sich gleichzeitig zu ĂŒberlegen, wie  negative EinflĂŒsse weltweit verringert werden können.

Aus  vielen Agenda-Projekten, die man z.B. auf dem Agendagipfel 2002 in Stuttgart sehen konnte, ist das wachsende Bewusstsein erkennbar, dass LebensqualitĂ€t nicht allein durch stĂ€ndiges Wachstum und Ressourcenverbrauch zu erreichen ist. Es ist möglich, unsere und unserer Kinder Lebensgrundlagen zu schonen, ohne darben zu mĂŒssen. Denn durch Nachhaltigkeit entsteht mehr LebensqualitĂ€t. Das ist die Grundlage fĂŒr die laufenden und geplanten AktivitĂ€ten der Lokalen Agenda-Gruppen, welche nachstehende Übersicht aufzeigt.

StĂ€ndige Einrichtung eines BĂŒrgertreffs
Ein stĂ€ndig nutzbarer Raum sollte fĂŒr offene BĂŒrgertreffs wie z. B. in Ebersbach und NĂŒrtingen zur VerfĂŒgung stehen.

Aufgaben und Ziele:
- Optimierung der innerörtlichen Kommunikation.
- Offene Treffen verschiedener Bevölkerungsgruppen, Meinungen, WĂŒnsche,    Probleme.
- Eingliederung und Betreuung von wenig integrierten Gruppen.
- Ideen-Börse: BĂŒrger helfen BĂŒrgern.

AktivitÀten
- Aufstellung eines Veranstaltungsangebotes.
- Suche nach geeigneten RĂ€umlichkeiten.

Bei der bisherigen Suche mit UnterstĂŒtzung durch die Gemeindeverwaltung konnten noch keine geeigneten RĂ€umlichkeiten gefunden werden. Die Suche wird fortgefĂŒhrt und auch auf private Angebote ausgedehnt.

Hospiz
Aufgaben und Ziele:
Hospizgedanke in Aichwald einbringen und umsetzen.
AktivitÀten:
Hospizgedanke in Aichwald umsetzen.
Derzeitige Situation: Bei der Planung des Senioren-Zentrums Mitte 2001 wurde der Bedarf entsprechender RĂ€umlichkeiten dem zukĂŒnftigen Betreiber durch die Agenda-Gruppe eindringlich nahegelegt.Eine Bauplan-Vorstellung zeigt, dass keinerlei RĂ€umlichkeiten vorgesehen sind. Nach intensiver Information der Gemeinderatsfraktionen und des gesamt Gremiums beschloss der Gemeinderat - unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit - einen Änderungsauftrag an den Architekten.
     Der Vorschlag des Architekten sah einen Abschiedsraum in unmittelbarer NĂ€he der RĂ€ume der BegegnungsstĂ€tte vor- eine Lösung, welche wohl kaum akzeptiert werden kann und somit voraussichtlich auch nicht realisiert werden wird. Eine andere Alternative besteht, so der Architekt, aufgrund der Gesamtarchitektur des GebĂ€udes nicht.

Öffentlichkeitsarbeit
Aufgaben und Ziele:
- Vermittlung der Agenda-Idee.
- Information ĂŒber örtliche, regionale und ĂŒberregionale AktivitĂ€ten.
- Akquisition neuer Mitstreiter, Motivation.
AktivitÀten:
- Planung und DurchfĂŒhrung von Info-Veranstaltungen: ( Agenda-PrĂ€sentation im Rathaus Schanbach, Jan. 2002; Solarstrom-Demonstrationen auf dem Maimarkt; Straßenfest mit Energie-Erlebnisrad, BĂŒrgertreff mit Energie-Erlebnisrad und Öko-Fahrsimulator).
- BeitrÀge im Amtsblatt und Gelben Blatt Weinstadt.
- Pflege der Agenda- Hompage (www.Agenda-Aichwald.de)und der
  Energie-Homepage (www.schurwald-solar.de).
- Interview mit Esslinger Zeitung.

Umfrage (BĂŒrgerbefragung)
Aufgaben und Ziele:
Ermittlung der BĂŒrgerwĂŒnsche und BedĂŒrfnisse mit anschließender Bewertung. Dies ist die Basis fĂŒr den Erhalt und die Verbesserung der LebensqualitĂ€t in der Gemeinde und damit auch Grundlage fĂŒr die Agenda-Arbeit .
AktivitÀten:
- Erstellung eines Fragenkataloges.
- Abstimmung mit der Gemeinde.
- Im Jahr  2003 DurchfĂŒhrung der Umfrage, Auswertung.

Car Sharing
Aufgaben und Ziele:
Information der BĂŒrger ĂŒber die Möglichkeiten des „Autoteilens“, Realisierung in Aichwald.
AktivitÀten:
Vielfach angeboten und darĂŒber informiert (u.a. auch beim Wochenmarkt Schanbach durch die Esslinger Gruppe, VCD-Gemeinschaftsauto Esslinge e.V.).
Zur Zeit sind weitere Information erforderlich um eine ausreichende Teilnehmerzahl zu erreichen. Aufgrund der eingeschrĂ€nkten Verkehrsverbindungen ist das Angebot fĂŒr viele Einwohner als Ersatz fĂŒr einen Zweitwagen interessant. Die Information zu diesem Thema wird in Zusammenarbeit mit der Esslinger Gruppe weiter fortgesetzt.

Integration Jugend-Arbeit
Aufgrund eines Wechsels des Jugendhausleiters ruhen zur Zeit die AktivitÀten. GrundsÀtzlich besteht Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Agenda.

Energiefragen
Aufgaben und Ziele:
Motivation der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zur Energieeinsparung und Nutzung Erneuerbarer Energien.
BĂŒrgerinformationen:
Organisation und DurchfĂŒhrung öffentlicher Veranstaltungen in Aichwald (Sonnenstrom / Photovoltaik Mai 2002, PassivhĂ€user Juni 2002, SonnenwĂ€rme / Solarthermie September 2002) und Baltmannsweiler (Sonnenstrom FrĂŒhjahr 2002  /Planungs-UnterstĂŒtzung HochhĂ€user Hohengehren).
Veröffentlichungen:
Handzettel, Flyer, wöchentlicher Agenda-Beitrag im Amtsblatt, BeitrÀge im Gelben Blatt Weinstadt, Internet (Erstellung und Pflege einer Hompage,
www.schurwald-solar.de).
Konkrete Beratung der BĂŒrger:
Kostenlose, ehrenamtliche Beratung von BĂŒrgern „vor Ort“ zur eigenen Erzeugung von Sonnenstrom mittels Computer-Programm (Bisher insgesamt ca. 20 Haushalte beraten. Ergebnis waren ca. 5 Realisierungen. BegrĂŒndungen fĂŒr bisher nicht erfolgte Realisierung: Noch nicht entschieden, Bedingungen nicht erfĂŒllbar bezĂŒglich Dachausrichtung, Abschattung usw; zu teuer, teilweise lebensalterabhĂ€ngig). Die Beratung steht auch Baltmannsweiler/Hohengehren ĂŒber Schurwald-Solar zur VerfĂŒgung.
Projekte der Gemeinde:
- Die neue OrtsbĂŒcherei hat ein Photovoltaik-Dach erhalten. Die Zahl der laufend eingespeisten Energie kann einer Schautafel entnommen werden. Die Lokale Agenda gab Anregungen und Informationen fĂŒr die Erstellung der Schautafeln des „Solarstromterminals“ in der BĂŒcherei.
- FĂŒr das Baugebiet Lutzen hat die Gemeinde Aichwald ein Energiekonzept von der Steinbeisstiftung erstellen lassen. Zum fertigen Konzept wurde von der Lokalen Agenda eine Stellungnahme erarbeitet und noch offene Fragen geklĂ€rt. Der Gemeinderat beschloss, dass die Gemeinde die Kosten fĂŒr eine Energieberatung der Bauherren ĂŒbernimmt.
Kontakte zu

Stuttgart-Solar, Fellbach-Solar, Waiblingen-Solar, Weinstadt-Solar wurden hergestellt bzw. vertieft. Mit Baltmannsweiler/Hohengehren wurde „Schurwald-Solar“ gebildet.

Neue Projekt-Vorhaben:
- GewĂ€sserentwicklungsplan Aichwald: Im Auftrag der Gemeinde wurde von einer NĂŒrtinger Planungsgruppe ein GewĂ€sserentwicklungsplan erstellt. Der Lokalen Agenda wurde eine Planfertigung zur konstruktiven Mitarbeit ĂŒbergeben.
- Gesund bleiben, gesĂŒnder leben: Hilfe zur Selbsthilfe durch persönliche GesprĂ€che, Info-Veranstaltungen, usw.
- Verkehrssituation Anbindung Remstal: Alternativen zum Busverkehr:

BĂŒrgertreff am 27.10.02
Amtsblatt vom 6.11.2002
Danke allen Interessierten GĂ€sten an unserem Stand. Sie konnten „erfahren“ wie gesund wenige Watt Stromleistung sein können. Sie konnten probieren wie man umweltfreundlich und sparsam  Auto fahren kann, und dabei auch ganz schön in’s Schwitzen kommt. Und beim Finden der Lösung der Quiz- Frage: 7% Anteil Erneuerbarer Energie im Jahr 2001, wurde mancher nachdenklich. Eine Herausforderung fĂŒr die nahe Zukunft!
Dank allen Helfern und Helferinnen der Agenda-Gruppe, Dank auch der Gemeindeverwaltung fĂŒr die UnterstĂŒtzung.

Solarpreis 2002 von EUROSOLAR
Ein Preis fĂŒr beispielhafte Initiativen zur Nutzung der Sonnenenergie geht in diesem Jahr nach Fellbach. Die Stuttgarter Zeitung berichtete darĂŒber: Reinhard Malz baute ein Haus das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ein sogenanntes „Plusenergie-Solarhaus. Möglich wurde dies durch gute WĂ€rmedĂ€mmung, Photovoltaik auf dem SĂŒddach und WĂ€rmegewinnung aus dem Erdreich. Damit hat Reinhard Malz sich und den Zweiflern beweisen wollen, daß man ein innen schön warmes Solarhaus bauen, (260 Quadratmeter WohnflĂ€che!) und zumindest rechnerisch mit der ĂŒberschĂŒssigen Energie auch noch ein Auto betreiben kann.

FĂŒr HĂ€uslesbauer
Wer an HĂ€usern (Niedrig-Energie und Passivhaus) in Holzbauweise interessiert ist wird in Urbach bei Schorndorf fĂŒndig. Die Kurz HolzBau GmbH informiert dazu am 6.11.02 Telefonische Information und Anmeldung unter 07181/998780 ist erwĂŒnscht.

Heizungen
Amtsblatt vom 23.10.2002
Der Winter naht spĂŒrbar, fĂŒr manchen der Anlaß ĂŒber das eigene Heizsystem nachzudenken. Ob und wann sind Reparaturen oder gar Erneuerungen notwendig? Und Bauherren stehen vor der Frage fĂŒr welches System man sich entscheiden soll.
An dieser Stelle wollen wir Ihnen Hinweise zu den verschiedenen Möglichkeiten bieten. Heute, aus gegebenem Anlaß zum Thema ErdwĂ€rme (Geothermie):

Das Energieteam der Agenda konnte  ein beeindruckendes Beispiel in Aichwald-Aichschieß besichtigen. Wir danken der Firma GBS-Wahl (Druckfarben), insbesondere Herrn Jochen Wahl, fĂŒr die Einladung und die großzĂŒgige Bereitschaft zur offenen Information. Das1999 in Niedrigenergiebauweise erstellte BetriebsgebĂ€ude mit etwa 900 mÂČ BetriebsflĂ€che wird  durch fĂŒnf 83 m tiefe Erdsonden und eine entsprechende WĂ€rmepumpe, beheizt. Eine Industrie-Fußbodenheizung sorgt fĂŒr großflĂ€chige relativ niedrige Temperaturen bei wenig Luftbelastung durch StĂ€ube und Farbpartikel. Geplant und realisiert wurde die Anlage durch die NWS. Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Herr Wahl hat Bereitschaft signalisiert seine Erfahrungen einem grĂ¶ĂŸerem Kreis von Interessenten zu vermitteln, z.B. Bauherren im erweiterten Gewerbegebiet und Baugebiet Lutzen. Wir werden dazu einladen.   

