Prinzip Verantwortung
Handle so, dass die Fortdauer echten menschlichen Lebens auch für nachfolgende Generationen möglich ist.
(Zukunftsethiker Hans Jonas, hier Lebenslauf)

Oder: Ehrfurcht vor dem Leben (Albert Schweitzer).

Die ethischen Folgerungen der Agenda 21(was zu tun ist):

Nachhaltigkeit (Sustainability)
:
Der Zentralbegriff der Agenda 21,  der intergenerationale Gleichheit einfordert, uns also zwingt, im Interesse der zukünftigen Generationen heute zu handeIn. Daraus folgt, daß wir ein Interesse an dem Wohlergehen zukünftiger Generationen haben müssen und nicht nur an unserem eigenen.

Verteilungsgerechtigkeit (Equity and Sufficiency):
Wir müssen uns für Verteilungsgerechtigkeit einerseits einsetzen können und zum anderen dafür Sorge tragen, daß Mindestbedingungen der Existenz auch bei anderen Menschen möglich sind. Der zukunftsfähige Mensch muß also,
wie St. Martin, teilen können.

Ganzheitliche Sicht und Anpassung (Relationality and Adaptability):
Der zukunftsfähige Mensch muß erkennen können, daß alles mit allem zusammenhängt und daß er sich an begrenzte Ressourcen anpassen muß. Das heißt, wir müssen erkennen, daß unser Verhalten hier mit der Armut in weit entfernten Ländern zusammenhängt und daß wir uns gemeinsam an die begrenzten Ressourcen dieser Welt anpassen müssen.

Genügsamkeit (Frugality):
Genügsamkeit, Mäßigung, Sparsamkeit -eine Aufgabe insbesondere für die wohlhabenden Länder, die sich mit einem weniger dynamischen Konsumwachstum, gar mit Schrumpfung, abfinden müssen.

Artenvielfalt (Biodiversity):
Der zukunftsfähige Mensch muß den Fortbestand von lebensfähigen Populationen und Spezies In allen möglichen Gegenden und Lebensräumen der Welt aufrechterhalten wollen. Der zukunftsfähige Mensch muß also konservierend am Wohl anderer Lebewesen, inclusive des Menschen, interessiert sein.

Bescheidenheit (Humility):
Demut und Bescheidenheit. Der Mensch muß die Grenzen des menschlichen Erkennens und Machenwollens erkennen und akzeptieren. Mit Humility verträgt sich keine ökonomische Fortschrittsphilosophie, kein Wachstumsfetischismus.

Quelle: Politische Ökologie, 51, Mai/Juni 1997

Erläuterungen:
Die AGENDA 21 entstand 1992 durch die Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro. 170 Staaten verabschiedeten die Agenda 21 als Aktionsprogramm von Gemeinden für das 21. Jahrhundert.

Einen spielerischen, ökologischen Test Ihrer Lebensgewohnheiten finden Sie unter
www.footprint.ch . Hier erhalten Sie dann gezielt Anregungen.
 

Nachdenkenswert:
“Wir haben die Wahl zwischen einem Planeten
           mit Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Gleichheit und Wachstum
und einem Planeten
           mit unüberbrückbaren Differenzen, Konflikten, Terror und Krieg.”
Weltbankpräsident J. Wolfensohn, 4.10.2002

Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger, auch heute, an diesem Tag!  Helfen Sie, spenden Sie – für Sie natürlich kostenlos - eine Tasse Reis täglich durch anklicken von  www.thehungersite.com . Am besten machen Sie www.thehungersite.com zu Ihrer Startseite.