Funktionsprinzip-ErdwÀrme-WÀrmepumpe
Das System mit WĂ€rmepumpe stellt einen Kreislauf dar und verwendet dabei die Technik eines KĂŒhlschrankes - nur mit umgekehrtem Nutzen.Der WĂ€rmequelle (z.B.Erdreich) wird mit einem Rohrsystem durch eine FlĂŒssigkeit Energie entzogen. Ein Kompressor verdichtet diese FlĂŒssigkeit. Die dabei durch physikalische VorgĂ€nge frei werdende Energie wird durch einen WĂ€rmetauscher an das Heizsystem weitergegeben. Das Erstaunliche dabei ist, dass fĂŒr eine kWh elektrischer Energie, die der Kompressor benötigt, im Durchschnitt drei kWh WĂ€rmeenergie an das GebĂ€ude weitergegeben werden. Man muß also nur ein Drittel der benötigten Energie von außen zufĂŒhren und ist so von der zukĂŒnftigen Entwicklung der Öl- und Gaspreise weitestgehend unabhĂ€ngig.
Weitere Infos Internet:
www.mitterhuemer.at

Hinweis:
Neben der Teilnahme am BĂŒrgertreff in der Schurwaldhalle empfiehlt sich auch ein Besuch des 2. Esslinger Modernisierungs-Forums im Zentrum Zell, Thema „Bauen und Energie“ vom 26.-27.10. 10-18 Uhr.


Erneuerbare Energien selbst nutzen
Amtsblatt vom 16.10.2002
Jetzt ist es an der Zeit, selbst Erneuerbare Energien zu fördern und zu nutzen! Die Risiken, die stĂ€ndig von Atomkraftwerken ausgehen,siehe hĂ€ufige Meldungen von StörfĂ€llen, treffen uns BĂŒrger. Die schĂ€digende Wirkung der Verbrennung fossiler Rohstoffe (Erdgas, Erdöl und Kohle) ist bereits erkannt.
Was können wir tun?
Jeder BĂŒrger, jeder Verein und jede Firma hat mehrere Möglichkeiten, z.B.:

1. Wechsel des Stromlieferanten: Aufgrund der Strompreiserhöhung der Neckarwerke können Sie jetzt kĂŒndigen und „GrĂŒnen Strom“ bestellen. GrĂŒner Strom ist eine allgemeine Bezeichnung fĂŒr regenerativ erzeugten Strom, der z.B. aus Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse (Holz, Stroh), Wasserkraft oder ErdwĂ€rme erzeugt wird.

2. Sonnenstrom selbst erzeugen oder sich bei einer Gemeinschaftsanlage beteiligen. Aufgrund der guten Förderung benötigen Sie kaum Eigenkapital fĂŒr eine Solarstromanlage auf Ihrem Dach.

3. Warmwasser durch SonnenwÀrme: Bei jeder Heizungserneuerung könnte SolarwÀrme gleich mit eingebaut werden. Schalten Sie dann von April bis September Ihre Heizung aus!

4. Die WÀrmedÀmmung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung verbessern

Bei allen Fragen berĂ€t Sie die Lokale Agenda gerne, neutral und kostenlos, siehe auch www.schurwald-solar.de . Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.
 

Jodtabletten gegen radioaktive Verstrahlung
Amtsblatt am 9.10.02
Da das Kernspaltungskraftwerk Obrigheim noch jahrelang weiterlaufen soll und wir im Umkreis von etwa 40 km dazu wohnen, wollen wir aktuell auf folgendes hinweisen:
Die IPPNW ( Deutsche Sektion der internationalen Ärzte fĂŒr die VerhĂŒtung des Atomkriegs/ Ärzte in sozialer Verantwortung) empfiehlt, im Fall einer erheblichen radioaktiven Freisetzung einem drohenden SchilddrĂŒsenkrebs (100 000 Erkrankungen bei Tschernobyl in der Region Gomel werden erwartet) dadurch vorzubeugen, dass man im Falle eines Falles eine hochdosierte Jodtablette mit 130 mg Kaliumjodid einnimmt. Da es derzeit keine flĂ€chendeckende Versorgung der Bevölkerung durch die Atomspaltungsindustrie gibt und wir BĂŒrger allein das Risiko nach einem atomaren Unfall tragen, empfehlen wir unseren BĂŒrgern, sich selbst diese rezeptfreien Tabletten zu kaufen. In Deutschland kostet eine Packung Thyprotect 30 Euro, die fĂŒr 10 Menschen reicht. SelbstverstĂ€ndlich können wir Ihnen sagen, wie Sie die Tabletten im Ausland billiger bekommen und wir können Ihnen auch eine Sammelbestellung anbieten.
Mehr Infos finden Sie bei www.atomenergie-und-gesundheit.de und www.tschernobyl-folgen.de und www.ippnw.de .
Weitere Folgen eines Kernspaltungsunfalls in unserer NĂ€he finden Sie auch unter www.schurwald-solar.de auf der Seite „Uran und Atomkraft“. Wer keinen Zugriff auf Internet hat, kann die Informationen gerne auch bei uns erhalten.

Hilfsbereitschaft nach Flutkatastrophe
Amtsblatt vom 21.8.2002
Betroffen und erschĂŒttert sehen wir die Bilder von der Flutkatastrophe. Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht durch Deutschland. Die lokale Agenda bittet die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Aichwalds, falls nicht schon erfolgt, sich an dieser Hilfsbereitschaft zu beteiligen. Spendenkonten finden Sie im Fernsehen und in den Tageszeitungen...
Viele offene Fragen stellen sich. Dazu ein Ausschnitt aus einem aktuellen Rundfunk-Interview: ....SelbstverstĂ€ndlich muss die Politik aus diesen Überschwemmungen jetzt lernen, sagt der international renommierte Physiker und Umwelt-Experte Ernst Ullrich v. WeizsĂ€cker. Klimaschutz ist so dringlich wie noch nie. "Mehr Wohlstand bei weniger Natur-Verbrauch!", das ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. - MDR KULTUR sprach mit Prof. Ernst Ullrich von WeizsĂ€cker.
Ist eine Katastrophe ein guter Ratgeber? LĂ€sst sich daraus schnell etwas lernen? - Immerhin stammen Temperatur- und Hochwasserrekorde, beispielsweise in Magdeburg an der Elbe, noch aus dem 19. Jahrhundert, also aus der Zeit vor dem Treibhauseffekt.
Also ich sehe doch einen breiten Konsens unter den Klimaforschern, dass die menschlich verursachten zusĂ€tzlichen COÂČ- und anderen Treibhausgas-Emissionen die Klimasituation in der Welt spĂŒrbar verĂ€ndert haben.
Ob das dann im Einzelfall, zum Beispiel in Magdeburg zu dem oder zu einem anderen Effekt fĂŒhrt, das ist in der Tat strittig. Aber dass die globale ErwĂ€rmung stattfindet, ist unstrittig. Dass eine globale ErwĂ€rmung die Verdunstung erhöht, ist ebenfalls unstrittig. Dass sie die IntensitĂ€t und HĂ€ufigkeit von Extremwetterlagen vermehrt, ist beinahe unstrittig.
Und dies sind drei GrĂŒnde, "Genug!" zu sagen. Wir mĂŒssen jetzt wieder ernsthaft Klima-Politik machen, wie man das in Rio de Janeiro schon mal international vereinbart hat. Die langfristigen Politik-Ziele wird man vermutlich erst nach der Wahl, hoffentlich im ĂŒberparteilichen Konsens, zustande kriegen......
 

Windenergienutzung in Deutschland
Amtsblatt vom 14.08.02
Falls Sie in Norddeutschland oder in den skandinavischen LÀndern im Urlaub waren, sind Ihnen sicher viele WindrÀder ins Auge gefallen. Dazu einige Informationen aus aktuellen Presseberichten:
Durch einen neuen  Windpark bei Nordhorn wurde erstmalig eine Windkraft-Leistung von 10000 MW in Deutschland ĂŒberschritten. Knapp 12.500 Windkraftanlagen erzeugen in Deutschland nun 15 bis 20 Milliarden kWh Strom pro Jahr, ca. 3,5 % der gesamten deutschen Stromproduktion. Das ist etwa der Stromverbrauch Berlins! Die Windkraftbranche beschĂ€ftigt mittlerweile ĂŒber 40.000 Menschen.- Viele BĂŒrger beteiligen sich bereits an solchen Anlagen. Investitionssicherheit ist durch festgelegte MindestvergĂŒtungen fĂŒr eingespeisten Strom aus Regenerativen Energiequellen gegeben.
 

Energieeinsparungs-Tipp:
Amtsblatt vom 7.8.2002
Heizungsnischen
Die HauswĂ€nde sind meistens dort, wo die Heizkörper hĂ€ngen, sehr dĂŒnn gebaut. Die WĂ€rme der Heizung strahlt somit stark durch die dĂŒnne Wand ins Freie.
Tipp: Im Baumarkt gibt es Isoliermatten (Alu-kaschiert) fĂŒr diese Heizungsnischen, die man hinter den Heizkörper kleben kann. So kann man den Sommer nutzen, um sich auf den nĂ€chsten Winter vorzubereiten.
Ferien-Tipp:
Machen Sie doch mal AusflĂŒge zu Zielen, bei denen Sie auch Anlagen zur Gewinnung Erneuerbarer Energien sehen können, die BroschĂŒre “Unterwegs zu den erneuerbaren Energien in Baden-WĂŒrttemberg” ist bei uns vorhanden, wir geben Ihnen gerne weitere Detailinformationen Tel.: 0711- 3655489.
Eine (sehr) kleine Auswahl:
Solaranlagen:
Rappeneck Hof bei Freiburg- Oberried
Unterkrummenhof am Schluchsee
Drehbares Solarhaus Heliotrop, Freiburg, Tel.: 0761-45932-1
Solarsiedlung Friedrichshafen- Wiggenhausen
Photovoltaikanlage Konstanz, Reichenaustrasse
TeufelsmĂŒhle Schwarzwald, Gaistal, TalwiesenschĂ€nke
Windkraft:
Windpark Hornisgrinde
"Fernhöhe"; Furtwangen-Neukirch
Himmelberg /Burladingen-Melchingen
Windpark Renquishausen
Windpark "Sturmberg" in Ilmensee
ErdwÀrmesondenanlage:
Wohnhaus Karin Veil und Peter Rösler,
Schulweg 4, Gammelshausen
Gemeinde Rechberghausen, Rathaus, Parken Tiefgarage.
Klinik am Eichert, Göppingen
Biogasanlage:
"Peterhof" der Fam. MĂŒhlhĂ€user,
Brunnengasse 2, Eschenbach
Solartestfeld Widderstall:
ZSW Stuttgart Widderstall 14, Merklingen
Blockheizkraftwerk:
RES Rationelle Energie SĂŒd, Geislingen
Bolzstraße 14
Energiepark Schnittlingen:
Wind- und Sonnenenergienutzung Neckarwerke Stuttgart
Holzpellet-Heizung:
Wohnhaus Oliver Greune Im Baugebiet "Streichbett ",
Kastanienweg 19. Zell u. A.
Passivhaus:
Kreissparkasse in DĂŒrnau Bahnhofstraße
Weitere Hinweise finden Sie auf der Seite “Ausflugsziele” in
www.schurwald-solar.de

Übrigens:
Der gesamte Solarstromertrag in Aichwald betrug im Juli etwa 3370 kWh. Das entspricht ungefÀhr dem Jahresverbrauch einer sparsamen 3-köpfigen Familie.
 

Elektrosmog
Amtsblatt vom 31.7.2002
In ErgĂ€nzung zu den AusfĂŒhrungen ĂŒber Elektrosmog im letzten Amtsblatt vom 24.7. wollen wir noch auf folgendes hinweisen: Eine neue Info-Schrift der Verbraucherzentrale ist herausgekommen. Diese können Sie bei uns ausleihen wie alle anderen Schriften, die in www.agenda-aichwald.de aufgelistet sind.
Haben Sie Fragen zum Elerktrosmog, z.B.:
Wo entsteht er?
Was bewirkt er?
Wie kann ich mich schĂŒtzen?
Rufen Sie uns bitte an. Wir informieren Sie gerne. Wir haben auch ein MessgerÀt und können den Elektrosmog messen, der durch unseren Steckdosenstrom entsteht.

Übrigens:
„FĂŒr Kommunen gibt es durchaus die Möglichkeit, niedrigere Grenzwerte fĂŒr Sendeanlagen durchzusetzen. So erlaubt die Stadt MĂŒnchen neuerdings auf stĂ€dtischen GebĂ€uden Mobilfunksendeanlagen nur noch, wenn sie die niedrigen Schweizer Grenzwerte einhalten!“ (Zitat von der Verbraucherzentrale). Die Schweizer Grenzwerte sind 10 fach niedriger als die deutschen Grenzwerte

Solarstrom-Gemeinschaftsanlage
Wer nicht selbst eine Solarstromanlage aufs Dach bauen kann, aber trotzdem Solarstrom ernten will, der kann sich an einer Gemeinschaftsanlage beteiligen, z.B. mit einem Einmalbeitrag von etwa Euro 2500.-. DafĂŒr erhĂ€lt er dann die EinspeisevergĂŒtung die nĂ€chsten 20 Jahre jĂ€hrlich zurĂŒckvergĂŒtet. Infos finden Sie unter www.voltwerk.de oder wenn Sie sich an einer Anlage in Beutelsbach beteiligen wollen, so sprechen Sie bitte uns an.


Solares Basteln in den Schulferien
Amtsblatt am 24.7.2002
Was tun in den Schulferien?
Wenn die Sonne scheint, können Sie und die Kinder gefahrlos mit Sonnenstrom experimentieren, wenn Sie eine Solarzelle haben. Es ist neu und faszinierend, wie durch die Sonnenstrahlung Strom entsteht. Man kann solargetriebene WindmĂŒhlen oder WasserrĂ€der bauen. Oder man kann Fernlenkautos auf Solarstrom umbauen. Transistorradios mit Solarstrom versorgen oder Akkus damit laden macht Spaß. Und wie speichert man den Solarstrom? Am besten mit den im Vergleich zu Akkus ungiftigen Goldkondensatoren, damit die Modelle sich auch abends bewegen. Oder man beschĂ€ftigt sich mit dem Unterschied zwischen normalen Spielzeugmotoren, Wirkungsgrad 50% und Solarmotoren mit Glockenanker, Wirkungsgrad 80%.

SolarbaukĂ€sten oder Solarspielzeuge haben starken umweltpĂ€dagogischen Wert. Solare Geschenkideen fĂŒr Kinder werden Sie finden in SpielwarengeschĂ€ften, ModellbaugeschĂ€ften oder bei z.B.: www.kosmos.de (Suchwort: solar), www.solid.de/fachinfo/listen/spielzeug/index.htm   ,          www.solarcosa.de , www.solarkaufhaus.de ,      
www.lemo-solar.de, www.heizmann.com, www.sol-expert.de.

Der Kosmos Baukasten “Future Technic” z.B. ist bei meinem Enkel sehr gut angekommen. Er erzĂ€hlt begeistert davon. Auch bei Fischertechnik gibt es eine große Auswahl zum Solar-Basteln.
Sehen Sie auch auf unsere Homepage www.schurwald-solar.de oder rufen Sie uns einfach an.

Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien
Amtsblatt am 17.7.2002
Am 2.7.02 hat die Energie- EnquĂȘte- Kommission des Bundestags nach zweijĂ€hriger Arbeit ihren Abschlußbericht mit 1300 Seiten vorgelegt, siehe
www.bundes-tag.de/gremien/ener/ , und u.a. fĂŒr Deutschland festgestellt:

  • Die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 ist möglich.
  • Die Verminderung der Treibhausgase um 80%  bis 2050 ist trotz Abschaltung der Atomkraftwerke möglich.

Dies entspricht unserem Energieentwicklungsprogramm (siehe unsere Homepages), mit dem wir zunĂ€chst bis 2030 den Verbrauch von fossilen / atomaren Energien in Aichwald halbieren wollen, nicht zuletzt auch, um von Energieimporten (Importanteil etwa 75 Prozent) allmĂ€hlich unabhĂ€ngig zu werden. 
Diese Aufgabe lÀsst sich nur bewÀltigen durch eine Energiewende hin zu dezentralen Energieversorgungsstrukturen und den drei SÀulen

  • Energieeinsparung,
  • Energieeffizienz und
  • Erneuerbare Energien.

Fossile Energien werden zwangslĂ€ufig immer teurer werden, nicht nur wegen der zunehmenden Erschöpfung der Ressourcen, sondern auch wegen der sinkenden Marktanteile, wenn immer mehr Erneuerbare Energien genutzt werden. Deswegen ist eine immer schnellere Dynamik fĂŒr Erneuerbare Energien vorprogrammiert.

Helfen Sie bitte alle mit bei:

  • Energieeinsparungen: Sparen Sie an Ihrem Geldbeutel durch Ihre eigenen geringeren Stromverbrauch und sparen Sie an Öl und Gas oder an Kraftstoff durch z.B. ein 5-Liter- Auto statt ein 8-Liter- Auto, bauen Sie ein Passivhaus ohne Heizung, und, und, und,
  • Energieeffizienz, z.B. Wasch-, GeschirrspĂŒlmaschinen und KĂŒhlschrĂ€nke der Energie-Klasse A, Blockheizkraftwerk als Heizung,
  • Erneuerbare Energien, z.B. SolarWĂ€rme, SolarStrom, ErdwĂ€rme, Biogas, grĂŒnen Strom kaufen.

Mehr dazu finden Sie bei www.schurwald-solar.de. Wenn alle BĂŒrger, alle Schulen, alle Gewerbetreibenden, alle Vereine und die Gemeindeverwaltung zusammen helfen, werden wir in Aichwald unsere Energieversorgung weiter dezentralisieren, die Ressourcen schonen und Emissionen vermeiden können.
 

Agendagipfel Baden-WĂŒrttemberg, Rio+10
Amtsblatt am 10.7.02
Think global, act local- global denken, lokal handeln: unter diesem Motto stand am 29. Juni das Forum 2 beim Agendagipfel im Kongresszentrum Killesberg. Mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschĂ€ftigten sich mit der Frage: Wie kann Baden- WĂŒrttemberg Nachhaltigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit unterstĂŒtzen?
10 Jahre nach Rio haben zahlreiche Agenda-Gruppen Nord-SĂŒd-Kontakte geknĂŒpft.
             So schilderte Rolf Frank aus Kernen i.R. eine jahrelange erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe in der afrikanischen Partnerregion Masvingo.
Die Hamburger Stadtplanerin Kerstin Zillmann berichtete von weltweiten Frauennetzwerken, die sich Gleichberechtigung, Bildung und (Stadt-)Entwicklung mit weiblicher Teilhabe zum Ziel gesetzt haben.
Das Poema-Projekt im Amazionien beschrieb Gerhard Rathgeb, Betriegsrat bei DaimlerChrysler. Nachwachsende Rohstoffe fĂŒr die Automobilindustrie werden hier unter Erhaltung und Pflege der RegenwĂ€lder in kleibĂ€uerlichen Strukturen erzeugt und verarbeitet.
Bei allen BeitrĂ€gen wurde deutlich, daß der faire Handel von grĂ¶ĂŸter Bedeutung fĂŒr eine gerechte Welt ist. WĂ€hrend heute die LĂ€nder der sog.„3.Welt“ fast nur Rohstoffe zu niedersten Weltmarktpreisen liefern können, gibt der faire Handel den dortigen Kleinbauern und Handwerkern neue Entwicklungchancen.
15.000 Ehrenamtliche arbeiten in Baden-WĂŒrttemberg auf diesem Gebiet. Gehandelt werden in erster Linie Kaffee, Tee, und Schokolade., aber auch viele andere landwirtschaftliche und handwerkliche Produkte.
Manche Agenda-Gruppen vertreiben eigene, fair gehandelte „Agend-Kaffees“. Auch wenn es diesen Agenda-Kaffee in Aichwald(noch?) nicht gibt, können Sie trotzdem fair gehandelte Produkte bei uns kaufen, z.B. unter den Marken „Gepa“und "„Transfair"“bei Edeka Schanbach, Naturkost BĂ€der und bei der 3.Welt-Verkaufsstelle der Evangelischen Kirche. Fragen Sie nach und gestalten Sie unsere Welt ein StĂŒckchen gerechter!
 

Agendagipfel Baden-WĂŒrttemberg, Rio+10
Amtsblatt am 3.7.02
Congresscentrum Messe Stuttgart, 29.Juni 2002
Unter 1000 Teilnehmern waren auch einige Agenda-Aktive aus Aichwald- und haben es nicht bereut!
Kompetente VortrĂ€ge, PlenumsgesprĂ€che und Podiumsdiskussionen, ein „Markt der Möglichkeiten“ als lebendige, farbige PrĂ€sentation der AktivitĂ€ten vieler Agenda-Gruppen im LĂ€ndle demonstrierten eindringlich ihr vielfĂ€ltiges Engagement.
                 Umweltminister Ulrich MĂŒller begrĂŒĂŸte die Teilnehmer und zog eine Bilanz zu „ 10 Jahre Agenda 21 in Baden-WĂŒrttemberg“. Prof. Dr. Andreas Troge, PrĂ€sident des Umweltbundesamtes Berlin, referierte eindringlich zum Thema:
„Zwischen Rio und Johannesburg; Nachhaltige Entwicklung als Zukunftsmodell“. „Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin?“ war das Thema eines PodiumsgesprĂ€ches mit 7 Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wobei Prof. Dr. Eberhard Jochem, Fraunhofer-Institut ISI, besonders beeindruckte.
3 Forumsdiskussionen hatten die Schwerpunkte:
- Agenda 21- (k)ein Thema fĂŒr die Wirtschaft?
- Wie kann Baden-WĂŒrttemberg eine nachhaltige Entwicklung im SĂŒden
   unterstĂŒtzen?
- Was erwarten Jugendliche von einer Politik der Nachhaltigkeit?

Ein Rahmenprogramm mit Setchen, TheaterstĂŒcken Tanz aus Ghana usw. sorgte fĂŒr Lockerung zwischendurch.
Eine Preisverleihung „Vorbildliche Projekte fĂŒr eine lokale Agenda 21“ konnte nicht eindrucksvoller den Ideen-Reichtum von mehr als 40 Agendagruppen zeigen.-
Über Mehr Einzelheiten werden wir an dieser Stelle berichten. Per Telefon kann bei uns auch nachgefragt werden.
 

Solar-Kommunen
Amtsblatt am 20.6.2002
Mit großer Freude begrĂŒĂŸen wir die Solarstromanlage auf dem Dach unseres alten Rathauses (neue BĂŒcherei). Diese ist beispielgebend fĂŒr alle BĂŒrger. So sind wir auf dem richtigen Weg zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Wir hoffen, dass dies der Anfang dafĂŒr ist, dass Aichwald mal eine Solarstrom-Kommune zu werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vergibt den Titel der Solar-Kommune an StĂ€dte und Gemeinden, die ein vorbildliches Engagement bei der Erzeugung von Solarstrom nachweisen können. Solche Gemeinden sind z.B. Königsfeld, Lauda-Königshofen, Freiburg, Kirchzarten, Waldshut-Tiengen, Albstadt-Ebringen, Mahlberg. JĂŒngst wurde Viernau Solar-Kommune. Der dortige BĂŒrgermeister Hellmann sagte: „Ziel unserer AktivitĂ€ten ist es, komplett auf regenerative Energien umzustellen“.
Wir haben derzeit nach unserer Kenntnis etwa 21 kWp (p=peak: Spitzenwert) Solarstrom in Aichwald installiert. Damit wĂ€ren wir in der Solarbundesliga, www.solarbundesliga.de, etwa auf Platz 220. So rufen wir also alle BĂŒrger, Kirchengemeinden, Vereine und Firmen auf, es dem Rathaus gleichzutun und eigene Solarstromanlagen zu installieren – ohne wesentliches Eigenkapital, aufgrund der noch sehr guten Förderung in diesem Jahr 2002. Unser Beratungsangebot mit der individuellen, computergestĂŒtzten Berechnung Ihres möglichen Ertrags an Sonnenstrom, der VergĂŒtung durch die Neckarwerke, die mögliche Finanzierung und Ihr Gewinn nach 20 Jahren steht allen offen. Die Sonne schickt keine Rechnung, im Gegenteil, schicken Sie Ihre Rechnung an die Neckarwerke!

Solarstrom-Info-Treffen
Amtsblatt am 13.6.2002
Zwanzig interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger besuchten unsere Solar-Information am 28.5.2002 im Gasthof Löwen in Aichelberg. Der Vertreter der Firma WĂŒrth informierte umfassend, engagiert und praxisnah ĂŒber die Photovoltaik.  Sehr wertvoll waren aber auch die vielen Fragen der Teilnehmer in einer lebendigen Diskussion. Eigene Erfahrungen der Teilnehmer, die bereits Besitzer solcher Anlagen sind, bereicherten die Veranstaltung ebenfalls sehr. Mehrfach wurde der Wunsch nach Beteiligung an Gemeinschaftsanlagen in Aichwald geĂ€ußert.
Passivhaus- Informationsveranstaltung
Amtsblatt am 13.6.2002 + 20.6.2002
Zu einer weiteren, sicher wieder interessanten Informationsveranstaltung ĂŒber Niedrigenergie- und PassivhĂ€user laden wir ein am 25.6. um 19:30 Uhr im Löwen in Aichelberg. Die Rohölpreise sind die letzten 40 Jahre um 777% gestiegen. Wenn Sie jetzt bauen, sollten Sie bedenken, wie Sie Ihren kĂŒnftig steigenden Energiekosten fĂŒr Erdgas oder Heizöl vorbeugen können. Und Sie wissen ja:
                             Ohne Öl und Gas,
                     nur das Passivhaus kann das.
Wieder konnten wir einen kompetenten Referenten gewinnen. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer vom ZimmerMeisterHaus in Urbach bei Schorndorf, Herr Kurz, wird einen einfĂŒhrenden Vortrag halten und Ihnen dann fĂŒr alle Fragen zur VerfĂŒgung stehen, auch zur neuen EnEV (Energieeinsparverordnung), zur Haustechnik und der geeigneten Solararchitektur. Eine Besichtigung von FertighĂ€usern kann an dem Abend ggf mit Herrn Kurz vereinbart werden.
 