Rio + 10 Jahre: Leitbild Nachhaltigkeit
Der Auftrag von Rio : Auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro hat sich die internationale Staatengemeinschaft zum Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung bekannt und sich mit der Agenda 21 ein globales Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert gegeben.
10 Jahre nach Rio hat die Bundesregierung am 17.4.2002 ihre Strategie für eine nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Mit 21 Zielen und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung zeigt sie Perspektiven für ein zukunftsfähiges Deutschland im 21. Jahrhundert.
Sie geht dabei von folgenden vier Koordinaten aus:

  • Generationengerechtigkeit
  • Lebensqualität
  • Sozialer Zusammenhalt
  • Internationale Verantwortung

Unter der Überschrift "Generationengerechtigkeit" gehört der sparsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu den wichtigsten Aufgaben. Was wir brauchen, ist ein Quantensprung bei der Energie- und Ressourceneffizienz. Die Vision einer Effizienzsteigerung um den Faktor 4 oder gar den Faktor 10 macht die Richtung deutlich, in die wir gehen müssen. Weitere zentrale Themen sind die Konsolidierung der Staatsfinanzen sowie Nachhaltiges Wirtschaften.

Es wurden 21 Indikatoren als Gradmesser der Nachhaltigkeit entwickelt, u.a.
1.Energie- und Rohstoffproduktivität
2.Emissionen der sechs Treibhausgase des Kyoto-Protokolls
3.Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch
4.Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche

Die Bundesregierung wird ihr Regierungshandeln an den Nachhaltigkeitszielen ausrichten und die strategischen Vorgaben in konkrete Politik umsetzen. Doch staatliches Handeln allein reicht nicht aus. Vielmehr ist aktives und eigenverantwortliches Handeln aller gesellschaftlichen Gruppen gefragt.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat an dem Strategiepapier mitgearbeitet.

Die Verständigung der Bundesregierung mit den anderen Akteuren der Nachhaltigkeit in Bund und Ländern sowie in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Prioritäten einer nachhaltigen Entwicklung ist für die Zukunft unseres Landes von entscheidender Bedeutung.

Diese kurze Info ist ein Auszug von 8 Seiten Text, den Sie unter http://www.dialog-nachhaltigkeit.de/html/infos.htm nachlesen.
können.

Erd-Charta zum Umweltgipfel
10 Jahre nach 1992 soll die Erd-Charta im Sommer 2002 beim Umweltgipfel in Johannesburg verabschiedet werden. Sie soll einen weltweiten Dialog über gemeinsame Werte und globale Ethik zu fördern und in knappen Worten eine inspirierende Vision grundlegender ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung darlegen. Sie finden sie unter www.oeiew.de .

Zu diesem Thema passt ebenfalls:

Kein Weltfriede ohne Friede zwischen den Religionen
Das Projekt “Weltethos” finden Sie unter www.uni-tuebingen.de/stiftung-weltethos/st_3_d.htm .
Es enthält unter anderem:

III. Vier unverrückbare Weisungen


    1. Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben
    2. Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung
    3. Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit
    4. Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau
     

“Die Welt hat genug für die Bedürfnisse eines jeden,
aber nicht genug für die Gier eines einzigen”
Mahatma Ghandi

 

 Ethische Geldanlage:
Sie können eine ethische Geldanlage geben, einen ethischen Kredit,
   z.B. bei
www.oikocredit.org/sa/bw/ .

Mehr zur Umweltethik: www.oekosophie.de

   © Lokale Agenda Aichwald

 



 www.Schurwald-SOLAR.de

Auf der Homepage des Energie-Teams der Lokalen Agenda 
finden Sie interessante Informationen zu Erneuerbaren Energien
und z.B. folgendenThemen:

Was ich selbst für den Klimaschutz sofort tun kann
Schurwald Solar
Energiebedarf
Strom sparen,  Negawatts
Fossile Brennstoffe
Uran und Atomkraft
Saubere Luft und Treibhaus - Klima
Süss - Wasser und Humus
Erneuerbare Energien, NaWaRos
Saubere Energie - Entwicklungsprogramm
Biomasse, Bioenergie
Sauberer Strom, Ökostrom
Strom von der Sonne, Photovoltaik
PV - Gemeinschaftsanlage in Aichwald
Wärme von der Sonne, Solarthermie
Solarbundesliga Aichwald
Neubauten und Passivhäuser
Haus-Modernisierung
Heizungen
Elektrosmog
Autoantriebe, Feinstaub, Car-Sharing
Ökologische Ausflugsziele
Links
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Täglich sterben etwa 25 000 Menschen an Hunger,
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