Rio + 10: Leitbild Nachhaltigkeit
Amtsblatt am 6.6.2002
Auf der Konferenz der Vereinten Nationen fĂŒr Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro hat sich die internationale Staatengemeinschaft zum Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung bekannt und sich mit der Agenda 21 ein globales Aktionsprogramm fĂŒr das 21. Jahrhundert gegeben.
10 Jahre nach Rio hat die Bundesregierung am 17.4.2002 ihre Strategie fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Mit 21 Zielen und Indikatoren fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung zeigt sie Perspektiven fĂŒr ein zukunftsfĂ€higes Deutschland im 21. Jahrhundert.
Sie geht dabei von folgenden vier Koordinaten aus:

  • Generationengerechtigkeit
  • LebensqualitĂ€t
  • Sozialer Zusammenhalt
  • Internationale Verantwortung

Zur „Generationengerechtigkeit" gehört der sparsame Umgang mit den natĂŒrlichen Ressourcen.  Weitere Themen sind die Konsolidierung der Staatsfinanzen sowie Nachhaltiges Wirtschaften.

„LebensqualitĂ€t" umfaßt eine intakte Umwelt, gute Schulen, lebenswerte und sichere StĂ€dte mit vielfĂ€ltigen kulturellen Angeboten. Aber auch eine neue Agrarpolitik, die den Verbraucherschutz ernst nimmt.

„Sozialer Zusammenhalt" heißt:  den wirtschaftlichen Strukturwandel so gestalten, daß die damit verbundenen Chancen von allen genutzt werden können. Wirtschaftliche Dynamik braucht gesellschaftliche SolidaritĂ€t. Eine Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer ist zu verhindern, allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben zu ermöglichen.

"Internationale Verantwortung" ist ArmutsbekÀmpfung, die VerstÀrkung humanitÀrer Hilfe, die Intensivierung der Entwicklungszusammenarbeit und globaler Umweltschutz. Aber auch der Zusammenhang dieser Themen mit der internationalen Sicherheit spielt eine wichtige Rolle. Das wird nur gelingen, wenn die IndustrielÀnder den EntwicklungslÀndern ihre MÀrkte öffnen und ihnen faire Handelschancen einrÀumen.
Es wurden 21 Indikatoren als Gradmesser der Nachhaltigkeit entwickelt, u.a.

  • Energie- und RohstoffproduktivitĂ€t
  • Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch
  • Zunahme der Siedlungs- und VerkehrsflĂ€che
  • TransportintensitĂ€t u. Anteil der Bahn an der GĂŒterverkehrsleistung
  • Schadstoffbelastung der Luft
  • Zufriedenheit mit der Gesundheit
  • VerhĂ€ltnis der Bruttojahresverdienste von Frauen und MĂ€nnern

Die Bundesregierung wird ihr Regierungshandeln an den Nachhaltigkeitszielen ausrichten und die strategischen Vorgaben in konkrete Politik umsetzen. Doch staatliches Handeln allein reicht nicht aus. Vielmehr ist aktives und eigenverantwortliches Handeln aller gesellschaftlichen Gruppen gefragt. Der Rat fĂŒr Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat an dem Strategiepapier mitgearbeitet.
Die VerstĂ€ndigung der Bundesregierung mit den anderen Akteuren der Nachhaltigkeit in Bund und LĂ€ndern sowie in Wirtschaft und Gesellschaft auf die PrioritĂ€ten einer nachhaltigen Entwicklung ist fĂŒr die Zukunft unseres Landes von entscheidender Bedeutung.
Diese kurze Info ist ein Auszug von 8 Seiten Text, den Sie unter www.dialog-nachhaltigkeit.de/html/infos.htm nachlesen können. Dieses "Leitbild Nachhaltigkeit" und diese Nachhaltigkeitsziele werden im Sinne von "Global Denken, lokal Handeln" auch fĂŒr unsere Gemeinde immer wichtiger, da zu erwarten ist, dass sich auch unsere Gemeindepolitik immer mehr danach ausrichten wird.

Erd-Charta zum Umweltgipfel
Amtsblatt am 6.6.2002
Die Erd-Charta wird im Sommer 2002 beim Umweltgipfel in Johannesburg verabschiedet werden. Sie soll einen weltweiten Dialog ĂŒber gemeinsame Werte und globale Ethik fördern und in knappen Worten eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung darlegen. Sie finden sie unter www.oeiew.de .
Tagung in Stuttgart
Aus diesem Anlass wird folgende Tagung in Stuttgart stattfinden:
Agendagipfel Rio + 10
am 29.6. im Kongreßzentrum Killesberg ab 9:30 Uhr. Den Hauptvortrag hĂ€lt Prof. Klaus Töpfer.

Reparieren statt Wegwerfen
Amtsblatt vom 23.5.2002
"Reparieren statt Wegwerfen" ist der Grundgedanke des Reparatur- und VerleihfĂŒhrers fĂŒr die Landeshauptstadt Stuttgart. Gleichzeitig veranschaulicht dieses Motto die Ziele der Agenda 21 von Rio, die nachhaltige Entwicklung. Jede Reparatur verlĂ€ngert die Lebensdauer eines GerĂ€tes. Wird ein Produkt doppelt so lange genutzt wie bisher, reichen auch die fĂŒr seine Herstellung eingesetzten Ressourcen (Rohstoffe und Energie) doppelt so weit und die Abfallmenge sinkt. Der Komfort muss nicht darunter leiden. Sie finden den ReparaturfĂŒhrer bei www.stuttgart.de . Enthalten sind auch Reparaturtipps.
 

Solarstrom-Info-Treffen
Amtsblatt am 16.5.2002 und 23.5.02
Erzeugen Sie selbst Solarstrom, damit Sie sich in dem guten GefĂŒhl sonnen können, Ihren Strom selbst zu produzieren. Wir zeigen Ihnen, wie's geht. Öl und Gas werden immer teurer, aber die Sonne hat Zukunft.
Wir bieten Ihnen am 28.5. ab 19:30 Uhr im Löwen in Aichelberg die Gelegenheit, sich bei unserer Solarstrom-Info ĂŒber alles zu informieren, was Sie schon immer ĂŒber Photovoltaik wissen wollten, z.B.:
Ist der Schurwald und mein Dach geeignet? Wieviel Strom kann ich ernten? Wieviel Kohlendioxid kann ich mit meinem Strom einsparen? Soll ich meinen sauberen Strom selbst verbrauchen oder an die Neckarwerke verkaufen? Wie werde ich Stromerzeuger? Was kostet die Photovoltaikanlage? Welche Leistungsgarantie gibt es vom Hersteller? Rechnet sich die Investition auch fĂŒr mich und nicht nur fĂŒr die Umwelt? Wieviel Eigenkapital brauche ich? Welche Fördermöglichkeiten gibt es fĂŒr mich? Ein Solarstrom-Fachmann von Fa. WĂŒrth Solar wird einen Solarstrom-Vortrag halten, Sie ĂŒber alles informieren und Ihnen Rede und Antwort stehen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Acht gute GrĂŒnde fĂŒr Solarstrom finden Sie bei www.schurwald-solar.de . Und ĂŒbrigens: Die Sonne schickt keine Rechnung!

Billiger im Ortsnetz telefonieren
Amtsblatt am 16.5.2002
Die Vorwahl z.B. 0 19 00 35 macht’s möglich. Sie können jetzt auch im Ortsnetz statt fĂŒr 4,1 Cents/Minute mit der Telekom fĂŒr 2,6 Cents / Minute call by call telefonieren mit obiger Vorwahl, also z.B. in Stuttgart mit 0 19 00 35 - 0711 - ......... Diese Vorwahl hat sich bei uns bewĂ€hrt, weil sie kaum je besetzt ist. Billiger ist 0 19 00 31 fĂŒr 1,4 Cents/Minute, diese ist aber dafĂŒr öfter belegt. Warten Sie nicht bis Dezember, wie es in der Zeitung stand, sondern nutzen Sie ab sofort diese oder andere entsprechende call by call Nummer fĂŒr alle Orts- und FerngesprĂ€che. Große TarifĂŒbersichten finden Sie z.B. unter www.verivox.de oder www.tariftip.de .
 

Solarstrom in Haus und Garten
Amtsblatt am 2.5.02
Holen Sie sich Solarstrom ins Gartenhaus Heute gibt es fertige Sets, um im Garten und Gartenhaus selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen, z.B. um die Fußball-WM ansehen zu können. Der Strom wird in Solar-Akkus gespeichert, die 12 Volt Spannung abgeben. Preis: Ab 550 Euro.
FĂŒr 12 Volt gibt es im Campingbedarf fast alles, z.B.: SAT 35 cm Empfangsanlage, TV, Video, Solar- Radios, Solar- BelĂŒftungssysteme fĂŒrs Gartenhaus, Solar- Springbrunnen mit FontĂ€ne 1,2 m hoch, Solar- TeichbelĂŒftung, Solar- Maulwurffrei, Solar- Gartenleuchten, 12 Volt Energiesparlampen, 12 Volt Leuchtstofflampen, 12 Volt LED- Lampen, Solar- Taschenlampen, Solar- BatterieladegerĂ€te.

NatĂŒrlich kann man den 12 Volt Gleichstrom des Solar-Akkus auch in 230 Volt Wechselstrom umwandeln und dann alle ĂŒblichen GerĂ€te verwenden. Dies sind dann aber in der Regel keine EnergiespargerĂ€te.

Solarstrom- Garagentorantrieb fĂŒr Garagen ohne Netzanschluss gibt es 12 Volt- Garagentorantriebe.

Solar- Hausnummerbeleuchtungen
damit Sie nachts gefunden werden, ohne 230 Volt- Leitungen aufputz verlegen zu mĂŒssen.

Solar- Experimentier BaukĂ€sten und Solar- ModellbaukĂ€sten als pĂ€dagogisch wertvolle HinfĂŒhrung der Kinder zum VerstĂ€ndnis der Photovoltaik und zur Nutzung der Solarenergie.

Maimarkt
Wenn Sie uns auf dem Maimarkt besuchen, können Sie gerne weitere Informationen dazu vom Energie-Team erhalten oder rufen sie uns bitte gleich an.
 

Weiser Umgang mit Ökosystemen
Amtsblatt am 25.4.02
Ist Umweltschutz nur ein Hobby? Nein, denn es geht um die FĂ€higkeit der Natur, uns 6 Milliarden Menschen zu versorgen mit  Wasser, Luft, Energie und Pflanzen, die aus der Erde wachsen, damit wir alle leben können.

Wenn menschliche AktivitĂ€ten global die Wasser- , Kohlenstoff- und NĂ€hrstoffkreislĂ€ufe ungĂŒnstig verĂ€ndern, ist ein drastischer RĂŒckgang der LeistungsfĂ€higkeit der Erde fĂŒr unsere Versorgung zu erwarten.

Nach Meinung des Wissenschaftlichen Beirats Globale UmweltverĂ€nderungen (WBGU) erleben wir zur Zeit die erdgeschichtlich „sechste Auslöschung der Gen- und Artenvielfalt“. Mit schwindender Artenvielfalt wĂ€chst sehr wahrscheinlich die StöranfĂ€lligkeit von Ökosystemen – und ihre ProduktivitĂ€t sinkt. Was richtet hier der Homo sapiens an? 

Eines ist klar: Die 193 Staaten dieser Erde sind angewiesen auf die Lieferung von GĂŒtern und Leistungen der Ökosysteme unserer Erde. Jedes Leben ist davon abhĂ€ngig. Doch wir wirtschaften mit zunehmender Geschwindigkeit Mutter Erde herunter. Die globalen Umweltprobleme sind auf drei Faktoren zurĂŒckzufĂŒhren (nach Ehrlich): Auf das Bevölkerungswachstum, auf das Konsumniveau und die Effizienz der Technik.

Was kann jeder Einzelne tun? In erster Linie können wir unser Konsumniveau beeinflussen. Mit dem Konsum von 80 Millionen Deutschen belasten wir die Umwelt mehr als z.B. die 900 Millionen Inder. Wie schon Mahatma Ghandi sagte: “Die Welt hat genug fĂŒr die BedĂŒrfnisse eines jeden, aber nicht genug fĂŒr die Gier eines einzigen”.

Biomasse - mit Holz heizen
Amtsblatt am 18.4.2002
Holz als nachwachsender Brennstoff ist bei uns in riesigen Mengen vorhanden. Kein Wunder, dass die baden-wĂŒrttembergische Forstkammer den Holzanteil am Energiemarkt drastisch erhöhen will.
Heute kann man mit StĂŒckholz im Kamin oder mit Hackschnitzeln oder gepressten Holzpellets inZentralheizungen vollautomatisch heizen. Bei jeder privaten Heizungserneuerung ist dies also eine CO2-freie Alternative! Wir beraten Sie gerne.
Weiterhin gibt es auch Holzheizkraftwerke mit bis zu 600 kW Leistung, die WĂ€rme und Strom erzeugen. Bei diesem Trend unserer Zeit machen auch die Großkonzerne mit. Die EnBW hat gerade im MĂ€rz ein Holzheizkraftwerk gekauft, das jĂ€hrlich etwa 40.000 Megawattstunden Strom und 150.000 Megawattstunden NutzwĂ€rme erzeugt.
Bis 2003 will Fa. Shell 8 Biomasse Heizkraftwerke in Deutschland errichten. Den Auftakt bildet ein 45 Millionen Mark teures Holzheizkraftwerk im brandenburgischen Milmersdorf. Also wird es Zeit, sich auch fĂŒr Aichwald ein Konzept zu ĂŒberlegen. Die Lokale Agenda hat ein Holzkraftwerk in Ihrem Energieentwicklungsplan fĂŒr Aichwald, den wir im Oktober 2001vorgestellt hatten, vorgesehen, siehe www.agenda-aichwald.de. Weitere Beispiele finden Sie in www.schurwald-solar.de

Blockheizkraftwerk (BHKW) statt Ölheizung
Amtsblatt am 11.4.2002
Wir laden Sie ein zu einer Exkursion, um sich ĂŒber Mini-BHKWs zu informieren.

Wenn man mit fossilen Brennstoffen heizen will, sollte man sich bei Heizungserneuerungen ĂŒberlegen, ob man nicht ein Mini- BHKW im Keller installieren will. Dieser Motor mit Stromgenerator ist nahezu schalldicht in einer GerĂ€uschkapsel eingebaut und erzeugt aus Öl oder Gas zu etwa 60% WĂ€rme und zu 30% Strom bei nur 10% Verlusten.

Der fossile Brennstoff wird im BHKW mit einem Wirkungsgrad von 90% besser genutzt als im Verbrennungsofen – und darauf kommt es an, wenn man schon fossile Brennstoffe nutzt.

Wir fahren am 17.4. um 13:30 Uhr nach NĂŒrtingen zum Ing. BĂŒro Haussmann.
Herr Haussmann wird uns umfassend ĂŒber BHKWs informieren. Wer mitfahren möchte, rufe uns bitte bald an, Tel.: 3655489.

Energieeinsparungs-Tipp: Warmwasser
Amtsblatt am 14.3.2002
Hohe WÀrmeverluste treten durch die stÀndige Warmwasserzirkulation auf, da die WÀrme der langen Warmwasserrohre stÀndig in die HauswÀnde abgezogen wird. So heizt man 24 Stunden tÀglich die WÀnde und der Warmwasserkessel im Keller muss immer wieder nachgeheizt werden. Wie hoch Ihr WÀrmeverlust ist, können Sie selbst leicht nachmessen, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe mal abstellen und vorher und nach zwei Stunden die Wassertemperatur im Bad messen. In vielen HÀusern sind folgende Energieeinsparungen möglich:
Tipp 1: Viel Energie können Sie sparen, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe zeituhrgesteuert nur morgens und abends fĂŒr je Âœ Stunde laufen lassen.

Tipp 2: Noch mehr Energie sparen Sie, wenn Sie die Warmwasserzirkulationspumpe ganz abstellen und im Bad bei Bedarf das Wasser 2 Minuten laufen lassen, bis es warm kommt. Dabei haben Sie natĂŒrlich selbst die Entscheidung zu treffen, ob Sie lieber kaltes Wasser vergeuden oder Ihre fossilen Brennstoffe. Ein Kompromiss wĂ€re die zeituhrgesteuerte Warmwasser- Zirkulationspumpe.

 

Energie-Tipp: GrĂŒnen Strom bestellen
Amtsblatt vom 28.2.2002
Wie Sie wissen, kann jeder "grĂŒnen Strom" beziehen, wenn er zu einem Stromlieferanten wechselt, der Strom aus erneuerbaren Energien herstellt. Wichtig ist aus unserer Sicht bei der Auswahl des grĂŒnen Stromlieferanten, dass der grĂŒne Strom z.B. nicht mit alten, abgeschriebenen Wasserkraftwerken erzeugt wird und der Betreiber den Aufpreis fĂŒr den grĂŒnen Strom in die eigene Tasche steckt, sondern dass die Gewinne sofort wieder in neue grĂŒne Stromerzeugungsanlagen investiert werden. Beispiel: Die EWS - ElektrizitĂ€tswerke Schönau GmbH,
Telefon: 07673-88850,
www.ews-schoenau.de . Diese GmbH wird von Idealisten gefĂŒhrt. Bisher wurden Investitionen von 7,2 Mio DM in saubere Energieerzeugung ausgelöst. Die Liste der geförderten Anlagen finden Sie auf obiger Homepage oder kann bei Tel.: 36 55 456 eingesehen werden.
Mehr darĂŒber in www.schurwald-solar.de .
Waiblinger Umwelttage
Neben FachvortrĂ€gen kann die Ausstellung im BĂŒrgerzentrum Waiblingen am 2. und 3. MĂ€rz besichtigt werden. Dort werden alle umweltrelevanten Themen behandelt von “Bauernmarkt bis Wasserstoffwirtschaft”.
 

Krötenwanderung wegen WÀrmeeinbruch
Amtsblatt vom 14.2.2002
In Berlin wurden schon die ersten ĂŒberfahrenen Kröten gefunden. Der jetzige WĂ€rmeeinbruch hat die Kröten und Frösche bundesweit aus dem Winterschlaf erwachen lassen. Wegen der WĂ€rme wandern jetzt schon die Gras-, Moor- und Springfrösche. Bitte stellen Sie sich als Autofahrer ab sofort auf die wandernden Tiere ein. Offenbar wissen die Kröten um die KlimaerwĂ€rmung, worĂŒber die Wissenschaftler noch rĂ€tseln.

Passivhausaustellung in Böblingen
vom 22. bis 24.2.2002, Info Tel.: 07121- 3016-0,
www.energie-server.de   Eingebunden ist „Erneuerbare Energien 2002“

Biologische Krebsabwehr
Die Gesellschaft fĂŒr Biologische Krebsabwehr e.V. , www.biokrebs.de, eröffnet ab MĂ€rz eine Beratungsstelle in Stuttgart, Tel.: 0711 - 3101 903. Dazu gibt es am 2.3.2002 ab 14 Uhr ein Vortragsprogramm. Dieses können Sie gerne von uns erhalten.

Agenda-Ausstellung im Rathaus
Amtsblatt vom 7.2.2002
Mehr darĂŒber im nĂ€chsten Amtsblatt (Redaktionsschluss).
Unsere Ausstellung betraf die Themen

  • Logowettbewerb
  • Tageshospiz, palliative Medizin und Abschiedsraum
  • Erneuerbare Energien fĂŒr Aichwald

Mehr als 20 Informationsschriften konnten wir unseren Besuchern anbieten. Diese stehen aiuch Ihnen zur VerfĂŒgung, rufen Sie uns einfach an.
Im Folgenden eine Auswahl:
Vom Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
-
Die Lokale Agenda 21 in Deutschland – Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
   in den Kommunen
- Halt’ die Welt im Gleichgewicht: Nachhaltige Entwicklung sichert unsere Zukunft
- Kreislaufwirtschaft statt Abfallbeseitigung

Vom Ministerium fĂŒr Umwelt und Verkehr, Baden- WĂŒrttember
-
Energiesparend Fahren: Wie Sie Ihren Benzinverbrauch um bis zu 30% senken
  können
- Unser Haus ist zukunftssicher – Energiesparcheck Ihres Hauses

Vom Landesgewerbeamt Baden-WĂŒrttemberg
- Ganzheitliche energetische Modernisierung
- Energie und gleichzeitig Geld sparen? Das kann Ihr Haus auch!
- Richtiges Heizen und LĂŒften
- Wasser erwÀrmen und heizen mit der Sonne
- Photovoltaik
- Energiesparende Heizung und TrinkwassererwÀrmung in wÀrmegedÀmmten
  WohngebĂ€uden
- DĂ€mmstoffe im Hochbau

Vom Umweltbundesamt
-
Umweltbewusst Leben: Kostenloses Buchmit 380 Seiten und Hunderten von Tipps

Und folgende Zeitschriften:
-
Solarzeitalter: Politik und Ökonomie Erneuerbarer Energien.
- Photon, das Solarstrom-Magazin.
- Energiedepesche
- Energieeffizientes Bauen

Die komplette Liste finden Sie in  www.schurwald-solar.de
 

Schurwald- Solar
Amtsblatt vom 17.1.2002
Nach entprechenden Kontakten mit den Agenda- BĂŒrgern von Baltmannsweiler und Hohengeren im vergangenen Herbst arbeiten wir jetzt auf dem Energie- Gebiet zusammen. Aus "Aichwald- SOLAR" wird "Schurwald- SOLAR". Unsere
gemeinsame Homepage heißt: www.schurwald-solar.de .
Auf der Homepage ist auch unser Ziel beschrieben:
Langfristig die Erneuerbaren Energien im Schurwald zu fördern,
z.B. Nutzung von Sonnenstrom, SonnenwĂ€rme, Biomasse, Biogas, Pflanzenöle, Holz, ErdwĂ€rme. Die BegrĂŒndung dafĂŒr finden Sie auch auf unserer Homepage. Unsere Energieberatung erhalten Sie ĂŒber unser Agenda- Telefon 36 55 489.
 

Attraktives Aichwald 2030
Amtsblatt vom 10.1.2002
Wir BĂŒrger und BĂŒrgerinnen von der Lokalen Agenda 21 wollen uns einsetzen fĂŒr ein zukunftsfĂ€higes, attraktives Aichwald 2030. Dreißig Jahre sind im Vergleich zum Ziel der "Lokalen Agenda fĂŒrs 21. Jahrhundert" kurzgegriffen, aber aus unserer Sicht deshalb ĂŒberschaubarer und realer. GemĂ€ĂŸ der Grundlage der Lokalen Agenda 21 betrifft dies die drei Bereiche Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft und UmweltqualitĂ€t.
Es geht also darum, sich z.B. fĂŒr folgende SchutzgĂŒter einzusetzen:
ZukunftsfĂ€hige LebensqualitĂ€t, Mitmenschlichkeit, wirtschaftliches Wohlergehen, saubere Luft, gesundes Wasser, Humus ohne Herbizide, Pestizide usw., saubere Energieerzeugung, Ressourcenschonung, Ökologie als Langzeitökonomie, Generationen-Gerechtigkeit,  Frieden ohne Gewalt.
So wollen wir in Aichwald den globalen Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung unterstĂŒtzen, damit unsere Gemeinde auch weiterhin blĂŒht und gedeiht.
Wir werden uns dafĂŒr einsetzen, dass langfristig gedacht, unsere LebensqualitĂ€t in Aichwald nachhaltig geplant und zukunftsfĂ€hig umgesetzt wird. Dazu wollen wir fĂŒr etwa eine Generation voraus denken.
Wir werden diesem Anliegen auch im Jahr 2002 tatkrĂ€ftig nachgehen. Auch werden wir versuchen, die Verantwortung Tragenden in unserer Gemeinde (Gemeindeverwaltung, Parteien, Gemeinderat usw.), durch Informationen, Aktionen usw. zu unterstĂŒtzen um dadurch konkrete Aussagen zu diesen Themen zu ermöglichen und zu veranlassen.
Wir wĂŒnschen allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern ein gesundes und sinnerfĂŒlltes Neues Jahr.
 

Tageshospiz im geplanten Seniorenzentrum im Lutzen
Amtsblatt vom 29.11.2001
Wir haben angeregt in mehreren GesprĂ€chen mit den Herren Irion und Norwat vom Verein fĂŒr Ev. Altenheime und setzen uns dafĂŒr nachdrĂŒcklich ein:
Im Pflegeheim sollen RĂ€ume eingeplant werden fĂŒr ein ambulantes Tageshospiz

  • um die pflegenden Angehörigen zu entlasten,
  • um den Kranken z.B. einmal pro Woche Abwechslung bezĂŒglich Umgebung, Essen, GesprĂ€chen usw. zu bieten,
  • zu einer besseren palliativen Versorgung im hĂ€uslichen Bereich.

Palliativ- Medizin im Pflegeheim
Palliativ-Medizin soll von entsprechend ausgebildeten Ärzten und PflegekrĂ€ften angeboten werden.
Was ist Palliativ- Medizin?

  • Die palliative Medizin (Palliare = ummanteln) ist die aktive, ganzheitliche Behandlung der Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.
  • Die medizinische und pflegerische Hilfe konzentriert sich auf die Besserung von Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, aber auch Angst und Unruhe.
  • Ziel der Palliativmedizin ist es, Hilfe zur BewĂ€ltigung der Lebenssituation zu geben und eine möglichst hohe LebensqualitĂ€t bis zum Tod zu erreichen.

Hozpizliche Begleitung aller Bewohner des Pflegeheims im Lutzen
Alle Bewohner des Pflegeheims sollen von Anfang an hospizlich begleitet werden
Wir wollen uns einsetzen fĂŒr eine neue, liebevolle und wĂŒrdevolle Kultur des Lebens und Sterbens. Dazu brauchen wir Menschen, die bereit sind, in diesem ehrenamtlichen Bereich mitzuarbeiten

Abschiedsraum
Ein Abschiedsraum soll im Pflegeheim eingeplant werden. Dort können die Angehörigen und die Hausbewohner in Ruhe Abschied nehmen von den Verstorbenen.

Einladung:
Wenn Sie dieses Projekt unterstĂŒtzen wollen, so sind Sie herzlich eingeladen, zu uns zu kommen. NĂ€heres hierzu vom Tageshospiz-Team der Lokalen Agenda
Sigrid Streng, Tel. 36 10 22.
 

Agenda-FrĂŒhschoppen
Amtsblatt vom 15.11.01
Kurz-Info:
Etwa 35 Teilnehmer fanden sich im Foyer der Schurwaldhalle ein. Auf StellwĂ€nden wurde ein Überblick zum ersten Jahr Lokale Agenda und die Ergebnisse des Logo-Wettbewerbs vorgestellt und mit großem Interesse von den Besuchern aufgenommen.
Wichtiger war jedoch eine angeregte Diskussion mit den GemeinderĂ€ten. Konstruktive VorschlĂ€ge fĂŒr den weiteren Verlauf des Agenda-Prozesses kamen auf den Tisch.Die einhellige Meinung aller Teilnehmer war: die lokale Agenda muß und wird weiter aktiv bleiben.
NÀhere Informationen im nÀchsten Gemeindeblatt


Exkursion mit Waiblingen-SOLAR
Amtsblatt vom 27.9.2001
Am 12.10. kann man bei diese ganztĂ€gigen Exkursion u.a. besichtigen: Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage, Windkraftwerk , Biogasanlage. Fahrkosten DM 36.-. NĂ€heres unter  www.waiblingen-solar.de oder
bei unserer Agenda-Hotline 36 55 489.
Sonnentage in Plochingen
Am 25.10. werden die Möglichkeiten der Solarthermie in Plochingen gezeigt. Weitere Hinweise werden Sie noch mehrmals im Amtsblatt an anderer Stelle finden. Wir unterstĂŒtzen die Nutzung der SonnenwĂ€rme ausdrĂŒcklich. Dies wird in der Regel jeden betreffen, der seine Heizung erneuert und dabei auch die Solarthermie integrieren kann.
Derzeit informieren wir in Aichwald mit der Aktion "Aichwald-SOLAR", www.aichwald-solar.de, bevorzugt ĂŒber die Erzeugung von Sonnenstrom, weil dies jeder Dachbesitzer sofort umsetzen kann und zwar ohne Eigenkapital, wegen der sehr guten Förderung.
24.000 Hungertote tĂ€glich 
BundesprÀsident Johannes Rau hat am 22.9. die "Woche der Welthungerhilfe" eröffnet. Zitat: "Bauen Sie mit an einer Welt, die sich mit Hunger und Not nicht abfindet. Sie setzen damit ein Zeichen der Hoffnung".
Wir wollen Ihnen dazu noch folgende Informationen geben: Die Internetseite
                               www.thehungersite.com
informiert und macht uns darauf aufmerksam, dass auch heute wieder, da Sie dies lesen, etwa 24.000 Menschen qualvoll verhungern. Helfen Sie mit durch Ihren kostenlosen "click", dass Lebensmittel von Firmen gespendet werden. In den USA wird diese Seite tÀglich etwa 40.000 mal angeklickt und damit 40.000 Essensportionen veranlasst. Machen Sie mit, indem Sie z.B. tÀglich einmal den Spenderbutton anklicken. Sehr gut geeignet ist diese Seite z.B. als Startseite, wenn Sie ins Internet gehen. Alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch, 74% davon sind Kinder. Veranlassen auch Sie per "click" Essensspenden! Auf diese Weise kommen tÀglich mehrere Tonnen gespendete Lebensmittel zusammen.
Was Sie sonst noch aktiv gegen den Hunger in der Welt tun können, weiß jeder selbst. Weniger bekannt ist vielleicht die Möglichkeit Ihrer ethischen Geldanlage, siehe z.B. www.oikocredit.org/de , Tel.: 0711- 24 50 11. Hier können Sie Entwicklungshilfe fĂŒr kleine Gewerbebetriebe in der dritten Welt leisten und so den Hunger nachhaltig lindern.
Was hat das mit der Lokalen Agenda zu tun?
Wir zitieren aus der Agenda-Homepage, Seite Umwelt-Ethik" einen von 6 Punkten:
Ganzheitliche Sicht und Anpassung:
Der zukunftsfĂ€hige Mensch muss erkennen können, dass alles mit allem zusammenhĂ€ngt und dass er sich an begrenzte Ressourcen anpassen muss. Das heißt, wir mĂŒssen erkennen, dass unser Verhalten hier mit der Armut in weit entfernten LĂ€ndern zusammenhĂ€ngt und dass wir uns gemeinsam an die begrenzten Ressourcen dieser Welt anpassen mĂŒssen. (Rio 1992).
Werbung von EnBW
Wie finden Sie eigentlich deren  neueste Werbung, wo ein Tier einem anderen Tier einen Elektroschock verabreicht mit der Schrift: "Energie intelligent nutzen"? Was lernen unsere Kinder daraus? Ihre Meinung ist uns wichtig und wird zusammenfassend hier veröffentlicht werden.
(Es kamen keine Zuschriften)
 

Solarbeleuchtete Hausnummern
Amtsblatt vom 20.9.2001
Im Amtsblatt vom 6.9.2001 erschien der Aufruf, dass die Hausnummer gut erkennbar sein soll. Wir möchten dazu informieren, dass es inzwischen auch Hausnummern gibt, die nachts beleuchtet sind mit einem Akku, der tagsĂŒber von Solarzellen mit Sonnenstrom aufgeladen wird. Die beleuchtete Hausnummer ist nachts sehr gut zu erkennen. Weitere Infos bei unserer Hotline.

Sonnenenergie
A
mtsblatt vom 13.9.2001
Unsere Heimat ist eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Zukunft hat nur die Energie, die wir in unserer Heimat gewinnen können: Sonnenstrom, SonnenwÀrme, ErdwÀrme und Biomasse. Windkraftwerke sind in unserer Region nur bedingt einsetzbar.
Aichwald-SOLAR
Derzeit können wir sehr schnell und ohne Eigenkapital Sonnenstrom erzeugen und an die Neckarwerke mit Gewinn verkaufen. Mit unserer Aktion „Aichwald-SOLAR“ unterstĂŒtzen wir Sie gerne mit Rat und Tat. Über das Netzwerk von
www.aichwald-solar.de
www.fellbach-solar.de
www.stuttgart-solar.de
www.waiblingen-solar.de
www.weinstadt-solar.de
können wir alle fĂŒr Sie wichtigen Informationen bereitstellen. Mit unserem Computerprogramm fĂŒr Photovoltaikanlagen errechnen wir fĂŒr Sie, wie viel Platz Sie brauchen, die Anschaffungssumme, die Finanzierung ohne Eigenkapital, den Ertrag an Sonnenstrom und Ihren Gewinn nach 20 Jahren Stromverkauf. Sie und die Umwelt werden die Gewinner sein, wenn Sie möglichst bald eine Photovoltaikanlage installieren lassen. Weitere Infos finden Sie auf www.aichwald-solar.de oder rufen Sie uns unverbindlich an: Tel.: 36 55 456.

Fangen wir an nach dem Motto:

Ohne Kohle und Atom,
mach doch einfach Sonnenstrom.

Auch BĂŒrger, die kein Dach besitzen, aber selbst Sonnenstrom erzeugen wollen, können dies tun. Wir vermitteln Ihnen geeignete DĂ€cher, die Ihnen zur VerfĂŒgung gestellt werden.
Gesucht
Wir suchen BĂŒrger und Firmen, die ihre DĂ€cher  zur VerfĂŒgung stellen, und BĂŒrger, die gerne auf einem solchen Dach eine PV-Anlage installieren und den erzeugten Strom verkaufen wollen.

Aktion “Aichwald-SOLAR”
Amtsblatt vom 23.8.2001
Sonnenstrom erzeugen ohne Eigenkapital nach dem Motto:

Ohne Kohle und Atom,
mach' doch einfach Sonnenstrom!

Produzieren Sie Strom und verkaufen Sie ihn an die Neckarwerke. Individuelle Computer-Berechnung Ihres Ertrags an Sonnenstrom und Information zur Finanzierung Ihrer Photovoltaik-Anlage ohne Eigenkapital. Weitere Infos auf der Agenda-Homepage oder bei der Agenda-Hotline.

Aktion "Passivhaus"
PassivhÀuser" nach dem Motto:

Ohne Öl und Gas,
nur das Passivhaus kann das!

Damit Bauherren nach 30 Jahren ihr Haus und ihre Fenster nicht nachtrĂ€glich teuer wĂ€rmedĂ€mmen mĂŒssen und sich Ă€rgern, 30 Jahre lang zu viel Geld verbrannt zu haben. Weitere Infos auf der Agenda-Homepage oder bei der Agenda-Hotline.
Erneuerbare Energien
Dezentrale Energieversorgung
Lange Leitungen haben u.E. keine Zukunft: 2/3 des Kraftwerkstroms bleibt in den Überlandleitungen als Leitungsverluste, nur 1/3 kommt bei uns an. Die Ölpipelines sind marode, tĂ€glich versickern in Russland riesige Ölmengen und verseuchen die Heimat der dortigen Menschen. Öltanker gehen unter und verursachen unbeschreibliches Tiersterben. Der Uranbergbau hat jĂ€hrlich 20 000 Krebs-Tote zur Folge. Weitere Infos dazu bei
www.aichwald-solar.de.
Emissionen und Klima
Die Emissionen der von weit her transportierten fossilen Brennstoffe und der RadioaktivitĂ€t verursachen bei uns hier „schlechte Luft“ aus den Kraftwerksschloten, den zahllosen Auto-Auspuffrohren und unseren Haus-Kaminen.
Wir verursachen in unseren Haushalten mit unsere
Heizungen etwa 60% der Emissionen, mit
Autofahren etwa 25% und unser
Stromverbrauch etwa 15%, wenn es unser Strommix mit etwa 66%
                                       Kernspaltungsstrom ist. Unsere
Haushalte verbrauchen etwa 40% der Energie Deutschlands.

Einen Umfrage der Akademie fĂŒr TechnikfolgenabschĂ€tzung zufolge fĂŒrchteten sich 49% der befragten BĂŒrger vor den Folgen einer KlimaerwĂ€rmung.
Nach Angaben des Max-Planck-Instituts fĂŒr Meteorologie in Hamburg hatten wir von 1990-1999 das wĂ€rmste Jahrzehnt seit 1000 Jahre. Im Spiegel 29/2001 erschien das hier abgedruckte Bild, das erschreckend ist.
Vögel brĂŒten zu frĂŒh
„Die Meisen brĂŒteten um Wochen zu frĂŒh. Da es zu dieser Zeit aber noch keine Spannerraupen gibt, verhungern deshalb bis zu 80% der ersten Meisenpopulation“ sagte Manfred Kirsten vom Deutschen Wetterdienst.
Was jeder tun kann
Da unsere Haushalte zu den Emissionen mit 40% beitragen, können wir auch alle zusammen gegensteuern. Die jĂŒngsten Studie des Frauenhofer-Instituts in Karlsruhe zeigt, dass private Haushalte in Deutschland 61 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen können. Eine BroschĂŒre
                 „Ihr VerlustgeschĂ€ft – EnergierĂ€uber im Haushalt“
erhalten Sie kostenlos beim Umweltbundesamt, Fax: 030 – 89 03 – 29 12, siehe auch www.umweltbundesamt.de .
Außerdem kann jeder den Stromlieferanten wechseln und grĂŒnen Strom bei solchen Energieerzeugern kaufen, die ihren Gewinn in Anlagen investieren, die wiederum grĂŒnen Strom produzieren. Weiter Hinweise finden Sie auf unseren Homepages.

Verbrauchen Sie doch so viel Energie wie Sie wollen,
sofern dadurch keine Emissionen entstehen! Dies wird in unserer Heimat Aichwald möglich werden, wenn wir beginnen,  die heimischen Energiequellen zu nutzen: Sonnenstrom, SonnenwĂ€rme, Biogas aus vergĂ€rter Biomasse (die Landschaft ist unser Kapital, auch weil alljĂ€hrlich riesige Mengen an Biomasse nachwachsen), Biodiesel und ErdwĂ€rme. Diese Energien können wir verbrauchen, ohne dass zusĂ€tzliche Emissionen entstehen. Das ist eine erstrebenswerte Zukunft fĂŒr unsere Kinder und Kindeskinder.
Erneuerbare Energien aus Aichwald.
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt! Seien wir lieber aktiv als radioaktiv. Denn wer heute den Kopf in den Sand steckt, wird morgen mit den ZĂ€hnen knirschen. Fangen wir an nach dem Motto:

Ohne Kohle und Atom,
mach doch einfach Sonnenstrom.

JĂŒngst wurde von der EU festgelegt, dass 2010 der Anteil erneuerbarer Energie in Deutschland  12,5 % betragen muss.
Wir wollen auch in Aichwald anfangen!
 

Neu: Agenda-Homepage
Amtsblatt vom 16.8.2001
Die Gemeinde hat freundlicherweise die Domain www.agenda-aichwald.de gekauft und den Agenda-Arbeitskreisen zur VerfĂŒgung gestellt. Die in der Agenda aktiven BĂŒrger haben nun eine ehrenamtliche Agenda-Homepage eingerichtet, mit der wir ĂŒber diesen Zukunftsprozess fĂŒr ein Attraktives Aichwald 2030 informieren.
Auf der Homepage der Gemeindeverwaltung (
www.gemeinde-aichwald.de) finden Sie unter den Rubriken “Agenda&Soziales,  LokaleAgenda, Aktuelles aus den Arbeitskreisen” einen Link zu unserer Homepage.
Auch alle unsere geplanten Projekte finden Sie auf der Agewnda-Homepage. Wir hoffen, mit Aichwalds BĂŒrger und BĂŒrgerinnen in rege Diskussion zu kommen ĂŒber unsere Email (
kontakt@agenda-aichwald.de)
und unsere Agenda-Hotline, Tel.:36 55 489.
Wenn Sie Informationen vermissen und wenn Sie neue VorschlÀge haben, so sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.

Car-Sharing
Wir suchen Menschen, die sich fĂŒr das „Autoteilen“ interessieren, z.B. als Alternative zum Zweitwagen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie daran interessiert sind. Weitere Informationen zum organisierten Autoteilen erhalten Sie auch unter
www.gemeinschaftsauto.de oder unter www.vcd.org .
Ansprechpartner: Martin Föhl, Tel. 363671,Email:
martin_foehl@web.de
 

Aichwald-SOLAR
Amtsblatt vom 9.8.2001
Mit der Aktion "Aichwald-SOLAR" wollen wir die Produktion von Sonnenstrom in Aichwald fördern. Mit unserem Computerprogramm können wir fĂŒr jeden Dachbesitzer individuell berechnen, wie viel Strom seine kĂŒnftige Photovoltaik-Anlage erzeugen wĂŒrde, wie viel dann die Neckarwerke dafĂŒr bezahlen und wie die PV-Anlage ohne Eigenmittel finanziert werden kann. Wir werden ein Faltblatt verteilen mit folgendem Inhalt:
Aichwald-SOLAR
informiert Sie ĂŒber Ihre Möglichkeit, selbst Sonnenstrom zu erzeugen.
Wollen Sie jĂ€hrlich DM 1000.-  von den Neckarwerken fĂŒr Ihre Stromproduktion erhalten ?
Aichwald-SOLAR
informiert Dachbesitzer von FlachdĂ€chern und DĂ€cher in sĂŒdlicher Richtung  neutral, ehrenamtlich, kompetent und unabhĂ€ngig.
Dann können Sie Ihre Entscheidung treffen.
Wir sind das "Energie-Team "
der Lokalen Agenda Aichwald:
Eugen DĂŒrr, Peter Gulla, Eberhard MĂŒller, Hartmut Streng.
Unsere Aktion heißt:
Aichwald-SOLAR
Damit wollen wir die Photovoltaik in Aichwald fördern.
Kontakt: Hotline: Tel. 0711 - 36 55 456 u.
kontakt@aichwald-solar.de
Fordern Sie einfach bald eine kostenlose und unverbindliche Information an. Nur noch in diesem Jahr ist die Förderung hoch!
Unser Fachwissen ist Ihr PLUS !
Wir arbeiten zusammen mit:
www.fellbach-solar.de
www.stuttgart-solar.de
www.waiblingen-solar.de
www.weinstadt-solar.de .

Technologie:
Die Technologie der Solarzellen wurde seit 1954 im Weltraum angewendet und optimiert. Die Hersteller geben inzwischen bis zu 25 Jahren Leistungsgarantie darauf.
Aufgrund der heutigen langjÀhrigen Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen auf HausdÀchern können folgend Vorraussagen gemacht werden:

Leistung einer Muster-Anlage:
DM 1035.- jÀhrlich erhalten Sie von den
Neckarwerken fĂŒr den Strom einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) mit z.B.12 Modulen zu je 110 Wp (110 Watt Spitzenleistung) auf einem SĂŒd-Dach, also mit einer Spitzenleistung von 1320 Wp.
Diesen Platz brauchen Sie:
12 Module haben z.B. einen Platzbedarf von entweder 8,4 m mal 1,4 m oder 4,2 m mal 2,8m.
Diese Menge Strom können Sie ernten:
Nach 20 Jahren haben Sie etwa 20 900 kWh sauberen Sonnenstrom geerntet. DafĂŒr erhalten Sie von den Neckarwerken eine VergĂŒtung von etwa DM 20 800.-
Außerdem haben Sie rund 12 500 kg Kohlendioxid gegenĂŒber dem Steckdosenstrom eingespart.
Finanzierung der PV-Anlage:
Die Anlage kostet etwa DM 17 000.- mit Selbst-Montage. Dabei wird Ihnen geholfen. Maßgebend ist natĂŒrlich der Angebotspreis. Aufgrund der Abschreibung haben Sie einen Überschuss von etwa DM 6 000.- nach 20 Jahren.
Eine PV-Anlage mit 4,84 kWp kostet etwa DM 63 000.-.  
Der Überschuss nach 20 Jahren betrĂ€gt etwa DM 24 000.- .
Förderung:
Sie erhalten von der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen zu 1.9%. So ist es möglich, dass Sie zunĂ€chst ohne Eigenmittel die PV-Anlage kaufen und selbst aufs Dach montieren können, natĂŒrlich mit Hilfe. Die Förderung wird jedes Jahr um 5% schlechter. Deshalb ist es unbedingt ratsam, die PV-Anlage noch dieses Jahr in Betrieb zu nehmen. Die Vorbereitungszeit fĂŒr eine PV-Anlage betrĂ€gt etwa 3 Monate! Deshalb beginnen wir diese Aktion sogar in der Urlaubszeit.
Information:
Wenn Sie nun den Eindruck haben, dass dies alles recht kompliziert ist, so zögern Sie bitte nicht, unsere  Information  anzufordern. Wir werden mittels unseres Computerprogramms fĂŒr Sie individuell eine detaillierte Berechnung durchfĂŒhren und Sie ĂŒber alles Wissenswerte informieren.
Damit Sie eine gute Basis fĂŒr Ihre Entscheidung haben.
Wir suchen
BĂŒrger, die gerne eine eigene PV-Anlage besitzen wollen, aber kein Dach dazu haben. Bitte melden sie sich bei uns.
Dann suchen wir umgekehrt Hausbesitzer, die keine eigene PV-Anlage haben wollen, aber die Ihr SĂŒd-Dach oder Flachdach der obigen Gruppe zur VerfĂŒgung stellen wĂŒrden. Bitte melden sie sich auch bei uns.
Helfen Sie bitte aktiv mit, die Energie, die keine Zukunft hat, allmÀhlich zu ersetzen durch die Energie der Zukunft.

Trend:
Heute geht der Trend dahin, dass man etwa 20% des eigenen jÀhrlichen Stromverbrauchs selbst dezentral auf dem Dach erzeugt. So wird man auch vom steigenden Strompreis unabhÀngiger.

Nichts auf der Welt ist so mÀchtig
wie eine Idee,
deren Zeit gekommen ist
Victor Hugo

Aichwald-SOLAR
Wir wollen in Aichwald erneuerbare Energien fördern: z.B.

  • Sonnenstrom durch Photovoltaik
  • SonnenwĂ€rme durch Solarthermie

DafĂŒr gibt es 8 gute GrĂŒnde. Diese haben wir bereits durch BeitrĂ€ge im Amtsblatt dargelegt und sie sind nachzulesen unter www.aichwald-solar.de .
Wir bieten auch Informationen an zu

  • Niedrigstenergiebauweise, PassivhĂ€user
  • WĂ€rmedĂ€mmung bestehender HĂ€user
  • Stromsparen
  • Autokauf

da Sie hier große Energieeinsparungs-möglichkeiten haben, siehe auch www.aichwald-solar.de . (Heute:  www.schurwald-solar.de )

Ohne Sonne kein Wasser,
ohne Sonne keine Pflanzen,
ohne Sonne kein Luftsauerstoff,
ohne Sonne keine Tiere,
ohne Sonne keine Menschen
und dank neuer Technologien
von der Sonne unsere saubere Energie !
 

Neu: Agenda- Hotline: Tel.: 36 55 489
Amtsblatt vom 12.7.2001
Agenda-Hotline: Tel.: 36 55 489
fĂŒr Informationen aller Art wie z.B.:

  • Lokale Agenda, Jugend, Senioren
  • Stromsparen
  • Altbau-Modernisierung
  • Heizungserneuerung
  • Solar-WĂ€rme, Photovoltaik
  • Neubauten, NiedrigenergiehĂ€user, PassivhĂ€user
  • Freizeit, HaushaltsfĂŒhrung
  • Autokauf, MobilitĂ€t
  • Allgemeine Informationen ĂŒber zukunftsfĂ€higes und nachhaltiges Handeln.

Informationen zu obigen Themen finden Sie auch auf der Agenda-Homepage und unter www.aichwald-solar.de .
Rufen Sie bitte ganz unverbindlich an. Wir BĂŒrger sind neutral und unabhĂ€ngig.

Wohnen und Sparen
Amtsblatt vom 5.7.2001
Unser Team besteht aus den AichwĂ€lder BĂŒrgern  Eugen DĂŒrr, Peter Gulla, Eberhard MĂŒller und Hartmut Streng. Wir haben uns ĂŒber den Energiebericht 2000 gefreut, der zeigt, dass unsere Gemeinde in den öffentlichen GebĂ€uden nach KrĂ€ften Energie einspart. Dies passt zu unserem Bericht zum Energiesparen im Amtsblatt vom 21.6.2001, im dem wir anregten, dass auch die BĂŒrger Aichwalds selbst mit allen KrĂ€ften im Privatleben Energie einsparen und energiebewusst leben. Von den fossilen Brennstoffen werden etwa1/3 durch die Haushalte und weitere 1/3 durch den Verkehr "verheizt". Jeder kann also selbst etwas dagegen tun.
Information ĂŒber das Passivhaus
Die fossilen Brennstoffe sind endlich. Die Preise fĂŒr Gas oder Öl werden daher stĂ€ndig steigen.
Die entsprechende Industrie weiß, dass die fossilen Brennstoffe bis in etwa 50 Jahren zu Ende gehen. Davon zeugt die Initiative fĂŒr den Treibstoff von Morgen, die VerkehrsEnergieStrategie: Dieser Projektgruppe besteht aus Vertretern von Aral, Shell, RWE, MAN, BMW, VW, DaimlerChrysler, Verkehrsministerium.

Auch jeder Hausbauer muß sich also heute fragen, wie er in etwa 50 Jahren heizen will, besonders, wenn Erdöl zu kostbar geworden ist, es nur zu verbrennen.
Bei Ihrem Neubau sollten Sie schon bei der Planung ĂŒber das Sparen von Heizenergie nachdenken.
Die optimale Lösung ist ein Passivhaus, das von der Sonne geheizt wird. PassivhĂ€user haben sich seit ĂŒber 10 Jahren bewĂ€hrt und es gibt darauf spezialisierte PlanungsbĂŒros.
Zum Vergleich der Heizölbedarf verschiedener Haustypen fĂŒr 150 mÂČ WohnflĂ€che und 100 Jahre Nutzungsdauer:

  • Standard-Haus: 187 500 Liter Öl
  • Niedrigenergiehaus, 30% weniger: 131 250 Liter Öl
  • Passivhaus, 90% weniger: 0 Liter Öl, dafĂŒr wird mir SonnenwĂ€rme geheizt.

Die Sonne ist am Bau kostenlos.
Das Passivhaus ist nach SĂŒden ausgerichtet, was nicht nur Licht, sondern auch WĂ€rme bringt. Es hat sehr gut isolierte WĂ€nde und Fenster, eine Klimaanlage fĂŒr behagliches Wohnen und eine WĂ€rmerĂŒckgewinnung. Es kostet bei guter Planung etwa 5% mehr als ein Standard-Haus. Die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau fördert PassivhĂ€user durch gĂŒnstige Darlehen mit DM 97791.- je Wohneinheit. Vom Finanzamt erhĂ€lt man 8 Jahre lang eine Ökozulage von DM 400.- jĂ€hrlich.
Jeder, der das nachrechnet, wird finden, dass das Passivhaus ĂŒber die Nutzungsdauer spart und spart und spart - an Öl/Gas, CO2-Emission und Betriebskosten. Daher gilt:

Ökologie ist Langzeitökonomie.
FĂŒr interessierte Bauherren werden wir gerne eine Informationsveranstaltung mit einem erfahrenen Passivhausbauer durchfĂŒhren. Wenn Sie daran teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bei uns an. Bitte sprechen Sie uns auch bei allen weiteren Fragen unverbindlich an.

Aichwalder Seniorenzentrum in Schanbach
Amtsblatt am 28.6.2001
Wir haben uns im Hinblick auf das Baugebiet Lutzen mit NiedrigenergiehĂ€usern bzw.  PassivhĂ€usern auseinandergesetzt, weil diese wĂ€hrend der nĂ€chsten 50 bis 100 Jahren bis zu 90% weniger Heizenergie benötigen als HĂ€user nach der Bauvorschrift.
In diesem Sinn haben wir GesprĂ€che gefĂŒhrt mit

  • der Gemeinde-Bauverwaltung
  • dem Agenda-Forum
  • dem Verein fĂŒr Ev. Altenheime
  • dem Siedlungswerk
  • dem beratenden Technologiezentrum.

Wir haben alle EntscheidungstrĂ€ger gebeten, die GebĂ€udeteile des Seniorenzentrums so zu planen, dass die Bewohner kĂŒnftig aufgrund der Ausrichtung zur Sonne nach SĂŒden und besonders guter Isolierung des Baukörpers möglichst geringe Heizkosten bezahlen mĂŒssen. Dies ist um so wichtiger, da unsere fossilen Brennstoffe immer knapper und damit immer kostbarer und teurer werden, wĂ€hrend die Kaufkraft der Rente der Senioren aufgrund der Inflation stets sinken wird.

Car-Sharing in Aichwald
Die Lokale Agenda21 (Arbeitskreis „Umwelt und Verkehr“) in Aichwald sucht Interessent(innen) fĂŒr das Car-Sharing. Beim organisierten  Autoteilen können Sie sich  das eigene Auto oder den Zweitwagen sparen und einen Pkw gemeinschaftlich nutzen. Zahlen Sie fĂŒr ein Auto nur, wenn Sie es wirklich brauchen! Haben Sie Interesse an einem Gemeinschaftsauto in Aichwald? Dann melden Sie sich bei Martin Föhl & Georgis Pachot unter Tel. (0711) 363671 oder martin_foehl@web.de. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.gemeinschaftsauto.de .


Aktion "Energiesparen im Haushalt"
Amtsblatt am 21.6.2001
Auch Sie können mithelfen!
Dr. Gerhard Timm, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des BUND: "Jeder Einzelne kann jeden Tag zum Tag der Umwelt machen, wenn er oder sie die vielen Möglichkeiten zum Energiesparen nutzt. Im Haushalt, im BĂŒro, in der Freizeit - ĂŒberall schlummern Reserven fĂŒr den Klimaschutz, die wir mit unserer gemeinsamen Stromsparaktion erschließen wollen". ... "Wir rufen dazu auf, auch im Haushalt das Sparen von Strom an die oberste Stelle zu setzen".
Zu diesem Thema nachfolgend einige Hintergrundinformationen:

Ressourcenschonung und Klimaschutz
Die Bundesregierung, die Landesregierung und die Gemeinde Aichwald haben die Ziele, unsere fossilen Brennstoffe, die nicht nachwachsen, zu schonen und damit auch zwecks Klimaschutz die CO2 Emissionen zu verringern.
Jeder Einwohner könnte dabei mithelfen:
Wenn man z.B. durch den Standby-Betrieb von Fernsehen, Video, Stereo-Anlage, Computer  u.s.w. pro Jahr 300 kW verbraucht, kann man diese einsparen. Das hilft einerseits dem eigenen Geldbeutel, andererseits verringert es die radioaktiven Emissionen und CO2 Emissionen aus den Kernkraftwerken, wenn alle BĂŒrgerInnen so mithandeln. Von geschĂ€tzten 5000 Haushalten in Aichwald könnten  also gemeinsam etwa 1 500 000 kW gespart werden.
FĂŒr ganz Deutschland gilt: Allein durch Strom-Sparen könnten 9 Atomkraftwerke abgeschaltet werden! Dies belegte eine Studie vom Wuppertal - Institut 10/98.

Es gibt  EnergieverbrauchsmeßgerĂ€te, mit denen Sie selbst messen können, wie hoch der Stromverbrauch Ihrer verschiedenen GerĂ€te liegt. Solche MeßgerĂ€te können Sie leihen bei Ihrem Energieversorger oder beim Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr", Herrn Streng, Tel. 36 55 489.

Klimaschutz
Heute wird ĂŒber Klimaschutz kontrovers diskutiert, weil bei den Wissenschaftlern zwei Modelle diskutiert werden. Eine Gruppe von Wissenschaftler glaubt, die anthropogene (menschenverursachte ) CO2 Emission fĂŒhre zur weltweiten ErwĂ€rmung. Die andere Gruppe von Wissenschaftlern glaubt, die ErwĂ€rmung werde durch z.B. Sonnenflecken-AktivitĂ€ten verursacht und nicht durch CO2 Emission. Was soll jetzt der Laie tun, der erst recht  nicht weiß, was eigentlich stimmt?

Die Folge einer ErwĂ€rmung der Erde ist jedenfalls unermeßliches menschliches Elend in der 2/3-Welt (sog. Dritte Welt). Der Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr" hat dieses Thema am 12.6.diskutiert und gibt dazu folgende Stellungnahme ab:
Faktum ist, dass wir Menschen die riesigen CO2- VorrÀte an fossilen Brennstoffen, die seit etwa 350 Millionen Jahren entstanden sind, jetztim Industriezeitalter von 1900 bis 2100 völlig verbrennen und als CO2 in der AtmosphÀre ablagern. Unsere AtmosphÀre kann daher nicht mehr so im Gleichgewicht sein wie seit Jahrtausenden. Wir meinen daher, dass der Wert "Generationen-Gerechtigkeit" wichtig ist und wir deshalb weiterhin Ressourcen sparen und Emissionen vermeiden sollten, damit unsere Enkel auch noch mit der heutigen LebensqualitÀt oder besser leben können.

GlĂŒhbirnen und Energiesparlampen
Wenn Strom vom Kraftwerk zu uns fließt, betrĂ€gt der Leitungsverlust etwa 70%. Werden also 333 Watt geschickt, erreichen uns nur 100 Watt.
Wenn wir eine GlĂŒhbirnen zu 100 Watt abends einschalten, werden nur 5 Watt in Licht umgewandelt. Der Rest, = 95 Watt, werden in WĂ€rme umgewandelt. Dies ist kein effizienter Umgang mit Strom! Deshalb sind  Energiesparlampen vorteilhaft, die bei einem Verbrauch von 15 Watt eine Lichtausbeute wie eine 75 Watt-GlĂŒhbirne haben. Dies ist eine 5fache Effizienz in der Ausnutzung des Stroms.

Klima schĂŒtzen – und dabei Geld sparen
Lautete das Motto zum 5. Juni 2001 - dem Tag der Umwelt. In fast allen Zeitungen erschienen Artikel zur Aktion "Energiesparen im Haushalt", auch nachzulesen unter www.umweltbundesamt.de. SinngemĂ€ĂŸ wurden folgenden Aussagen gemacht:
"Strom sparen, weniger Geld ausgeben und obendrein das Klima schĂŒtzen"
"Keiner muss auf Liebgewonnenes verzichten, das Sparen ist einfacher, als viele denken".
Auf den Stromverbrauch zu achten, lohnt sich auch finanziell, denn: In den eigenen vier WĂ€nden gehen viele ausgesprochen großzĂŒgig mit Strom und WĂ€rme um. Licht, Warmwasser, Heizung, Waschmaschine, GeschirrspĂŒler, Stereoanlage, Computer – alles ist jederzeit auf Knopfdruck oder Ventildrehung verfĂŒgbar.

Prof. Dr. Andreas Troge, nahm die hohen Leerlaufverluste vieler ElektrogerĂ€te aufs Korn: "In einem gut ausgestatteten Haushalt geht mindestens ein Zehntel des Stromverbrauchs durch Leerlauf bei ElektrogerĂ€ten, zum Beispiel fĂŒr unnötige Stand-by-Schaltungen, drauf. Das Geld lĂ€sst sich sicherlich sinnvoller anlegen."

Klaus Wilmsen, Umweltschutzbeauftragter der Karstadt Warenhaus AG, betont: "Klima schĂŒtzen, Energie sparen, Geld sparen hat nichts mit KĂŒrzertreten zu tun, sondern mit Weiterdenken."

"Wer will schon im Treibhaus wohnen"
ist der Titel einer kostenlosen InformationsbroschĂŒre von BUND, Karstadt und Umweltbundesamt. Der Energiehunger vieler HaushaltsgerĂ€te frisst die knapper werdenden Rohstoffe Gas, Öl, Uran und Kohle auf und schĂ€digt das Klima. Dabei zieht der Energiehunger den Verbraucherinnen und Verbrauchern bares Geld aus der Tasche – mehrere Hundert Mark pro Jahr, von denen man 200 Mark und mehr sparen könnte. Auf 24 Seiten zeigen praktische Beispiele, wie einfach man Strom und WĂ€rme besser ausnutzen kann. Da ist viel drin: Durch den bewussten Umgang mit Strom können schnell bis zu 30 % Energieeinsparung erreicht werden.

Die kostenlose BroschĂŒre und weiteres Informationsmaterial zur Aktion sowie zum Thema "Energiesparen im Haushalt" gibt es bei der Karstadt Warenhaus AG, Bernd Schott, Abt. Umweltschutz,  Tel.: 0201/727-5251, Fax: 0201/727-4790, E-mail: qs-umwelt@karstadt.de, dem Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Jozo Juric,  Fax. 030/275-86440, E-mail: jozo.juric@bund.net und dem Umweltbundesamt, Zentraler Antwortdienst, Fax: 030/8903-2912, E-mail: renate.hardt@uba.de.
Der Arbeitskreis "Umwelt und Verkehr" empfiehlt allen Einwohnern, diese Aktion "Energiesparen im Haushalt" im eigenen Haushalt  zu diskutieren und umzusetzen.

© Lokale Agenda Aichwald



 www.Schurwald-SOLAR.de

Auf der Homepage des Energie-Teams der Lokalen Agenda 
finden Sie interessante Informationen zu Erneuerbaren Energien
und z.B. folgendenThemen:

Was ich selbst fĂŒr den Klimaschutz sofort tun kann
Schurwald Solar
Energiebedarf
Strom sparen,  Negawatts
Fossile Brennstoffe
Uran und Atomkraft
Saubere Luft und Treibhaus - Klima
SĂŒss - Wasser und Humus
Erneuerbare Energien, NaWaRos
Saubere Energie - Entwicklungsprogramm
Biomasse, Bioenergie
Sauberer Strom, Ökostrom
Strom von der Sonne, Photovoltaik
PV - Gemeinschaftsanlage in Aichwald
WĂ€rme von der Sonne, Solarthermie
Solarbundesliga Aichwald
Neubauten und PassivhÀuser
Haus-Modernisierung
Heizungen
Elektrosmog
Autoantriebe, Feinstaub, Car-Sharing
Ökologische Ausflugsziele
Links
Öko-Infos
Öko-Ideen
Info-Schriften
 

 

Und denken Sie bitte daran:
TĂ€glich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
auch heute, an diesem Tag! 
Bitte helfen Sie, spenden Sie – fĂŒr Sie natĂŒrlich kostenlos - eine Tasse Reis tĂ€glich durch einfaches Anklicken von 
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